Monatliches Archiv für Februar, 2008

Der Mann im Hintergrund ist tot

Paul Cole war so etwas wie “der 5. Beatle”, oder wohl eher der 6. Auf dem Cover des legendären Abbey-Road-Albums, bei dem die vier Musiker über einen Zebrastreifen laufen, steht im Hintergrund ein Mann am Straßenrand und macht ein Allerweltsgesicht. Das ist Paul Cole. Er ist auf dem Foto zu sehen, weil er an jenem Tag keine Lust hatte, seine Frau ins Museum zu begleiten. Und wärhend Cole mit einem Polizisten plauderte, drückte der Fotograf ein paar Meter weiter auf den Auslöser und machte das Bild fürs später weltberühmte Plattencover.

Cole hatte keine Ahnung, wer die Typen waren, die da teilweise barfuß über die Straße liefen. Man kann sich also seine Überraschung vorstellen, als er das Cover gut ein Jahr später näher betrachtete – und man kann sich auch die Schwierigkeiten vorstellen, die er gehabt haben dürfte, seine eigene Familie zu überzeugen, dass er tatsächlich derjenige ist, der auf dem berühmten Album zumindest im Hintergrund abgebildet ist.

Paul Cole ist vor ein paar Tagen im Alter von 96 Jahren gestorben.

Was jetzt gerade auf dem berühmten Zebrastreifen los ist, kann man hier übrigens nachvollziehen.

via Ehrensenf

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Eine von 14172

In Rostock gab es am 31. Dezember 2007 genau 14172 -. Oder vielmehr: 14172 .de- sind auf Betreiber in Rostock registriert. Und kohlhof.de ist eine davon. Das geht aus der Domainzahlenstatistik der deutschen Registrierungsstelle denic hervor, die die Anzahl der in allen Kreisen und kreisfreien Städten im Jahr 2007 auflistet. In der Hansestadt Rostock kommen auf 1000 Einwohner demnach 70 Internetseiten mit der Endung “.de”. Das entspricht einer Steigerung um etwas mehr als 5 Prozent im Vergleich zum Jahr 2006.

Rostock liegt mit der Zahl der .de- auf Platz 197 und damit im Mittelfeld. Umgerechnet auf die Bevölkerung liegt die Hansestadt allerdings auf Platz 343 von 429 und damit ganz weit hinten.

Die budesweit höchste Steigerung der Anzahl der .de- gab es 2007 in Wismar. Die Hansestadt verzeichnet laut denic einen Zuwachs von satten 222 Prozent. Ich habe gerade mal bei der denic nachgefragt, was da der Hintergrund sein könnte.

Der zufolge gibt es die höchste Domaindichte in Regensburg, wo auf 1000 Einwohner gut 380 .de- registriert sind. Die wenigsten gab es demnach im Uecker-Randow-Kreis in Mekclenburg-Vorpommern: 25.

In gab es Ende des Jahres 2007 genau 10.152.539 .de-. Gerade mal rund ein Prozent der waren in Mecklenburg-Vorpommern registriert, nämlich rund 110.000.

Denic-Statistik mit Excel-Tabelle

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Sicheres Internet

Heute ist Safer Day, also der Tag des sicherern Internets. Zum fünften Mal soll es dazu heute weltweit Aktionen geben. Damit sollen Computernutzer nicht nur aufgefordert werden, ihre eigenen Daten im zu schützen, sondern auch den eigenen Rechner abzusichern.

Die Gefahren im Netz der Netze sind schließlich vielfältig. Spam ist lästig, in Kombination mit Phishing-Versuchen besonders gefährlich, Windows-Rechner, die mit Admin-Rechten laufen bieten bösen Buben sozusagen Tür und Tot, wahlloses Klicken auf dubiose Downloadangebote kann den eigenen Rechner außer Gefecht setzen. Und dann das freiwilligee Umherwerfen mit persönlichen Daten: Telefonnummer, Vorlieben, Abneigungen, Hass-Tiraden, von der letzten Party in irgendwelchen Communities weltweit abrufbar. Das ist natürlich freakig und Web 2.0 total – und jeder soll selbst entscheiden, wie viel er von sich preisgibt. Man sollte allerdings bedenken, dass Informationen auch Jahre später noch abrufbar sein können – das kann irgendwann auch mal gegen einen verwendet werden.

So halten sich ja Legenden und Berichte hartnäckig, dass Personalchefs die Namen von Bewerbern gern mal googlen und unter anderem anhand der Suchergebnisse entscheiden, ob jemand eingestellt wird oder nicht. Das kann man als sinnvoll erachten, man kann es aber auch infragge stellen. Wenn irgendein Eintrag bei SchülerVZ von vor 5 Jahren über die berufliche Karriere entscheiden soll, muss man den Personaler fast schon zwangsläufig fragen, ob da die Verhältnismäßigkeit noch stimmt.

Fazit ist aber: Jeder sollte sich genau überlegen, was er von sich und über sich im preisgibt. Grundsätzlich gilt aber auch, dass jeder Computernutzer die Verantwortung hat, den eigenen Rechner abzusichern, damit er nicht zur Virenschleuder oder was auch immer und damit zur Belastung auch für andere wird.

Jede Menge Tipps, Hinweise, Strategien und Hintergründe gibt es unter anderem auf diesen Internetseiten:

http://www.klicksafe.de/ – die offizielle Seite zum Safer--Day

http://www.bsi-fuer-buerger.de/ – Bundesamt für in der Informationstechnik

http://www.bsi-fuer-buerger.de/schuetzen/07_01.htm – Welche Schutzvorkehrungen jeder -Nutzer treffen sollte

http://www.microsoft.com/germany/athome/
security/default.mspx
– Sicherheitsportal bei Microsoft

https://www.sicher-im-netz.de/privatnutzer/201.aspx – Sicherheitscheck-Startseite der Initiative “ sicher im Netz”.
Und darüber erzähle ich auch im Radio, heute, zwischen 10 und 11 bei NDR1 Radio MV.

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