Ei im Filter

Die gute Nachricht des Tages ist folgende und gleichzeitig das Rezept des Tages: Eier kann man auch mit ner Kaffee-Maschine kochen! Das ist der Beweis:

Ei Kaffeemaschine

Ein Ei in der Filtertüte, eine volle Kanne Wasser, anschalten…

Ei, butterweich

Ergebnis: Ein Ei, weich, perfekt.

Kaffeemaschinen erhitzen das Wasser im Idealfall auf 92 Grad Celsius. Das reicht aus, um Eiweiß-Moleküle gerinnen zu lassen. Und es reicht auch, dass das heiße Wasser an der Schale des Hühnereis entlangplätschert. Wenn das Wasser für zehn Tassen durchgelaufen ist, ist das Hühnerei im Filter butterweich.

Gesehen in irgendeiner Fernsehsendung (mit der Empfehlung “So kann man auch mal im Büro ein Ei zubereiten”), im Internet nachgelesen und ausprobiert.

Autor: Christian

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8 Gedanken zu „Ei im Filter“

  1. Das ist ja mal wieder ein Beitrag, der genau mein Dilemma beheben könnte.

    1. Koche ich eigentlich gar kein Kaffee mehr, nur wenn Besuch kommt, und dem schmeckt mein Kaffee meistens nicht, was aber nicht unbedingt an mir oder meiner Kaffeemaschine liegen muss (denn es betrifft ulkigerweise nicht jeden Besuch), es wird das Wasser sein – zu kalkhaltig. Ich habe also die Maschine einen Regalboden höher gestellt, sozusagen außer Betrieb genommen.

    2. Habe ich gerade meinen Eierkocher ausrangieren müssen, er leckt und das Ei ist roh, wenn der Kocher das Ende einsummt – natürlich auch am Besuch ausprobiert.
    So was probiere ich immer an meinem Besuch aus.

    Dann weiß ich ja jetzt vielleicht doch, wofür ich noch eine Kaffeemaschine habe. Und wer weiß, vielleicht schmeckt ja auch der Kaffee dann, wenn der erst mal über das Ei gelaufen ist oder sollte ich das besser trennen?
    Ich werde es ausprobieren.

  2. Wahrscheinlich könnte man so auch Bockwürste aufwärmen…also kleine, die langen passen wahrscheinlich nicht in den Filter.

  3. Oha, ich habe aus Versehen meinen eigenen Kommentar gelöscht. Also: Filtertüte ist für den Fall da, dass das Ei platzt. Dann muss man den ganzen Schmadder nicht aus der Spitze des Filterbehälters pulen.

  4. Sehr gut, dieser Hinweis. Ich wollte das nämlich auch mal ausprobieren. Na dann, werde den Erfolg melden.

  5. Es ist Sonntag. Und ich habe es ausprobiert, den Spaß musste ich mir echt machen. Heraus kam ein gekochtes Ei, wie versprochen. Jetzt fehlt nur noch der Hinweis, dass das bei 10 Tassen fast hart gekocht ist. Also wer das lieber wachsweich möchte, sollte 8 Tassen Wasser kochen. Und wenn das Berta Loriot gewusst hätte, sie hätte halb so viel in der Küche schuften müssen …

  6. Pingback: Pierichen bloggt

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