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	<title>kohlhof.de &#187; Literatur</title>
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		<title>Standardwerke und ihre Rezeption</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 05:48:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[foto]]></category>
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		<category><![CDATA[Schulzeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Reclam-Hefte gestern und heute. Zwei Fotos: Ein aktuelles aus der Buchhandlung und eines mit einem Quellen-Heft aus meiner schon Ewigkeiten zurückliegenden Schulzeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_3405" class="wp-caption aligncenter" style="width: 710px"><a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/wp-content/uploads/2011/02/buchrücken.jpg"><img class="size-large wp-image-3405 " title="buchrücken" src="http://www.kohlhof.de/kohlhof/wp-content/uploads/2011/02/buchrücken.jpg" alt="Mehrere Regalmeter mit gelben, grünen und rotenm Reclamheften" width="700" height="457" /></a><p class="wp-caption-text">Für manche ein Alptraum, für andere ein verlockender Anblick: Jede Menge Weltliteratur und Standardwerke im handelsüblichen Taschenformat. So etwas gibt&#39;s in dieser Menge natürlich nur in einer Buchhandlung zu sehen.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Ach ja, Reclam-Hefte. Die kleinen gelben Bändchen begleiten wohl jeden durch die Schulzeit &#8211; und das seit Jahrzehnten. In der Buchhandlung stehen diese Druckwerke natürlich meterweise herum. Bei mir im Regal reicht es gerade mal für zwölf Zentimeter <span id="more-3404"></span>(wobei ich glaube, dass nicht alle Hefte aus meiner Schulzeit tatsächlich heute noch in meinem Besitz sind).</p>
<div id="attachment_3406" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/wp-content/uploads/2011/02/reclam_gekritzel_01.jpg"><img class="size-medium wp-image-3406" title="reclam_gekritzel_01" src="http://www.kohlhof.de/kohlhof/wp-content/uploads/2011/02/reclam_gekritzel_01-190x300.jpg" alt="Blaues Reclam-Heft-Cover mit handschriftlichen Ergänzungen" width="190" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Lamentier drauf los&quot;, &quot;brillier&quot;, &quot;verhaspel&quot; und &quot;nenn Termini&quot; sind nur einige der vielen Formulierungen auf meinem ganz persönlichen Heft mit politischen Reden.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die grundlegende Gestaltung der Titelseiten lässt dem Leser viel Spielraum für eigene Ausschmückungen. So finden sich auf einigen Heften Kritzeleien, die wohl zu Zeiten im Unterricht entstanden sind, als es gerade nicht soooo spannend war. Besonders bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang die individuelle Gestaltung des Sammelbandes &#8220;Herrschaft durch Sprache. Politische Reden&#8221;. Als mir das Heft eben in die Hände fiel, fiel mir auch wieder ein, was damals geschehen ist. Tischnachbar JWJ saß links, FS saß rechts. Gemeinsam haben wir jede Menge Synonyme gesucht und gefunden, was man während eines Vortrags alles tun kann beziehungsweise wie man vortragen kann. Ich zähle etwa 70 mehr oder minder sinnvolle Formulierungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und weil wir ja im Deutsch-Leistungskurs saßen, haben wir das alles auch in der verkürzten Comic-Sprachen-Version à la &#8220;Schepper&#8221;, &#8220;Krach&#8221;, &#8220;Dengel&#8221; aufgeschrieben:  &#8220;Bölk&#8221;, &#8220;klön&#8221;, &#8220;gestikulier&#8221; sind schön.  &#8220;Schüttel aus&#8217;m Ärmel&#8221; passt zu &#8220;geb Senf ab&#8221;. &#8220;Sabbel&#8221;, &#8220;Laber, &#8220;Räusper&#8221; sind Standards. &#8220;Übertreib volles Rohr&#8221;, &#8220;dös&#8221; und &#8220;würg&#8221; erscheinen mir hingegen recht ungewöhnlich. ;-)</p>
<p style="text-align: justify;">Das muss ja eine wirklich fesselnde Unterrichtseinheit gewesen sein &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Und wo sind Ihre Reclam-Hefte heute? Was findet sich dort auf dem Titelbild?</p>

	Schlagwörter: <br /><a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/foto/" title="foto" rel="tag">foto</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/literatur/" title="Literatur" rel="tag">Literatur</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/schulzeit/" title="Schulzeit" rel="tag">Schulzeit</a><br />
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		<title>Hintergrundinfos</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 06:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>

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		<description><![CDATA[Thilo Sarrazin scheint mir ein seltsamer Mensch zu sein. Er wirkt auf mich verwirrt, wenn er von speziellen Genen spricht, die einige angeblich haben und andere wiederum nicht oder über Kopftuchmädchen und doofe Einwanderer&#8230; also, nee. Das wirkt schon auf den ersten Blick oberflächlich, populistisch und überhaupt: nicht weit genug gedacht. Es klingt nach Stammtisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Thilo Sarrazin scheint mir ein seltsamer Mensch zu sein. Er wirkt auf mich verwirrt, wenn er von speziellen Genen spricht, die einige angeblich haben und andere wiederum nicht oder über Kopftuchmädchen und doofe Einwanderer&#8230; also, nee. Das wirkt schon auf den ersten Blick oberflächlich, populistisch und überhaupt: nicht weit genug gedacht. Es klingt nach Stammtisch &#8211; unheimlich und gefährlich. Und dann gestern auch noch diese Pressekonferenz, die der private Nachrichtensender N24 sogar live übertragen haben soll. Sarrazin wundert sich im Blitzlichtgewitter, dass es schon so viel Aufregung um sein Buch gibt, wo er es doch gerade erst der Öffentlichkeit vorstellt. Hat niemand Thilo Sarrazin gesagt, dass a) Verlage üblicherweise Ansichtsexemplare an Buchhändler und Rezensionsexemplare an Journalisten verschicken (und zwar Wochen vor dem Veröffentlichungstermin) und vor allem b) dass Spiegel-online und Bild.de Auszüge aus Sarrazins Werk vorab veröffentlicht haben?</p>
<p>Zurück zu den seltsamen Behauptungen, mit denen der Bundesbankvorstand ja auch in zahlreichen Interviews nicht zurückhaltend war: <a title="&quot;Was ist dran an Sarrazins Thesen?&quot; auf tagesschau.de" href="http://www.tagesschau.de/inland/sarrazin154.html">Auf tagesschau.de gibt es einen Faktencheck zu Sarrazins Thesen</a>. Das Ergebnis überrascht den gesunden Menschenverstand jedenfalls in keiner Weise.</p>

	Schlagwörter: <br /><a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/buch/" title="Buch" rel="tag">Buch</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/deutschland/" title="Deutschland" rel="tag">Deutschland</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/innenpolitik/" title="Innenpolitik" rel="tag">Innenpolitik</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/literatur/" title="Literatur" rel="tag">Literatur</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/vorurteile/" title="Vorurteile" rel="tag">Vorurteile</a><br />
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		<title>Jim Knopf heute</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 11:53:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[jubiläum]]></category>
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		<description><![CDATA[Was macht eigentlich... Jim Knopf? Die Pläne einer Museumsbahn musste er aufgeben. Aber die Tantiemen aus der Puppenkiste reichen noch eine Weile. Zum 50. Jubiläum gibts bei kohlhof.de eine exklusive Liste, was die wichtigsten Personen aus Michael Endes Roman heute tun.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>Jubiläum für Jim Knopf: Die Kinderromanfigur von Michael Ende hatte 1960 ihre Buchpremiere. 50 Jahre sind seitdem vergangen. Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer waren auch die Helden meiner Kindheit, in Buchform, aber auch auf drei Hörspielkassetten. Die Augsburger Puppenkistenversion habe ich nicht gesehen. Aber was machen die Hauptfiguren eigentlich heute? Eine exklusive kohlhof.de-Liste.</strong></p>
<p><em>Jim Knopf -</em> lebt heute zurückgezogen auf Neu-Lummerland. Nach dem Ende der rasanten Abenteuer hatte er mit Prinzessin Li Si eine Familie gegründet. Li Si hat ihr Versprechen eingehalten und ihm Lesen und Schreiben beigebracht. Als Jim zum ersten Mal den längst unterzeichneten Ehevertrag las, verfiel er</p>
<div id="attachment_3085" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.thienemann.de/"><img class="size-full wp-image-3085   " title="JimKnopf50_presse" src="http://www.kohlhof.de/kohlhof/wp-content/uploads/2010/08/JimKnopf50_presse.jpg" alt="Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer" width="250" height="315" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Geburtstagstorte, so groß wie eine Insel mit zwei Bergen. Die Abenteuer von Jim Knopf und Lukas, dem Lokomotivführer sind vor 50 Jahren zum ersten Mal als Buch erschienen. Quelle: Thienemann-Verlag (Klick aufs Bild)</p></div>
<p>automatisch in die Midlife-Crisis und schraubt nun an der alten Lokomotive &#8220;Emma&#8221; herum. Der Versuch, auf Lummerland eine Museumsbahn einzurichten und Touristen anzulocken, scheiterte nicht zuletzt wegen eine Rechtsstreits. So ist immer noch nicht geklärt, ob auch Lok &#8220;Molly&#8221; eingesetzt werden darf &#8211; wegen der starken Ähnlichkeit zur Museumsbahn &#8220;Der Molli&#8221; zwischen Bad Doberan und Kühlungsborn in Mecklenburg-Vorpommern. Knopf trifft sich regelmäßig mit seinen Weggefährten von damals &#8211; er trägt inzwischen aber Hosen mit Reißverschluss, weil&#8217;s praktischer ist. Noch immer lebt Jim Knopf von den Erfolgsfilmen der Augsburger Puppenkiste &#8211; die Einnahmen reichen für ein unbeschwertes Leben.<span id="more-3081"></span> Wie alle anderen Personen leidet auch Jim aber manchmal an den kleinen Wunden an allen Gliedmaßen, an denen für die Dreharbeiten hauchdünne Schnüre befestigt werden mussten.</p>
<p><em>Lukas, der Lokomotivführer &#8211; </em>Als Vorstands-Vorsitzender und gleichzeitig einziges Mitglied der Gewerkschaft der Lokomotivführer Lummerlands (GdLL) hat Lukas den technischen Wandel im Eisenbahngewerbe besonders hart zu spüren bekommen. Nachdem die Strecken auf Lummerland zunächst elektrifiziert, dann privatisiert und schließlich weitgehend wieder verstaatlicht wurden, ist vom einstigen Glanz des Unternehmens nicht viel übrig geblieben. Zuletzt gab es Probleme, weil es keine Klimanlagen im Fuhrpark gibt. Jahrzehntelang war Lukas&#8217; Gesicht schwarz gefärbt vom Ruß der Lokomotive, nicht einmal Seife konnte helfen. Inzwichen schimmert die Haut nur noch leicht gräulich. Lukas reist als Kunst-Spucker durch die Lande und kann davon nach eigenen Angaben gut leben. Seine Pläne, mit Jim eine Museumsbahn aufzubauen, konnte er noch nicht in die Tat umsetzen.</p>
<p><em>König Alfons der Viertelvorzwölfte &#8211; </em>Das gewachsene Neu-Lummerland ist inzwischen keine absolute, sondern nur noch eine konstitutionelle Monarchie. Alfons geht voll in der Rolle des Repräsentierens auf &#8211; allerdings ist es ihm bislang nicht gelungen, in welchen Adelskreisen auch immer eine Frau Königin zu finden &#8211; die Thronfolge ist also noch nicht gesichert. Lummerlands Einwohner nennen ihn deshalb inzwischen hinter vorgehaltener Hand spöttisch Alfons der Fünfvorzwölfte.</p>
<p><em>Frau Waas -</em> Jim Knopfs Adoptivmutter hat sich zur Ruhe gesetzt und genießt ihr Rentnerdasein. Allerdings verfolgt sie mit einer Mischung aus Skepsis und Besorgnis, wie sich ihr ehemaliger Tante-Emma-Laden nach der Übernahme durch ein weltweit tätiges Lebensmittel-Discounter-Unternehmen verändert hat. Die stattliche Körperfülle von Frau Waas hat auch zu einigen gesundheitlichen Problemen geführt. Sie wird bald auf Kur fahren.</p>
<p><em>Herr Ärmel -</em> war schon auf Kur und hat gerade sein Haus renovieren lassen. Seine Vorliebe für Regenschirme hat ihm vor einigen Jahren einen lukrativen Werbevertrag eingebracht. Als &#8220;Schirm-Herr des Jahres&#8221; hat er sich das Geld für einen finanziell sorglosen Lebensabend verdient.</p>
<p><em>Herr Tur Tur -</em> Der Scheinriese verlässt nur selten seine Behausung in der Wüste &#8220;Ende der Welt&#8221;. Das Versprechen einer Künstleragentur ihn &#8220;ganz groß rauszubringen&#8221; hat er vor einigen Jahren empört abgelehnt.</p>
<p><em>Ping Pong -</em> Jim und Lukas&#8217; bester Kumpel hat erfolgreich ein Reis-Restaurant eröffnet, das &#8220;Schu Fu Lu Pi Plu&#8221; . Dort gibt es &#8211; wie bei der ersten Begegnung mit Jim und Lukas &#8211; unter anderem roten Reis, grünen Reis, goldenen und karierten Reis.</p>
<p><em>Frau Mahlzahn -</em> Nach der Verwandlung in einen goldenen Drachen der Weisheit lebt Frau Mahlzahn nun als Regierungsberaterin in verschiedenen Ländern. Leider kann sie nicht überall sein. Sie hat unter dem Pseudonym Dietrich Schwanitz den Bestseller &#8220;Bildung &#8211;  alles, was man wissen muss&#8221; verfasst. Über die Zeit, als sie Kinder gefangen nehmen und in die Drachenstadt Kummerland bringen ließ, um sie dort zwangsweise zu unterrichten, schweigt sie und möchte nicht auf ihre dunkle Vergangenheit angesprochen werden.</p>
<p><em>Die Wilde 13 -</em> Globalisierung und Verdrängungswettbewerb machen auch vor der bunten Welt der Seeräuberei nicht Halt. Somalische Billigpiraten beherrschen inzwischen weite Teile des Marktes. Die 12 Piraten der Wilden 13 haben inzwischen umgesattelt, einige arbeiten an Schiffsschaukeln in Freizeitparks oder als Berater für Piratenfilm-Produktionen. Von der Piratenpartei haben sie sich mehrfach öffentlich distanziert.</p>
<p><em>Prinzessin Li Si &#8211; </em>Als moderne Thronfolgerin Mandalas meistert sie die Doppelrolle als Ehefrau und Mutter und oberste Repräsentantin mühelos. Ihr Liebreiz und ihre Klugheit begeistern Jim Knopf noch immer &#8211; allerdings ist er auch froh, wenn Li Si mal für ein paar Wochen in Regierungsangelegenheiten unterwegs ist &#8211; und sie ihm die eigenen vier Wände sturmfrei hinterlässt. Li Sis Herzensangelegenheit ist die Einrichtung eines Entschädigungsfonds&#8217; für die Opfer der Drachenstadt, die Jim und Lukas entdeckt und ausgehoben, und dort alle Kinder befreit hatten.</p>
<p><em>Nepomuk -</em> Der Halbdrache lebt inzwischen glücklich mit eiem Halbnilpferd in einer Reihenhaushälfte. Die beiden ergänzten sich wunderbar, heißt es. Nepomuk hat den Handel mit fossilen Brennstoffen aufgegeben, das sei nichts Halbes und nichts Ganzes. Er setzt sich jetzt nunmehr voll und ganz für die Nutzung erneuerbarer Energien ein.</p>

	Schlagwörter: <br /><a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/glosse/" title="Glosse" rel="tag">Glosse</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/jubilaum/" title="jubiläum" rel="tag">jubiläum</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/kinder/" title="Kinder" rel="tag">Kinder</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/literatur/" title="Literatur" rel="tag">Literatur</a><br />
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		<title>Rudern</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 20:31:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rudern - mein Lieblingssport. Komisch, dass ich so lange abstinent war...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe ich hier eigentlich überhaupt schon mal über die beste Sportart der Welt geschrieben, also übers <a title="Suchergebnisse auf kohlhof.de zum Thema &quot;Rudern&quot; - bislang waren es gerade mal zwei Artikel, in denen der Begriff vorkam" href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/?s=rudern">Rudern</a>? Eigentlich nicht. Warum bloß? Dabei habe ich bereits 1986 zum ersten Mal in einem Boot gesessen, es hieß &#8220;Gudrun&#8221; und gehörte der<a title="Internetseite der Katharineum-Ruderriege" href="http://www.krr.de/start.htm"> KRR, der Ruderriege des Katharieneums</a>. Ich habe ja damals fast mehr Zeit im Bootshaus als in der Schule verbracht &#8211; in etwa so, wie ich später häufiger im NDR-Ostseestudio anzutreffen war als im Hörsaal.</p>
<p>Rudern, also, das richtige, nicht Paddeln in Kajaks, Kanus oder Kanadiern, sondern in handfesten Ruderbooten, ist sensationell. Übers Wasser gleiten im Einer oder in Mannschaftsbooten ist ebenso anstrengend wie entspannend und zudem der Gesundheit äußerst dienlich &#8211; mal abgesehen davon, dass einem oft der Hintern weh tut auf den hölzernen Rollsitzen und dass die Hände Schwielen zeigen &#8211; aber irgendwas ist ja immer&#8230;</p>
<p><span id="more-3010"></span>Früher habe ich teilweise an vier Tagen in der Woche gerudert. Und wir haben uns sogar eine eigene &#8220;Marke&#8221; für die großen Sommerwanderfahrten ausgedacht: <a title="Internetseite über die Ehemaligen-Wanderfahrten der KRR" href="http://www.rowdies-tour.de/">ROWdies-Tour</a> war mein Vorschlag. Inzwischen gibt es dazu eine <a title="Internetseite mit Fahrtenberichten " href="http://www.rowdies-tour.de/">Internetseite mit Fahrtenberichten</a>, die ein anderer Katharieneer pflegt.</p>
<p>Insofern kann ich gar nicht verstehen, dass ich mehrere Jahre nur sporadisch in ein Boot gesteigen bin. Seit zwei Monaten bin ich nun ja aber Mitglied der <a title="Internetseite der Schweriner Rudergesellschaft" href="http://www.schwerinerrudergesellschaft.de/">Schweriner Rudergesellschaft</a> &#8211; und vor einem Monat war ich mit ein paar Schulfreunden wie auch letztes Jahr wieder auf einer kurzen Wanderfahrt von Lübeck aus über die Wakenitz zum Ratzeburger See unterwegs.</p>
<p>Heute war das Wasser auf dem Schweriner See zwar etwas kabbelig, aber die Fahrt rund um Kaninchenwerder im Vierer war trotzdem eine gute Idee.</p>
<p>Selbstverständlich weiß ich, wo Steuerbord und Backbord zu finden sind, dass die Dollen wie ein Fähnchen im Fahrtwind wehen und dass es Skulls und Riemen gibt &#8211; aber es kann ja nie schaden, das eigene Wissen mal wieder aufzufrischen. Ich habe auf der Internetseite der Uni Dortmund ein Skript gefunden, das eine gute Einführung in den Rudersport bietet. <a title="PDF-Datei Grundkur Rudern von Volker Grabow, Uni Dortmund" href="http://www.sport.uni-dortmund.de/Downloads/GK_Rudern_030501.pdf">Volker Grabow hat einen Grundkurs zum Rudern über 70 Seiten geschrieben</a>, von der Bootskunde bis zu grundlegenden Binnenschiffahrtsregeln, die man ebenfalls kennen sollte.</p>
<p>Übrigens: Lübeck bietet ein sehr vielfältiges Ruderrevier. Es reicht stromabwärts bis nach Travemünde und die Trave stromaufwärts bis etwa nach Bad Oldesloe, über den Elbe-Lübeck-Kanal kommt man theoretisch sogar bis nach Hamburg (1991 sind wir da mal durch den Hafen gefahren mit unserer Nussschale &#8211; irgendwie seltsam zwischen den riesigen Pötten). Und über die Wakenitz kommt man auch noch zum Ratzeburger See und mit ein bisschen Umtragen bis zum Schalsee. In Rostock kann man die Warnow entweder hoch oder runter fahren&#8230; nun gut. Und Schwerin? Bei den vielen Seen ein geradezu Lübeck-eskes Umfeld.</p>
<p>Im knallharten, sporadischen Städtevergleich auf kohlhof.de bekommt Schwerin also einen weiteren Punkt. Es steht nun</p>
<p style="text-align: center;">Rostock : Schwerin &#8211; 3 : 7</p>

	Schlagwörter: <br /><a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/katharineum/" title="Katharineum" rel="tag">Katharineum</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/literatur/" title="Literatur" rel="tag">Literatur</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/lubeck/" title="Lübeck" rel="tag">Lübeck</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/rostock/" title="Rostock" rel="tag">Rostock</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/rudern/" title="Rudern" rel="tag">Rudern</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/schwerin/" title="Schwerin" rel="tag">Schwerin</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/sport/" title="Sport" rel="tag">Sport</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/vergleich/" title="Vergleich" rel="tag">Vergleich</a><br />
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		<title>Unheimlich</title>
		<link>http://www.kohlhof.de/kohlhof/2009/05/27/unheimlich-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 04:55:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das ist mir ja seit Ewigkeiten nicht passiert: Gestern Abend noch schnell ein paar Seiten gelesen &#8211; und dann richtig schlecht geträumt. Simon Becketts &#8220;Chemie des Todes&#8221; ist einfach unheimlich gut &#8211; aber eben auch extrem gruselig. Deshalb zog also der Frauenmöder seine brutale Spur durch meine Träume. Wie unangenehm. Schlagwörter: Literatur - Tagebuch]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist mir ja seit Ewigkeiten nicht passiert: Gestern Abend noch schnell ein paar Seiten gelesen &#8211; und dann richtig schlecht geträumt. Simon Becketts &#8220;Chemie des Todes&#8221; ist einfach unheimlich gut &#8211; aber eben auch extrem gruselig. Deshalb zog also der Frauenmöder seine brutale Spur durch meine Träume. Wie unangenehm.</p>

	Schlagwörter: <br /><a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/literatur/" title="Literatur" rel="tag">Literatur</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/tagebuch/" title="Tagebuch" rel="tag">Tagebuch</a><br />
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		<title>Zitate-Schatz</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 21:34:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn es das zu meiner Examensarbeitszeit schon gegeben hätte&#8230; oder vielmehr: Wenn ich vor vier Jahren schon von diesem Schätzchen gewusst hätte: Citavi ist eine Software zur Verwaltung von Literatur-Zitaten. Das komfortable, mit vielfältigen Funktionen ausgestattete Programm erleichtert das Zusammentragen und Verwalten von Text-Passagen &#8211; die ideale Hilfe, um die Früchte der eigenen akademischen Arbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es das zu meiner Examensarbeitszeit schon gegeben hätte&#8230; oder vielmehr: Wenn ich vor vier Jahren schon von diesem Schätzchen gewusst hätte: Citavi ist eine Software zur Verwaltung von Literatur-Zitaten. Das komfortable, mit vielfältigen Funktionen ausgestattete Programm erleichtert das Zusammentragen und Verwalten von Text-Passagen &#8211; die ideale Hilfe, um die Früchte der eigenen akademischen Arbeit durch Textstellen in anderen Werken zu belegen oder zu untermauern (oder was auch immer).</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1761" src="http://www.kohlhof.de/kohlhof/wp-content/uploads/2009/04/citavi_logo_183px.png" alt="Citavi-Logo" />Die wesentlichen Vorteile: &#8211; In der Free-Version kostenlos &#8211; Citavi läuft vom USB-Stick, also ohne herkömmlichen Installationsprozess &#8211; ist also auch der ideale Begleiter bei der Literaturrecherche im Rechenzentrum oder in der Bibliothek &#8211; Fügt Zitate gleich mit Fußnote in Word oder OpenOffice ein &#8211; Hat schon hunderte Zitationsvorlagen an Bord Nachteile sind auf den ersten Blick nicht vorhanden: allerdings ist zu bedenken,</p>
<p><span id="more-1760"></span>dass in der Free-Version pro Datensatz nur 100 Einträge hinterlegt werden können. Das sollte für die meisten Zitat-Sammlungen pro Buch/Aufsatz reichen. Außerdem kann man zudem beliebig viele Datensätze gleichzeitig anlegen. Auf der Internetseite gibts ein <a title="Citavi-Datenblatt" href="http://www.citavi.com/de/materialien/Citavi_Datenblatt.pdf">Datenblatt als PDF-Datei</a> und natürlich <a title="Citavi-Homepage" href="http://www.citavi.com/de/index.html">weitere Informationen</a> über die Software aus der Schweiz. Die Software ist natürlich erst recht keine Einladung zum sorglosen Inhaltsklau. Sie will das ehrliche, eigenständige wissenschaftliche Arbeiten erleichtern. Zitate gehören dazu &#8211; und vor allem, jedes Zitat auch als solches zu kennzeichnen. Den Hinweis auf diesen Zitate-Schatz habe ich in <a title="Caschys Blog" href="http://stadt-bremerhaven.de/2009/04/06/die-linkpeitsche-xii/">Caschys Blog</a> gefunden.</p>

	Schlagwörter: <br /><a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/computer/" title="Computer" rel="tag">Computer</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/literatur/" title="Literatur" rel="tag">Literatur</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/software/" title="Software" rel="tag">Software</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/wissenschaft/" title="wissenschaft" rel="tag">wissenschaft</a><br />
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