
Um kurz vor 5 wird zumindest in Teilen des Schweriner Schlosses schon gearbeitet - oder es hat jemand vergessen, das Licht auszuschalten... Foto: Christian Kohlhof
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Christian Kohlhof | Rostock, Schwerin

Um kurz vor 5 wird zumindest in Teilen des Schweriner Schlosses schon gearbeitet - oder es hat jemand vergessen, das Licht auszuschalten... Foto: Christian Kohlhof
Habe ich hier eigentlich überhaupt schon mal über die beste Sportart der Welt geschrieben, also übers Rudern? Eigentlich nicht. Warum bloß? Dabei habe ich bereits 1986 zum ersten Mal in einem Boot gesessen, es hieß “Gudrun” und gehörte der KRR, der Ruderriege des Katharieneums. Ich habe ja damals fast mehr Zeit im Bootshaus als in der Schule verbracht – in etwa so, wie ich später häufiger im NDR-Ostseestudio anzutreffen war als im Hörsaal.
Rudern, also, das richtige, nicht Paddeln in Kajaks, Kanus oder Kanadiern, sondern in handfesten Ruderbooten, ist sensationell. Übers Wasser gleiten im Einer oder in Mannschaftsbooten ist ebenso anstrengend wie entspannend und zudem der Gesundheit äußerst dienlich – mal abgesehen davon, dass einem oft der Hintern weh tut auf den hölzernen Rollsitzen und dass die Hände Schwielen zeigen – aber irgendwas ist ja immer…
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Dort, wo vor ein paar Wochen einige Schweriner noch wie selbstvertsändlich eine Abkürzung quer über den zugefrorenen Pfaffenteich nahmen, machen sich jetzt wieder Vögel breit. Nach dem Tauwetter der vergangenen Vorfrühlingstage ist vom Trampelpfad nur noch eine brüchige, überschwemmte Spur übrig geblieben. Zu gefährlich für Spaziergänger - auch für vierbeinige, von denen sich einer hier vorwitzig ins Bild drängt. Foto: Christian Kohlhof
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