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Cowputer

Die Agrarindustrie in den Niederlanden hat einen weiteren Schritt zur Effektivitätssteigerung in der Milchproduktion getan. So stehen auf den ersten Weiden nun Weide-Roboter, wie dieses zeigt, das kohlhof.de exklusiv vorliegt.

weideroboter

Weide-Roboter in schematischer Darstellung. : Christian Kohlhof

Die Kuh-Maschinen sehen schwarzbuntem Milchvieh zum Verwechseln ähnlich, sollen den Milchausstoß der niederländischen aber um 300 Prozent erhöhen helfen. Die Milchbauern versuchen mit den modernen Maschinen, den neuen Vorgaben der Lebensmitteldiscounter zu entsprechen. Die Handelsketten hatten bei den jüngsten Preisverhandlungen durchgesetzt, dass jeder Kunde pro Liter und Pfund Butter, das er im Einzelhandel mitnimmt, künftig nicht mehr bezahlt, sondern noch bis 25 Cent Belohnung bekommt. Dies sei wiederum nur möglich, wenn durch eine Milchflut am Markt der Preis in ungeahnte Tiefen sinkt.

Die Discounter haben deshalb die Entwicklung sogenannter Cowputer angestoßen. Deren erste Prototypen stehen nun unter dem Namen Weideboter auf Feldern und Wiesen. Marketing-Experten hatten dazu geraten, auf die Silbe “Ro” mitten im Namen zu verzichten, um die zuweilen recht skeptische Kundschaft nicht zu verstören. ‘Cowputer’ weiterlesen …

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Beeren-Preise

Um noch mal auf gestern zurückzukommen (und auch noch mal ins Archiv zu blicken): An den roten Buden für saisonal verfügbare regionale Feldfrüchte zeichnet sich eine rasante Preisentwicklung ab. Hier der Anfang einer Übersicht über den Kilopreis (am Erdbeerhäuschen am Kosmos in der Rostocker Südstadt):

Datum – Preis/KG

28.5. – 5,60 €

29.5. – 4,60 €

30.5. – 5,60 €

31.5. – 5,30 € (In Groß Grönau bei Lübeck)

(diese Reihe wird fortgesetzt – wenn sich unter der Leserschaft Erdbeerpreis-Reporter befinden, freue ich mich über deren Kilopreis-Meldungen aus anderen Winkeln des Landes).

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Kilopreis für Erdbeeren: 50 Euro

Eine Schale mit 250 Gramm Inhalt für fast 13 Euro (das sind dann für eine Kilogramm 52 Euro). Das ist ein Schockpreis, zumindest für norddeutsche Verhältnisse. Für südschwedische Verhältnisse ist das vielleicht eher ein Schnäppchen. Jedenfalls meldete Radio Schweden (Sveriges Radio) am 10. April, dass Verbraucher in Helsingborg bereitwillig diesen Preis bezahlen würden.

Ein Kilo kostet in an den roten Häuschen, die in ihrer Häufigkeit so wirken, als würden Sie zu einem weltumspannenden Netz eines Erdbeermonopolisten gehören, heute 4 Euro. Vergangene Woche verlangten die Aushilfskräfte an den Verkaufstresen noch 5 Euro pro Kilogramm. Die entwickeln sich also allmählich in eine Region, bei der man auch mal kaufen kann, ohne sich zu ärgern. Und, wie sieht die Preisentwicklung andernorts aus?

Marktberichte bitte in den Kommentaren …

(Bitte beachten Sie auch die nun die Marktbeobachtung 2009 hier auf kohlhof.de)

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