Müllproblem am Ostseestrand


Müll in den Weltmeeren, seit Monaten ist das immer wieder Thema in den Nachrichten. Man kann sich die Ausmaße des Plastikteil-Teppichs nur irgendwie vorstellen. Anschaulicher wirds am praktischen Beispiel vom Sonntag von einem Strand auf Usedom (der an 99 Prozent des Wellensaums aussieht wie aus dem Südseeprospekt).

Auf einem kurzen Stück von vielleicht 100 Metern hat sich alles angesammelt, was die Ostsee so mitgebracht hat. Muschelreste, Seetang, Treibholz. Das ist schön, Spaziergänger suchen dort stochernd nach Bernstein. Und finden Plastiktüten, ne Taucherbrille, Kunststoffbecher, Folien – und Dosen. Alles hat augenscheinlich schon eine lange Reise im Wasser hinter sich. Erschütternd, was allein an diesem kurzen Stück Ostseeküste alles angespült wurde.

Gesucht, gefunden

Vermisst jemand seine Taucherbrille? Oder seinen Taucher? In Heringsdorf am Strand liegen jedenfalls die Reste.

Abfuhr

Riesiger Sperrmüllhaufenin Rostock, Schneeräumkommando in Schwerin.

sperrmuell
Im Haus gegenüber ist ein bisschen Sperrmüll angefallen. Mal sehen, wann es die Rostocker Müllabfuhr schafft, sich mit dem Sofaknacker-Auto (diese Bezeichnung ist eine Kindheitserinnerung) bis zu diesem Häuflein durchzuschlagen, um dem Müll eine Abfuhr zu erteilen. Es liegt ja noch genug Schnee im Weg. Genau aus diesem Grund...
scheeräumen
... setzt Schwerin in diesen Tagen ganz neue Prioritäten. Das da ist keine Baustelle nach einem Wasserrohrburch. Das ist das Schneeräumkommando. Die weiße Macht wird in der Landeshauptstadt seit einiger Zeit mit schwerem Gerät zusammengeschoben und vor die Tore der Stadt verfrachtet. Unter anderem in der Kläranlage wird die weiß-grau-braune Flockenflut nun entsorgt. Nun sind auch einige Seitenstraßen wieder zweispurig befahrbar, nachdem in der vergangenen Woche auch schon Aspahlfräsen den Eispanzer von vielen Kopsteinplfastern geraspelt hatten. Fotos: Christian Kohlhof