Sonnemonat

Geht ja ganz gut los mit dem neuen Monat. Wobei ich hier unter Tränen zugebe, dass diese Fotos aus Warnemünde schon am Sonntag entstanden sind.

Und falls die Bilder den Eindruck von wohliger frühlingshafter Wärme vermitteln sollten,… das täuscht.

Buhnen am Strand von Warnemünde
Buhnen in der Abendsonne
Hotel Neptun im Abendrot
Über diesen Bau gibt es Bücher. Ein Titel: “Hotel der Spione”.
Sonnenuntergang auf der Ostsee
Abendrot at its best

Tja nun. Es is’ ja, wie es is’

Screenshot einer Wetterapp: 7 Tage Regen vorhergesagt
Versuchen Sie mal, derlei Aussichten schönzureden…
Wetter geht ja immer als Thema. Wir machen uns jetzt einfach mal auf das Schlimmste gefasst, was Ostern so witterungsmäßig denkbar ist – um dann jeden versehentlich doch durchbrechenden Sonnenstrahl als Osterwunder 2017 feiern zu können.

Audio-Schnitt für 2 Euro

<Konfetti>Heute ist Welt-Radio-Tag.</Konfetti> Das ist nicht irgendein Tag, sondern ein Tag, der auf Initiative der Unesco 2012 zum ersten Mal abgehalten wurde.

Screenshot Hindenburg Journalist
“Hindenburg Journalist” ist eine Audio-Workstation für Hörfunkjournalisten. Foto: Hindenburg Systems

Zur Feier des Tages verkauft die dänische Softwarefirma Hindenburg-Systems ihre Schnittsoftware “Hindenburg Journalist” für 2 Euro, nur heute. Der Mehrspureditor ist speziell auf die Produktion von Hörfunkbeiträgen und Podcasts zugeschnitten. Er passt zur App Hindenburg-Field-Recorder, die Aufnahmen mit dem Smartphone für Radio-Beiträge möglich macht (so lassen sich dort zum Beispiel Marker setzen).

Hindenburg Systems will die Einnahmen des heutigen Tages wiederum komplett für weltweite caritative Zwecke spenden, vor allem, wenn sie die Bildung fördern.

Für 2 Euro lohnt der Blick. Wer sich auf der Internetseite für den Kauf entscheidet, bezahlt per Paypal und bekommt wenig später einen Downloadlink und einen Lizenzschlüssel zugemailt.

Mit Noppen durch den Schnee

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Steht auch drauf: Winterreifen fürs Fahrrad.

Es hat geschneit. Die ganze Nacht. Nicht wenig, und das bei Temperaturen um null Grad. Gute Gründe also, heute morgen nicht aufs Fahrrad zu steigen. Eisigfeuchter Pappschnee, von den ersten Autoreifen zu glitschigen Buckelpisten verpresst, da legen manche sich schon beim Gedanken daran lang hin, brechen sich im Ernstfall liebgewonnene Extremitäten und jammern rum. Das wäre mir sicherlich auch passiert – aber ich habe jetzt Noppen. Genauer genommen Reifen mit Noppen. Winterreifen fürs Rad, mit jeweils gut 120 kleinen Metall-Spikes.

 

Allein auf der Fahrt hin zur Arbeit haben mir die kleinen Dinger bestimmt zehn Mal den Hintern gerettet. Jedes Mal, wenn das schneematschenasse Reifengummi ausbrechen wollte, griffen die Metallspitzen ein. Tatsächlich reichen die kleinen Stahlnupsies aus, das Fahrrad in der Waagerechten zu halten. Der Grip, den die Spikes bieten, ist erstaunlich. Zwar sind die Metallnägel auch keine Garantie fürs Überleben, wenn man hasenartig Haken schlagend über vereiste Winterwege brettern wollte, aber sie halten einen aufrecht und in der Spur. Man muss aber erst mal Vertrauen schöpfen, dass die Spikes tatsächlich mehr Sicherheit bieten.

Laut Hersteller ist es übrigens nicht nötig, die Reifen zu demontieren, sobald Tauwetter die letzte Schneeflocke hinweggerafft hat. Die Winterreifen mit Spikes sollen mehrere tausend Kilometer auch auf normalem Untergrund aushalten. Einzig das säuselnde Fahrgeräusch deutet dann noch darauf hin, dass diese Räder Noppen haben.