Tags Archiv für 'Geschichte'

Rostock ganz unten

Die KTV, die Kröpeliner-Tor-Vorstadt, in Rostock ist heute das, was man ein angesagtes Wohnviertel nennt. Studenten und junge Familien treten sich bei Wohnungsbesichtigungen manchmal auf die Füße – so groß ist das Interesse, in diesem bunten Viertel mit Kneipen, Restaurants, Geschäften und lauschigen Hinterhöfen eine Wohnung zu ergattern (auch wenn viele inzwischen bestimmt auch mal wieder grundlegend renoviert werden könnten…).

Seit der zweiten Hälfte der 90er Jahre ist die KTV das geworden, was sie heute ist. Was davor zwischen Kröpeliner Tor und Thomas-Müntzer-Platz los war, kannte ich bisher nur aus Erzählungen. In den Berichten von Rostocker Kollegen und Freunden schwang manchmal aber eine Mischung aus Abscheu und Entsetzen mit, wenn es um die KTV in den 80er- und frühen 90er-Jahren ging.
Nun ja, es gibt dazu eine Geschichtsstunde in bewegten Bildern- eine NDR-Produktion aus dem Jahr 1993. 43 Minuten, die sich lohnen.
Wer erkennt welche KTV-Ecken wieder…? Es wird kaum möglich sein.

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Aufnahmeurkunde

Aus dem Familien-Archiv: Die Aufnahmeurkunde meines Ur-Großvaters Wilhelm Friedrich August Franz samt Familie in den erlauchten Kreis der Hanseaten. Donnerwetter, man wurde feierlich vom Lübecker Senat begrüßt – und musste einen Eid schwören, damals, vor 101 Jahren…

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Aufnahmeurkunde. Wirkt ja ganz schön feierlich, die Verleihung der "lübeckischen Staatsangehörigkeit". Foto: Christian Kohlhof

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Bürger-Eid. Nach allem, was wir wissen, haben sich die Kohlhofs ausnahmslos an diesen feierlichen Eid gehalten ;-) Foto: Christian Kohlhof

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Die Stasi belauschen

Noch einmal Wende-Geschichte, und zwar in Form einer Radioperle. Die Staatssicherheit der DDR in ihren eigenen Mitschnitten – zusammengestellt zu einem fast einstündigen Feature, das im Deutschlandfunk am 9. November gesendet wurde.

Telefonate und Funksprüche von hauptamtlichen und inoffiziellen Mitarbeitern des Geheimdienstes, der noch Monate nach dem Fall der Mauer versuchte zu retten, was seiner Meinung nach gerettet werden musste. Ein Haufen verunsicherter, desillusionierter Männer in ihren eigenen Aufnahmen von Ton- und Video-Aufzeichnungen.

Zu belauschen hier auf der Internetseite des Deutschlandfunks.

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