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	<title>kohlhof.de &#187; Reporter</title>
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		<title>Müllabfuhr-Winter</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 09:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Reporter]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit einem großen Müllwagen durch Schneehaufen zu manövrieren ist wirklich nicht einfach. Heute früh war ich als Reporter mit der Schweriner Müllabfuhr in der Feldstadt unterwegs. Mülltonnen über Schneehaufen wuchten, Eimer über vereiste Gehwege zirkeln &#8211; und das alles im Laufschritt, während Radfahrer zwischen den Arbeitern hindurchwuseln und hinten Autofahrer ungeduldig mit dem Gaspedal spielen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem großen Müllwagen durch Schneehaufen zu manövrieren ist wirklich nicht einfach. Heute früh war ich als Reporter mit der Schweriner Müllabfuhr in der Feldstadt unterwegs. Mülltonnen über Schneehaufen wuchten, Eimer über vereiste Gehwege zirkeln &#8211; und das alles im Laufschritt, während Radfahrer zwischen den Arbeitern hindurchwuseln und hinten Autofahrer ungeduldig mit dem Gaspedal spielen. Die Männer in Orange haben einen Zehn-Stunden-Tag &#8211; und ich bin heute morgen also mitgefahren mit dem Müllwagen. Hat Spaß gemacht.</p>

	Schlagwörter: <br /><a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/arbeit/" title="Radio" rel="tag">Radio</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/reporter/" title="Reporter" rel="tag">Reporter</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/schwerin/" title="Schwerin" rel="tag">Schwerin</a><br />
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		<title>Haiti im Radio</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 16:47:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeben]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Korrespondenten]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Berichterstattung über das verheerende Erdbeben in Haiti bestimmt seit einer Woche die Aktuell-Sendungen der meisten Radio-Stationen. Wie kommen die Berichte aus dem und über das Erdbebengebiet ins Radio? Schon kurz nach den ersten Eil-Meldungen über die verheerenden Erdstöße am vergangenen Dienstag gab es das erste Sammel-Angebot des zuständigen Studios &#8220;Mittelamerika&#8221;: &#8220;Von Michael Castritius, ARD-Studio [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Berichterstattung über das verheerende Erdbeben in Haiti bestimmt seit einer Woche die Aktuell-Sendungen der meisten Radio-Stationen. Wie kommen die Berichte aus dem und über das Erdbebengebiet ins Radio?</p>
<p>Schon kurz nach den ersten Eil-Meldungen über die verheerenden Erdstöße am vergangenen Dienstag gab es das erste Sammel-Angebot des zuständigen Studios &#8220;Mittelamerika&#8221;: &#8220;Von Michael Castritius, ARD-Studio Mexiko, bieten wir an: Schweres Erdbeben in Haiti BoE (ca 01&#8217;00) bis 01:00 Uhr im File Transfer&#8221;. Sammelangebote sind Korrespondentenbeiträge von standardisierter Länge, die per ARD-Netzwerk an alle Redaktionen verteilt werden. Es gibt sie für gewöhnlich in der Kombination &#8220;kurz und lang&#8221;. Kurz bedeutet ein maximal einminütiges Stück, in der Regel ohne O-Töne für die Nachrichten-Sendungen. Lang bedeutet: Ein Bericht von gut 2:30 Minuten mit mehreren O-Tönen. Für den ersten Beitrag zum Erdbeben hat der für diese Region zuständige rbb allerding einen BoE angekündigt, einen Bericht ohne Einblendungen, also ohne O-Töne &#8211; in diesem Fall eine andere Umschriebung für ein kurzses Sammel. Schließlich gab es zu diesem Zueitpunkt noch keine Augenzeugenberichte, Aussagen von Hilfsorganisationen und dergleichen.</p>
<p>Bei Ereignissen von diesem Ausmaß wie jetzt in Haiti ist das öffentliche Interesse an aktuellen Berichten über Hilfe für die Opfer, Rettungsarbeiten und weitere Folgen besonders groß. Deshalb bieten die <a title="Flashanimation auf ard.de: Korrespondentenwelt" href="http://korrespondentenwelt.ard.de/">ARD-Korrespondentenbüros</a> in der Regel dann nicht nur die Sammel-Beiträge an, sondern stehen den Sendern auch in Live-Schaltungen Rede und Antwort über ihre Eindrücke, Erlebnisse, Recherchen. Die Disposition, welche Station wann zum Korrespondenten schalten kann, übernimmt die zuständige ARD-Welle, die auch den Korrespondenten gestellt hat. Im aktuellen Fall plant dies das <a title="Inforadio.de vom rbb" href="http://www.inforadio.de/">info-radio vom rbb</a>.</p>
<div id="attachment_2554" class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-2554" src="http://www.kohlhof.de/kohlhof/wp-content/uploads/2010/01/haiti_korr.JPG" alt="haiti_korr" width="470" height="264" /><p class="wp-caption-text">ARD-Sammelangebot für Hörfunkredaktionen. Weitere Einträge in der Liste sind unter anderem Sendeprotokolle anderer ARD-Wellen.</p></div>
<p style="text-align: left">Die Live-Schaltungen nach Mexiko-Stadt laufen im Zehn-Minuten-Takt. Also zum Beispiel: 7:00-7:10 WDR2, 7:10-7:20 hr3, 7:20-7:30 Radio Eins und so weiter. Die Zahl dieser Live-Slots ist begrenzt. Deshalb stellen die Korrespondenten für alle anderen Stationen mehrmals täglich auch noch drei oder vier standardisierte, aufgezeichnete Antworten zur Verfügung. Diese können die Redaktionen dann anstelle von Berichten als Korrespondentengespräch senden. Dies hat zwei Gründe: 1.) Die Reporter können auf diese Weise entlastet werden, 2.) die Redaktionen können sich unterschiedlicher Darstellungsformen bedienen. Außerdem hat der rbb inzwischen längst Verstärkung ins Studio in Mexiko geschickt. Zwei zusätzliche Kollegen berichten von dort, während Reporter Michael Castritius in Haiti unterwegs ist.</p>
<div id="attachment_2555" class="wp-caption aligncenter" style="width: 479px"><a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/wp-admin/Ausschnitt von intern.tagesschau.de - dort gibt es in der &quot;Korrespondentenwelt&quot; eine Übersicht über alle Auslandsstudios und Fernseh- und Hörfunkreporter."><img class="size-full wp-image-2555" src="http://www.kohlhof.de/kohlhof/wp-content/uploads/2010/01/korrespondentenwelt.JPG" alt="korrespondentenwelt" width="469" height="380" /></a><p class="wp-caption-text">Ausschnitt aus intern.tagesschau.de - dort gibt es eine Übersicht aller Auslandsstudios der ARD.</p></div>
<p>Vor allem für die Opfer und Rettungsmannschaften bedeuten das Erdbeben und die Tage und Wochen danach eine für uns unvorstellbare Belastung. Aber auch viele Reporter &#8211; vor allem in der Trümmerlandschaft &#8211; gehen in diesen Tagen an ihre Grenzen, um zu berichten.</p>

	Schlagwörter: <br /><a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/erdbeben/" title="Erdbeben" rel="tag">Erdbeben</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/katastrophe/" title="Katastrophe" rel="tag">Katastrophe</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/korrespondenten/" title="Korrespondenten" rel="tag">Korrespondenten</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/arbeit/" title="Radio" rel="tag">Radio</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/reporter/" title="Reporter" rel="tag">Reporter</a><br />
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		<title>Veränderungen</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 04:13:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[ndr]]></category>
		<category><![CDATA[Reporter]]></category>
		<category><![CDATA[Rostock]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist mein letzter Arbeitstag als Radioreporter im NDR-Ostseestudio in Rostock. Nach 11 Tagen Resturlaub werde ich ab 2. März für die Magazinredaktion von ndr1 Radio MV in Schwerin arbeiten. Ich habe fast sechs Jahre lang im Studio in Rostock gearbeitet, hauptsächlich für ndr1 Radio MV, aber auch für andere NDR-Wellen und öffentlich-rechtliche Anstalten. Da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist mein letzter Arbeitstag als Radioreporter im NDR-Ostseestudio in Rostock. Nach 11 Tagen Resturlaub werde ich ab 2. März für die Magazinredaktion von ndr1 Radio MV in Schwerin arbeiten.</p>
<p>Ich habe fast sechs Jahre lang im Studio in Rostock gearbeitet, hauptsächlich für ndr1 Radio MV, aber auch für andere NDR-Wellen und öffentlich-rechtliche Anstalten. Da kommt einiges an Themen zusammen. Hier eine kleine Auswahl an Beiträgen, die mir in Erinnerung geblieben sind, weil die Themen entweder besonders bewegend, beeindruckend, weitreichend, wichtig, erschütternd oder unterhaltend waren.<span id="more-1546"></span></p>
<p>Mai 2003: Der erste Beitrag laut Honorarabrechnung lief am 28.5. in der regionalen Umschau gegen 18:35. Thema &#8220;Bau-Ing-Konferenz&#8221;. Ich weiß in diesem Fall aber beim besten Willen nicht mehr, worum es dabei ging.</p>
<p>August 2003: Der erste Beitrag, der im Regionalfenster Rostock um 17:35 lief:  Sozusagen meine Bewerbungsunterlage in akustischer Form: Die Stadtwerke Rostock lassen junge Graffiti-Künstler Trafohäuschen mit bunten Sprühbildern verzieren. Die Hoffnung geht auf, dass die bezahlten Bilder die wilden Schmierereien verhindern. Eine 2-Minuten-2-Sekunden-Reportage mit Dosenschütteln, Sprühdosenzischen, Sprayerin und beeindruckten Passanten.</p>
<p>November 2003: Der erste Reporter-Einsatz auf einem Ü-Wagen. Beim Landesparteitag der FDP in Güstrow war der altgediente Technik-Kollege sehr geduldig und hat mit lautem Klatschen sogar die Krähen hoch oben in den Baumwipfeln vertrieben, die durch lautes Krächzen erste Aufnahmen unsendbar gemacht hatten.</p>
<p>April 2004: Vom 16. bis 17. April kriecht ein Schwertransport im Konvoi vom Rostocker Überseehafen zu einer Brauerei nach Dargun. Für die Strecke von gut 70 Kilometern benötigen die drei Laster 37 Stunden. Die Kolonne muss an nahezu jedem Alleebaum an der Bundesstraße 110 stoppen, weil Zweige zu tief hängen. Irgendwelche Vorschriften hatten es verhindert, dass Arbeiter pauschal alle Äste vorher kürzen. Ich fahre zwischendurch sogar nach Haus, um zu schlafen. Als ich am nächsten Morgen wiederkomme, haben sich die Laster gerade mal 6 Kilometer vorwärts bewegt.</p>
<p>Juli 2004: Bei Rerik stürzt am 16. Juli ein Ultraleichtflugzeug ab. Der Pilot stirbt, das Wrack brennt aus.</p>
<p>August 2004: Ein Baukran stürzt am 21. August in Rostock um und reißt am Doberaner Platz zwei Arbeiter in die Tiefe, die das schief stehende Gestell sichern sollten. Einer der Männer stirbt.</p>
<p>Februar 2005: Am 27. Februar wählen die Rostocker den parteilosen Roland Methling zum neuen Oberbürgermeister. Der Sieg im ersten Wahlgang ist überraschend. In einem Lokal im Hafen singen die Anhänger des Siegers: &#8220;Unsern Roland Methling, den brauchen wir seeeehr. Wie die Schiffe den Hafen und die Fischeeee das Meer&#8221;. Was Rostock seitdem braucht, ist vor allem die nachhaltige Einsicht von Verwaltungschef einerseits und Bürgerschaft andererseits, dass Politik vor allem die Kunst des Kompromisses ist. Dieser Lernprozess dauert noch an&#8230;</p>
<p>Mai 2005: Die Bahn stellt einen neuen Service vor: In der Regionalbahn von Rostock nach Wismar erklärt ein Reiseführer per Lautsprecher die Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke. Ein super Radio-Thema. Allerdings: In dem fast voll besetzten Triebwagen auch O-Töne von Reisenden einzufangen, gestaltet sich unerwartet schwierig: Den größten Anteil an den Passagieren hat am 30. Mai eine Gruppe Taubstummer&#8230;</p>
<p>Juli 2005: Carolin aus Graal-Müritz wird vermisst. Ein Großaufgebot der Polizei sucht die 16-Jährige. Wenig später steht fest: Das Mädchen wurde brutal ermordet. Der Täter wird im Herbst zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt.</p>
<p>August 2005: Anfang des Monats verschwindet in der östlichen Altstadt die Katze einer Rostockerin. Tage später hört die Frau auf dem Dachboden ein Maunzen, das von außen zu kommen scheint. Die Feuerwehr schickt ihr Fahrzeug für Tierrettung. Die Feuerwehrleute decken einen Teil des Daches ab, seilen einen Kollegen in einen Spalt zwischen zwei Altbauten ab und fördern das ausgemergelte und erschöpfte Tier wieder ans Tageslicht.</p>
<p>September 2005: Eine Drachenbootmannschaft wagt einen Rekordversuch: Die 18 Männer und Frauen paddeln quer über die Ostsee von Gedser nach Rostock. Ich fahre auf dem Begleitboot mit. Das Guinnessbuch erkennt den Versuch aber nicht an. Die Gründe fallen mir nicht mehr ein.</p>
<p>Januar 2006: Im Tonnenhof am Rostocker Hafen liegt ein totes Finnwal-Weibchen. Das 17 Meter lange Tier war vor der Küste verendet. Greenpeace bietet an, die Bergung zu übernehmen und den Kadaver zum Meeresmuseum nach Stralsund zu bringen. Die Bergung im Schneegestöber früher Morgenstunden am 18. Januar ist spektakulär, unter anderem weil der tote Wal beim ersten Versuch zurück ins Wasser stürzt. Die Aktion ist aber auch ein gelungener Coup der Umweltschutzorganisation Greenpeace, die den Wal zunächst nach Berlin vor die Botschaft Japans bringt, um gegen die Jagd auf die Meeressäuger zu protestieren. Greenpeace hat damit bewiesen, wie geschickt die Organisation Kampagnen inszenieren kann</p>
<p><object width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/ZXKIEza4kmQ&amp;eurl" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ZXKIEza4kmQ&amp;eurl" /></object></p>
<p>Februar 2006: Meinen Urlaub breche ich ab. Ab dem 15. Februar stehe ich mit vielen NDR-Kollegen neben einem Ü-Wagen an der Wittower Fähre auf Rügen. Die <a title="Beiträge auf kohlhof.de über die Vogelgrippe" href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/?s=vogelgrippe">Vogelgrippe</a> hat zahlreiche Schwäne getötet. Sammel-Überspiele kurz und lang, Live-Einblendungen im 5-Minuten-Takt mit nahezu allen ARD-Anstalten &#8211; und das über mehrere Tage. Die bis dahin wohl aufregendsten Radiotage beginnen. Aufreibender war nur 2001 die wochenlange Ausnahmesituation nach den Anschlägen vom 11. September. Damals war ich bei ndr2 als Aktuell-Reporter, habe dort im Studio gearbeitet.</p>
<p>März 2006: Vor dem Landgericht Rostock wird gegen sechs Männer aus dem Rotlichtmilieu verhandelt. Der Prozess wird von Polizisten in Kampfanzügen und schwarzen Wollmasken gesichert.</p>
<p>April 2006: Osterratgeber. Zum Thema &#8220;Eier köpfen&#8221; berichte ich unter anderem über den <a title="Beitrag bei kohlhof.de" href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/2006/03/13/eierschalensollbruchstellenverursacher/">Eierschalensollbruchstellenverursacher</a>.</p>
<p>Juli 2006: US-Präsident George W. Bush besucht Mecklenburg-Vorpommern. Ich bin drei Tage lang in Stralsund im Einsatz. Statt Ü-Wagen gibt es diesmal ein ganzes Pressezelt mit Reporterkabinen. Live-Einblendungen und Beiträge fast im Vogelgrippe-Takt.</p>
<p>November 2006: Vor dem Landgericht beginnt der Prozess gegen die Eltern von Lea-Marie aus Teterow. <a title="Bericht über das Urteil auf kohlhof.de" href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/2007/01/12/missbrauchsprozess-9-jahregefangnis-fur-lea-maries-mutter/">Die Mutter hatte das Kleinkind</a> immer wieder gezwungen, Essig und Kalkreiniger zu trinken. Im Laufe der Verhandlung konnte man nicht den Eindruck gewinnen, dass die Frau tatsächlich begriffen hat, was sie ihrem Kind angetan hat.</p>
<p>Februar 2007: Ein Autodieb klaut in Rostock einen Wagen, fährt fröhlich pfeifend durch die Lande, wird sogar mehrfach geblitzt &#8211; und die Eigentümerin bekommt weiterhin die Strafzettel. Obwohl die Fotos den schnauzbärtigen mutmaßlichen Dieb zeigen, kann die Polizei den Wagen nicht finden. Am Tag nach meinem Bericht über diesen Fall meldet ein Hörer der Polizei, dass er den Ford am Straßenrand gesehen hat. Auto wieder da.</p>
<p>2007: Die Berichterstattung wird dominiert von den Vorbereitungen auf den G8-Gipfel, die Proteste und Demonstrationen, die Nachbereitung und Rückblicke. Neben den vielen bunten, friedlichen Demonstranten, die vielfältigen Protestveranstaltungen mit teilweise abstrus oder utopisch klingenden Vorstellungen, neben den vielen Polizisten und dem Zaun um Heiligendamm, sind mir aber vor allem die Ausschreitungen im Stadthafen in Erinnerung geblieben. So eine Brutalität habe ich noch nie erlebt. Wie ein Virus schien sich die Bereitschaft zum Steinewerfen auszubreiten. Scheiben splitterten, eine Auto ging in Flammen auf. Selbst Feuerwehrautos wurden mit Steinen beworfen (Brennts bei G8-Kritikern etwa nie?). Auch wenn manche Gruppen der Gipfelkritiker das anders darstellen: Meinem Eindruck nach ging die Gewalt eindeutig von einem kleinen Teil des Demonstrationszuges aus. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen und kann nicht glauben, dass derart Protest- und Polizeiarbeit-erfahrene Demonstrationsteilnehmer immer noch so empfänglich für angeblich Provokationen der Uniformierten gewesen sein sollen.</p>
<p>Lehre aus dem ganzen Chaos und den Pressemeldungen, die beide Seiten verbreiteten: Erst recht in extremen Fällen, wenn viele Dinge unklar sind, Informationen nicht überprüft werden können und von dem einen oder anderen auch gezielt zur Steuerung von Entwicklungen eingesetzt werden könnten, ist die Arbeit für Reporter besonders schwierig und ebenso wichtig.</p>
<p>Die Zahl der Live-Einblendungen aus dem Studio, von Ü- und Satelliten-Reportagewagen überstieg die Menge der Vogelgrippe- und Bush-Besuch-Beiträge um ein Vielfaches. Am Tag der Proteste am Sperrzaun war ich außerdem mit dem Rad unterwegs, weil nicht damit zu rechnen war, mit dem Auto weit zu kommen. Einen zünftigen Sonnenbrand und 60 Kilometer später hatte ich Wasserwerfer durch Kornfelder fahren, Clowns-Armee Polizisten provozieren, Sondereinheiten aus Hubschraubern springen sehen, habe beobachtet, wie Anwohner unter sengender Sonne mitleidsvoll Wasserflaschen an das bunte Völkchen der vorbeiziehenden Demonstranten verschenkten&#8230;</p>
<p>Juli 2007: Am 18. Juli überfällt ein bislang Unbekannter die Mutter Christin M., die mit ihrem Sohn durch ein Waldstück in der Nähe von Körchow bei Kröpelin radelt. Er schlägt beide äußerst brutal nieder. Er missbraucht die Frau. Die 36-Jährige stirbt kurz darauf. Eine Sonderkommission bittet mehrere tausend Männer aus der Umgebung zu freiwilligen Speichelproben. Vom Täter keine heiße Spur. Jüngste Entwicklung: Es scheint Zusammenhänge zu ähnlichen Fällen in anderen europäischen Ländern zu geben. Eine heiße Spur ist das immer noch nicht. Der Fall war auch Thema in der ZDF-Sendung &#8220;Aktenzeichen xy, ungelöst&#8230;&#8221;</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=hncib81oujE"></a><object width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/hncib81oujE" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/hncib81oujE" /></object></p>
<p>August 2007: Die wohl aufwändigste Produktion: Der wichtigste Tag im Leben einer Postkarte. Das Kärtchen erzählt am 10. August in knapp 3 Minuten, wie es von Rostock nach München kommt  in nur einer Nacht. Geräusche vom Briefkasten, von Stempel- und Frankiermaschinen, Autos, O-Töne vom Post-Sprecher, Drehbuch mit zwei zusätzlichen, technisch verfremdeten Stimmen. Die Hilfe von gut einem Dutzend Menschen hat diese drei Minuten erst möglich gemacht. Ergebnis: Ein viel gelobtes Kurz-Hörspiel.</p>
<p>Januar 2008: Die Mannschaft von Bundesligist FC Hansa Rostock steckt im Iran fest. Während eines Trainingslagers hat sich das Wetter so verschlechtert, dass tagelang kein Flugzeug in Teheran starten und landen kann, um die Mannschaft zurück in die freie westliche Welt zu bringen. Am 9. Januar läuft unser <a title="Eintrag vom 9. Januar 2008" href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/2008/01/09/ausreise/">Hansa-Tagebuch mit einem finktiven Blick in die Zukunft</a>. Gemeinsam mit den Kollegen David Pilgrim und Oliver Schubert habe ich mir weitere Hürden für die Rückreise ausgedacht. Unsere Überlegungen, was die Abreise noch verhindern könnte, gipfelt in der Tatsache, dass nach knapp einem Jahr Hans-Dietrich Genscher zum Lager der Mannschaft im Iran reist und die legendären Worte ruft: &#8220;Wir sind heute zu ihnen gekommen, um ihnen mitzuteilen, dass heute ihre Ausreise&#8230;&#8221;</p>
<p>September 2008: Am Rostocker Fußballstadion ist St. Pauli zu Gast. Teile der Fanszene sehen sich gegenseitig traditionell eher feindselig. &#8220;Nur zur Sicherheit&#8221; sollte ich im Auftrag der Redaktion mal beobachten, wie die Abreise der Fans abläuft. Die Polizei hatte vorher schon klar gemacht, dass sie Randale auf jeden Fall verhindern will. Als dann doch Steine und Flaschen auf eine Polizeisperre flogen, ließ die Einsatzleitung die Wasserwerfer sprechen. Ich stand weit abseits, aber so ein Wasserwerfer hat eine erhebliche Reichweite. Eine kurze Dusche wie bei einem sanften Sommerregen reichte aus, mich vollkommen zu durchnässen, daraufhin das Geburtstagsessen mit der Freundin im feinen Lokal absagen zu müssen und einen Tag später im Nordmagazin auftreten zu dürfen&#8230;</p>
<p>Februar 2009: Heute ist mein letzter Tag im Studio Rostock. Hier arbeiten Kolleginnen und Kollegen, die ich einfach nur empfehlen kann und die man gern haben muss. Sie sind nämlich genau das, was sie sind: kollegial. Die gestandenen Redakteurinnen und Redakteure haben jederzeit Tipps und Hinweise gegeben und haben neue Kollegen wie mich vor ein paar Jahren immer aufmunternd und fordernd unterstützt. Für sie und auch für die Reporterinnen- und Reporter-Kollegen gilt, dass sie wirklich wissen, was es bedeutet, wenn man sagt &#8220;wir arbeiten zusammen&#8221;.  O-Töne austauschen, mit Hintergrundinfos auf den aktuellen Stand bringen  &#8211; das alles war jederzeit mit den Hörfunk- und Fernsehkollegen möglich. Das läuft besonders gut, weil auch die Techniker in den Studios und auf dem Ü-Wagen dabei mithelfen und auch die Verwaltung und Sekretariate stets wissen, wie sie helfen können. Mir ist es jeden Tag leicht gefallen, ins Ostseestudio zu gehen, weil es hier auch in großer Hektik ebenso fröhlich wie fair zugeht. Vielen Dank für die schöne Zeit im Ostseestudio!</p>
<p><em>Zum Abschied gab es heute unter anderem die vierfache Menge der </em><a title="Rezept für Limettentorte auf Rezepteblock.de" href="http://www.rezepteblock.de/article/163/limettentorte"><em>hier verlinkten Zutaten, die &#8211; geschickt zusammengerührt &#8211; eine Limettentorte ergeben</em></a><em>.</em></p>

	Schlagwörter: <br /><a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/journalismus/" title="Journalismus" rel="tag">Journalismus</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/ndr/" title="ndr" rel="tag">ndr</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/arbeit/" title="Radio" rel="tag">Radio</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/reporter/" title="Reporter" rel="tag">Reporter</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/rostock/" title="Rostock" rel="tag">Rostock</a><br />
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		<title>15 Jahre</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 18:18:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Da habe ich doch glatt ein eigenes Jubiläum verpasst. Es ist nur ein kleines, unwesentliches, aber immerhin. Seit 15 Jahren bin ich Reporter. Am 13. November 1993 habe ich meinen ersten Artikel veröffentlicht. Und es bereitet mir immer noch Vergnügen, das Recherchieren und Reportieren. Schlagwörter: Journalismus - Reporter - Tagebuch - zeitung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da habe ich doch glatt ein eigenes Jubiläum verpasst. Es ist nur ein kleines, unwesentliches, aber immerhin. Seit 15 Jahren bin ich Reporter. Am <a title="Beitrag bei kohlhof.de" href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/2006/11/13/buntes-treiben-im-grauen-esel/#comments">13. November 1993 habe ich meinen ersten Artikel veröffentlicht</a>.</p>
<p>Und es bereitet mir immer noch Vergnügen, das Recherchieren und Reportieren.</p>

	Schlagwörter: <br /><a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/journalismus/" title="Journalismus" rel="tag">Journalismus</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/reporter/" title="Reporter" rel="tag">Reporter</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/tagebuch/" title="Tagebuch" rel="tag">Tagebuch</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/zeitung/" title="zeitung" rel="tag">zeitung</a><br />
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		<title>Nach Hansa-Spiel: Wasserwerfer gegen Randalierer</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 20:36:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Hansa Rostock]]></category>
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		<category><![CDATA[Reporter]]></category>

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		<description><![CDATA[[wpsleep end="08.10.2008 20:46"][/wpsleep] Nach dem Zweitliga-Heimspiel von Hansa Rostock gegen den FC St.-Pauli hat die Polizei vor dem Stadion Wasserwerfer gegen randalierende Besucher eingesetzt. Ich habe das als Reporter vom Straßenrand aus beobachtetund habe dabei selbst eine Ladung Wasser abbekommen. Ich bin klitschnass. Die Ausschreitungen sind trauriger Höhepunkt nach einem 3:0-Sieg im Stadion. Die Polizei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kohlhof.de/kohlhof/wp-content/uploads/2006/03/updatemeldung.jpg" alt="update" /><br />
[wpsleep end="08.10.2008 20:46"]<img src="http://www.kohlhof.de/kohlhof/wp-content/uploads/2006/03/aktuellmeldung.jpg" alt="Aktuell" />[/wpsleep]</p>
<p><img src="http://www.kohlhof.de/kohlhof/wp-content/uploads/2008/09/wasserwerfer_am_hansastadion.JPG" alt="Wasserwerfereinsatz am Rostocker Stadion" /></p>
<p>Nach dem Zweitliga-Heimspiel von Hansa Rostock gegen den FC St.-Pauli hat die Polizei vor dem Stadion Wasserwerfer gegen randalierende Besucher eingesetzt. Ich habe das als Reporter vom Straßenrand aus beobachtetund habe dabei selbst eine Ladung Wasser abbekommen. Ich bin klitschnass.<span id="more-1020"></span></p>
<p>Die Ausschreitungen sind trauriger Höhepunkt nach einem 3:0-Sieg im Stadion.</p>
<p>Die Polizei hatte die Straße gesperrt, um zu verhindern, dass Hansa- und Pauli-Fans aufeinandertreffen. Das ist auch gelungen. Allerdings hatten die mehreren Hundert Menschen an der Polizei sperre die  Straße trotz mehrfacher Aufforderungen nicht geräumt. Die Polizei hatte schon vor dem Spiel angekündigt, notfalls konsequent gegen sogenannte Negativ-Fans vorzugehen. Aus der Gruppe waren vereinzelt Flaschen und Steine in Richtung der Beamten geflogen.</p>
<p>Der Wasserwerfereinsatz dauerte rund zehn Minuten. <span style="text-decoration: line-through;">Einzelheiten über Verletzte und Festgenommene sind aber noch nicht bekannt.</span> Inzwischen ist vor dem Stadion wieder Ruhe eingekehrt. Einzelheiten folgen.</p>
<p>Bei den Krawallen wurden 15 Menschen verletzt, darunt sechs Polizisten. 47 Menschen, alle Rostock-Anhänger, keine Pauli-Fans, haben die Polizisten festgenommen.</p>
<p>Der Leiter der Polizei-Inspektion hat im Gespräch mit NDR1 Radio MV angekündigt, dass die gewalttätigen Fans nun ihren allerletzten Bonus verspielt hätten. Künftig werde die Polizei schon vor den Spielen den Druck auf diese Gruppen erhöhen um zu verhindern, dass Wiederholungstäter überhautp zum Stadion kommen.</p>
<p>Auch im Stadion und vor dem Spiel hatte es Provokationen und leichte Schwarmützel mit der Polizei und Gäste-Fans aus Hamburg gegeben. Die Aggression sei dabei ausschließlich von Rostocker Anhängern ausgegangen, sagte Mainka. Augenzeugenberichte von Reporterkollegen bestätigen diese Einschätzung</p>
<p>Der Polizei-Einsatz war meinem Eindruck nach auch von der Stärke her gerechtfertigt. Die Beamten hatten mit drei Lautsprecherdurchsagen eine Gruppe von mehreren hundert Fußballanhängern aufgefordert, die Kopernikusstraße freizumachen. Dort hatten die Beamten eine Sperre errichtet, um zu verhindern, dass Hansafans und abreisende Pauli-Anhänger aufeinander treffen.</p>
<p>Nach Darstellung der Polizei hätten die Fans starken Druck auf die Absperrung ausgeübt. Ich habe vereinzelt Flaschen und Steine in Richtung der Beamten fliegen sehen. Auch nach der &#8220;letzten Warnung&#8221; von einem der beiden Wasserwerfer hat sich die Menge nicht aufgelöst. Im Wechsel mit Wasserstößen liefen auch immer wieder Einheiten der Polizei voraus, um die Menge auseinaner zu treiben. Dabei wurden auchh Schlagstöcke und Pfefferspray eingesetzt. Flaschen splitterten, Menschen riefen, Gerenne, Schreie, Hektik &#8211; Jagdszenen vor dem Stadion. Geschätzt eine Viertelstunde lang.</p>
<p>Zwischen den gewaltbereiten Fans standen auch zahlreiche friedliche Hansa-Anhänger, die darauf warteten, durch die Kopernikusstraße Richtung Innenstadt nach Hause oder zu ihren Autos zu kommen. Die Friedlichen beklagten sich nach dem Polizeieinsatz über die Härte. Schließlich sei man doch ganz friedlich gewesen &#8211; außerdem wären doch auch ncoh Kinder in der Menge gewesen. Das stimmt.</p>
<p>Allerdings frage ich mich, was friedfertige Stadionbesucher veranlasst, genau dort im oder am Rande einer johlenden Menschenmenge zu bleiben, wenn die Polizei schon mehrfach den Einsatz von Wasserwerfern angekündigt hat, die Pumpen schon brummen, Scheinwerfer angehen, die Beamten die Visiere herunterklappen, ein Chor &#8220;All Cops are bastards&#8221; singt und allgemein Streit in der Luft liegt. Wäre ich nicht als Reporter am Rande dabei gewesen, ich wäre jedenfalls in genau die entgegengesetzte Richtung gegangen und hätte mich innerlich erheblich über die Gewaltbereiten aufgeregt. Denn soviel ist klar: Schuld an den Krawallen haben diejenigen, die sich mit der Polizeia angelegt haben, die, denen es gar nicht um Fußball geht (für Randale gibt es doch nach einem glatten 3:0-Heimsieg erst recht keinen Grund).</p>
<p>Die Polizei hatte die Straßensperrung vorher angekündigt. Das hätte sie vielleicht noch deutlicher machen können. Allerdings war es schon bei vergangenen Rangeleien so, dass es den friedfertigen Fans nicht gelingt, sich allein räumlich von den Gewalttätern zu distanzieren &#8211; zehn Meter weggehen hätte schon gereicht. Die zurückbleibende johlende angetrunkene Menge wäre viel überschaubarer gewesen. Im Stadion mag das noch schwierig sein, durmherum wäre das ohne Probleeme möglich.</p>

	Schlagwörter: <br /><a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/fusball/" title="Fußball" rel="tag">Fußball</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/gewalt/" title="Gewalt" rel="tag">Gewalt</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/hansa-rostock/" title="Hansa Rostock" rel="tag">Hansa Rostock</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/polizei/" title="polizei" rel="tag">polizei</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/arbeit/" title="Radio" rel="tag">Radio</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/reporter/" title="Reporter" rel="tag">Reporter</a><br />
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		<title>Auf der Bühne</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 20:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[ndr]]></category>
		<category><![CDATA[Reporter]]></category>

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		<description><![CDATA[Also, das war doch mal ein Tag: Mehr als 30.000 Besucher sind heute zum Tag der offenen Tür im NDR-Landesfunkhaus in Schwerin gekommen. Die Zahl lässt sich in diesem Fall besonders gut abschätzen, weil die meisten Gäste per Bus von den Parkplätzen zum Funkhaus gekommen sind. Jedenfalls herrschte auf dem Vorplatz und im Foyer zeitweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also, das war doch mal ein Tag: Mehr als 30.000 Besucher sind heute zum Tag der offenen Tür im NDR-Landesfunkhaus in Schwerin gekommen. Die Zahl lässt sich in diesem Fall besonders gut abschätzen, weil die meisten Gäste per Bus von den Parkplätzen zum Funkhaus gekommen sind. Jedenfalls herrschte auf dem Vorplatz und im Foyer zeitweise dichtestes Gedränge. Und ich mittendrin. Es war unter anderem meine Aufgabe, live von der Bühne zu berichten &#8211; und zwar während des Finales vom Hit-Marathon, das Kollege Ralf Markert direkt auf der Bühne präsentierte. Auch die Bühnenshow, also die letzte Stunde der dreitägigen Musik-Show hat NDR1 Radio MV live übertragen.<br />
<span id="more-1008"></span><br />
Aufregend! Immerhin stand ich ein paar Minuten allein auf der Bühne &#8211; vor mehreren tausend Zuschauern. Das habe ich auch noch nie erlebt. Außerdem war ich auch für eine Zwischen-Moderation und die Abmoderation zuständig. Das hat riesigen Spaß gemacht.<br />
Der Held des Tages war natürlich Ralf, der <a href="http://www.ndr1radiomv.de/service/mitmachen/hitmarathon120_org-hitmarathon100.html">tatsächlich 68 Stunden</a> moderiert hat, zwischendurch war er immer mal wieder für eine knappe Stunde frische Luft tanken und hat sich auch mal ein Stündchen aufs Ohr hauen müssen. Dann haben ihn Kollegen am Mikrofonvertreten.  Aber Ralf stand trotzdem Tag und Nacht im Studio. Die Show war komplett und rund um die Uhr live &#8211; und nicht etwa vorproduziert, wie manche vermuten mögen, weil das vielleicht bei anderen Sendern üblich ist. Also: Respekt &#8211; auch wenn Ralf zum Ende hin vor allem nur noch von dem Riesentrubel, der Aufregung und Vorfreude aufs große Finale und das Lampenfieber wachgehalten wurde.<br />
Auf der Homepage von NDR1 Radio MV gibts <a href="http://www.ndr1radiomv.de/veranstaltungen/offenetuer100.html">Bilder vom Tag der offenen Tür</a> und <a href="http://www.ndr1radiomv.de/service/mitmachen/hitmarathon100.html">vom Hitmarathon</a>.<br />
Ich muss sagen, dass es ein sehr begeisterndes Gefühl ist zu erleben, wie interessiert die Zuhörer und Zuschauer sind. Vielen Dank. Morgen geht der übliche Reporteralltag weiter: Ich bin mit einem Ü-Wagen in Warnemünde, dort bekommt die Werft einen neuen Namen und <strike>beginnt mit dem Bau eines</strike> veranstaltet die Kiellegungeines neuartigen Fähren-Modells.</p>

	Schlagwörter: <br /><a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/live/" title="live" rel="tag">live</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/ndr/" title="ndr" rel="tag">ndr</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/arbeit/" title="Radio" rel="tag">Radio</a> - <a href="http://www.kohlhof.de/kohlhof/tag/reporter/" title="Reporter" rel="tag">Reporter</a><br />
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