Optisches Knistern

Rechts in der Spalte mit dem ganzen Verwaltungs- und Verlinkungskram findet der geneigte Leser nunmehr auch ein paar Bilder. Wie kommen die da hin? Ich nehme sie mit der iPhone-App Instagram auf. Das kleine Programm schiebt die Bilder nicht nur geräuschlos auf seine Internetseite hoch, sondern bringt auch gleich noch ein paar Filter mit, um den eignen Aufnahmen eine Optik zu verpassen, die nicht so digital perfekt wird. Es ist in etwa so wie damals, als Hiphop-, Rap- und Soul-Produzenten in ihre CDs noch ein paar knackende und knisternde Schallplatten-Effekte einbauen ließen. Bei TLC (“Waterfalls”) war das unter anderem so, glaube ich.
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WordPress: Jetpack-Daten im Frontend nutzen

Wer einen Blog betreibt, der ist unter Umständen gespant zu erfahren, wieviele Leser denn so täglich orbeischauen. Für WordPress gibt es einen Haufen Plugins, die anonyme User-Daten auswerten. Das Programmierer-Team von WordPress hat eine neue Pluginsammlung entwickelt, die unter anderem auch ein Statistik-Tool bereithält. Jetpack heißt es, was man wohl mit Raketenrucksack übersetzen kann. „WordPress: Jetpack-Daten im Frontend nutzen“ weiterlesen

Nix mehr Tacitos und so

Notiz an mich für den nächsten Kinobesuch: Bloß nie wieder diese Tacito-Dinger kaufen. Vielleicht ist mein Gaumen derartigen Substanzen einfach nicht mehr gewachsen… oder es liegt am kraftlosen Käseschleim, der dazu gereicht wird – jedenfalls ist dieses brettharte fehlgewürzte Zeugs einfach nichts mehr für mich. Das könnte allerdings auch am Preis liegen: 4,40 Euro ruft man im Lichtspielhaus mittlerweile für eine kleine (!) Portion Würzcracksplitter auf. Aber was wundere ich mich eigentlich? Ein Unternehmen, das für jedes online verkaufte Ticket zehn Prozent Aufschlag kassiert, kann ja sowieso nicht besonders sympathisch sein. Ärger, grmblfjx!

1000

Fast hätte ich es übersehen: Dieser Artikel ist die Nummer 1000 auf kohlhof.deseit 28. Dezember 2005 sind hier also eintausend Beiträge erschienen.

Kontakt-Probleme

Gesucht: Apps, mit denen man iPhone-Kontakte komfortabel verwalten kann.

Das ist ja alles ganz nett mit diesem iPhone. Es führt Fahrtenbuch, zeigt mir Sternbilder, lässt mich durch Comicstädte rasen, ich kann Filme drehen, Fotos bearbeiten, twittern, bloggen und noch jede Menge andere dolle Dinge. Aber mit dem Adressbuch komme ich nicht klar. Haben Sie schon mal versucht, jede Menge Kontakte zu bearbeiten, anzupassen, zu vereinheitlichen, zu gruppieren? Die eingebaute App macht es einem nicht gerade leicht, finde ich. „Kontakt-Probleme“ weiterlesen

Lieferservice

Irgendwie komisch: Man kehrt in einem Lokal ein, wundert sich ein wenig, dass man zur besten Zeit der einzige Gast ist – aber man bestellt schließlich. Und während der Koch die Pfannen brutzeln lässt, hört man so mit einem Ohr, wie die Serviererin telefoniert: “Ja, ich nehme die 34… bitte? Ja, mit Knoblauch. Nein, nichts zu trinken. Vielen Dank.” Und tatsächlich, 20 Minuten später geht die Tür auf, und ein Pizzabote bringt eine Funghi oder was auch immer…

Was zum…? Also echt jetzt mal. Die Bedienung in einem Restaurant wählt nichts aus der eigenen Karte, sondern bestellt sich ne Pizza. Passiert in Schwerin, gestern Abend. Da bekommt man doch Angst vorm Bauernfrühstück.

Ohne Worte.

Ungeduld

“Così fan tutte” gestern im Staatstheater. Die Herren prüfen bunt verkleidet die Treue ihrer Herzdamen – und die fallen auch noch darauf rein. Das alles wird ausführlich singend behandelt. Musikalisch toll, aber es dauert eben ein bisschen länger, bis eine derart amouröse Handlung erzählt ist.

Nachvollziehbar also, was der Mecklenburger Theaterbesucher zwei Sitze weiter seiner Begleitung gut 40 Minuten vor Schluss zuranzte: “Jetzt können die aber langsam auch mal zu Potte kommen.”

Im Regionalexpress nicht auffallen

Sie merken es beim Studieren dieser Zeilen möglicherweise nicht sofort, aber ich tippe diesen Text bei einer Geschwindigkeit von gut und gern 100 Kilometern in der Stunde. Dieser Eintrag entsteht also während einer wilden Fahrt durch die norddeutsche Nacht. Man muss das jetzt wohl so machen – jedenfalls hat hier oben im RegionalExpress eigentlich jeder einen von diesen Leuchtkästen, von diesen Streichelhandys in der Hand – da hinten sitzt sogar einer und telefoniert mit dem Ding… absolut verrückt.
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Komisch

Da denkt man an nichts Schlimmes, zieht die für diese Jahreszeit typischen Shorts und Hawaiihemden an und dann das: da liegt doch tatsächlich Schnee vor der Tür. Einfach so. Wer wäre da nicht verwirrt…