Aufgegangen

Der Plan war, einen Hefeteig anzurühren. Und der ist dann ja auch aufgegangen… also, der Plan… und der Hefeteig.

hefeteig
In der Privatbäckerei war die Hefe im Brötchenteig besonders fleißig. Foto: Christian Kohlhof

Die äußerst warmen Witterungsverhältnisse haben diese Entwicklung wohl auch besonders stark begünstigt.

Ingwer mit Wurst

In Warnemünde dauert diese Woche neun Tage: Von Sonnabend bis nächsten Sonntag treffen sich 2400 Segler und Surfer zur zweitgrößten deutschen Regattawoche – und an Land schlendern hundertausende Besucher. Weil NDR1 Radio MV und das Nordmagazin zu den Medienpartnern zählen, bin ich auch mal wieder als Reporter im Einsatz. Wir haben ein Medienzelt mit Hörfunk-Ü-Wagen und Fernsehkameras auf der Promenade aufgebaut. Die Kollegen von der Ostseezeitung haben dort auch ein gläsernes Büro aufgebaut.

raceboards
Würstchen mit Ingwer könnten dafür verantwortlich sein, dass Raceboarder Kazumara Sugiura aus Japan der Konkurrenz vor Warnemünde davonfuhr. Bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften landete er schließlich auf Platz drei.

Ich war mit dem Mikrofon unter anderem mit dem Fotografen des Regatta-Büros unterwegs. Der arme musste ganz schön über die Holzstege hetzen, um noch rechtzeitig ein Foto von einer einlaufenden Yacht machen zu können. Ich habe selten derart atemlose O-Töne eingefangen ;-). Die Fotos in diesem Artikel stammen von der Pressestelle der Warnemünder Woche und damit von Pepe Hartmann, den ich im Laufschritt begleitet habe – und dementsprechend ebenfalls japsend auf der Mittelmole stand.

Heute früh war ich zudem für eine kleine Frühstücksreportage bei Raceboarder Kazumara Sugiura aus Japan in seiner Ferienwohnung in Markgrafenheide zu Gast. Die Frage: “Was essen Japaner denn so morgens” lässt sich unter anderem mit “Reis, Soja, Nato und manchmal auch Fisch” beantworten. Die Vorräte aus der Heimat waren aber schon „Ingwer mit Wurst“ weiterlesen

Beeren-Preise

Um noch mal auf gestern zurückzukommen (und auch noch mal ins Archiv zu blicken): An den roten Buden für saisonal verfügbare regionale Feldfrüchte zeichnet sich eine rasante Preisentwicklung ab. Hier der Anfang einer Übersicht über den Kilopreis (am Erdbeerhäuschen am Kosmos in der Rostocker Südstadt):

Datum – Preis/KG

28.5. – 5,60 €

29.5. – 4,60 €

30.5. – 5,60 €

31.5. – 5,30 € (In Groß Grönau bei Lübeck)

(diese Reihe wird fortgesetzt – wenn sich unter der Leserschaft Erdbeerpreis-Reporter befinden, freue ich mich über deren Kilopreis-Meldungen aus anderen Winkeln des Landes).

Bastelanleitung

Erdbeerkuchen_von_seitwaerts

Heute gabs im Büro diesen Erdbeerkuchen – mit einer Sahne-Schmand-Vanille-Creme mittendrin. Die Bastelanleitung dazu findet der interessierte Hobby-Konditor dort.

Erdbeerkuchen_von_obenerdbeerkuchen

Obst

obst

So sieht ein gesunder Start in den Tag aus: Erdbeeren, Heidelbeeren und Kiwi-Hälften gabs zum Frühstück (neben anderen, nicht ausschließlich naturbelassenen Sachen). Nach einem anschließenden erholsamen Nachmittag am Strand von Prerow gabs dann noch einen wie immer sehr guten Tee in der Teeschale. Während wir dort saßen, ging über Halbinsel und Bodden ein knatterndes Gewitter nieder. Für fünf Minuten fiel sogar der Strom aus. Im Kerzenschein bei prasselndem Regen wars im urigen Café dadurch noch ein bisschen gemütlicher als sonst. Aber das war nur ein Vorgeschmack auf das richtige Unwetter: Auf dem Weg zurück ans Festland fuhren wir unter sintflutartigen Regengüssen hindurch. Vorteil: Auto ist jetzt wieder sauber. Foto: Christian Kohlhof

“Frucht-Zucker”

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Soeben ist ein Paket aus der Bundesstadt Bonn eingetroffen. Umsichtige Verwandtschaft hat mich mit einem Paket aus der Haribo-Kollektion bedacht. Darin enthalten: Die von mir bevorzugten Weingummi-Beeren mit Zuckerkügelchen - in den verschiedenen Farbkombinationen der Saison. Im Kilobeutel. Vielen Dank!!! Foto: Christian Kohlhof

Wie die Karnickel

Palettenweise Schokohasen
Osterhasen in Kompaniestärke. Die Supermärkte sind voll davon. Kein Wunder - der Countdown läuft. Bis 12. April müssen alle versteckt sein. Ja, ich mag solche Bilder - nicht nur wegen des Inhalts, auch wegen der Perspektive. (Foto: Christian Kohlhof)

Makawü

Was klingt wie der Name eines rituellen polynesischen Tanzes ist eine warme Speise, die daheim seit Generationen und Jahrzehnten immer wieder aufgestischt wird. Makawü ist eine Mischung aus zerbrochenen Makaroni und Würstchen-Scheiben. Dazu gibts eine cremige Tomatensauce. Hat man mir gerade wieder – auf meinen ausdrücklichen Wunsch hin – bei einem Besuch im Westen vorgesetzt. Es ist nichts übrig geblieben.

Naschi-Folter

Das Gespräch nahm eine unheilvolle Wendung. Beim Mittag fragte man mich, wo ich denn herkäme. Nach meiner patriotisch motivierten, wahrheitsgemäßen Antwort kreiste das Gespräch fortan um sämtliche Erscheinungsformen Lübecker Marzipans. An sich kein Problem. Weil ich allerdings ja gerade bis Ostern auf Süßkram verzichte, nahm die Debatte um Zucker, Mandeln und Schokoumhüllung recht bald Formen von verbaler Folter an. Man sprach beim Vanillepuddig-Nachtisch über Krokant und Nougat, Schokogebäck und sahnelastige Torten, während ich im Salat stocherte. Ich gestand unter Tränen, dass das alles gerade zuviel für mich ist, weil ich gerade Naschi-Entzug machen würde. “Hach, das könnte ich ja nicht. So ganz ohne Schaumküsse.” – “Es gibt jetzt was Neues, so mit Waffeln und Vollmilchschokolade”, war sich jemand nicht zu schade zu ergänzen. “Aber Pudding isst du doch”, fragte man mich und wollte alles andere als ein Ja eigentlich gar nicht gelten lassen. Dann ging es wieder um Knabbergebäck und saure Apfelringe. Erst mein Einwurf, dass es bei Haribo in Bonn einen Fabrikverkauf gibt, wo man wirklich alles kaufen kann, was es aus Weingummi und Lakritz gibt (“sogar kleine weißgelbe Klumpen, die ‘Milchzähne’ heißen und auch so aussehen”), brachte die Naschidebatte zum Erliegen. Aber ansonsten komme ich mit dem Verzicht auf Süßkram mühelos zurecht, ganz ehrlich… is wahr. Nee, im Ernst jetzt.