Monthly Archive for Februar, 2009

Porträts aus dem Kongo

Vor ein paar Tagen habe ich schon mal in einem Nebensatz auf das Foto-Blog “The big picture” hingewiesen. Die Zeitung “The Boston Globe” veröffentlicht dort nahezu täglich Presseagentur-Bilder aus allen Ecken der Erde. Heute gibt es dort Bilder aus dem Kongo zu sehen, wo seit Jahren Bürgerkrieg herrscht. Truppen aus den Nachbarlandändern Uganda und Ruanda sind jetzt nach einem Hilferuf der kongolesischen Regierung in das Land eingerückt, um mehrere Rebellenarmeen zurückzudrängen und zu zerschlagen. Außerdem ist eine UN-Friedenstruppe im Kongo stationiert.

Unter dem bewaffneten Konlikt leidet vor allem die Bevölkerung. Fotograf Finbarr O’Reilly von der Agentur Reuters hat in der Demokratischen Republik (wie sie offiziell heißt)  Kongo Fotos in Flüchtlingslagern, in einermWaisenhaus und von den dort kämpfenden Soldaten und Rebellen gemacht. The Big Picture hat daraus eine beeindruckende Foto-Reportage mit 38 Aufnahmen zusammengestellt: Porträts von Akteuren und Opfern.

“The Big Picture” habe ich vor einigen Tagen auch in meine Blogroll hier rechts aufgenommen

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Bis Ostern

Auf gehts, beziehungsweise auf hörts: 7 Wochen lang Verzicht. Ich bin dabei. Viel zu hoher Konsum von süßem Backwerk und feinen “Chocoladen” haben mir die Wahl in diesem Jahr leicht gemacht: Bis Ostern gibts nix Süßes , dafür mehr Obst und Gemüse. Am Anfang steht natürlich der Ehrgeiz, auch ansonsten viel vernünftiger zu leben, Stichwort Bewegung und Ernährung. Mal sehen, was davon am 12. April noch übrig ist.

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Lost & Found

Im Jahr 2002 habe ich mir einen USB-Stick gekauft. Zum ersten Mal in meinem Leben. 256 Megabyte in einem blauen Plastikriegel. Die Aufsteckhülle für den Stecker, ein blaues kleines Hütchen, hatte ich wenige Tage später verbummelt, verloren, vergessen. Bis gerade eben. Dazu muss man wissen, dass ich heute aus diversen Gründen, die hier nichts zur Sache tun, eine recht alte Jeans-Hose trage. Schwarz – und eine Nummer zu weit. Aber in der kleinen Extratasche rechts ertastete ich soeben: das kleine blaue Hütchen.

Wie lange mag es dort gesteckt haben, wie oft in der Waschmaschine im Schleudergang jämmerlich auf Erlösung gehofft haben – und warum habe ich es dort nicht schon längst mal entdeckt? Antworten wird es nie geben.

Verdammt. Wo soll ich bloß mit Belanglosigkeiten wie diesen hin? Ich muss wohl doch anfangen zu twittern.

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