Mütze

Wem gehört wohl diese Mütze? Ich kann mit Sicherheit sagen, dass die Tasche, an deren Seite die Kopfbedeckung steckt, meine Fototasche ist. Aber wem der Sonnenhut gehört – keine Ahnung.

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Mir ist das dunkelblaue Ding erst heute aufgefallen. Ich weiß also nicht einmal, wann es jemand im Seitenfach deponiert hat.
Das kann man über die Mütze sagen: Sie ist eher ein Mützchen, Größe 86/98. Sie wird wohl Dreijährigen ganz gut passen, die Farbe lässt darauf schließen, dass es ein Dreijähriger ist, der auf den Hut verzichten muss. Möglicherweise ist der Unbedeckte inzwischen auch schon dabei, den Mofaführerschein zu machen. Wie gesagt, ich weiß ja nicht, seit wann… Sie verstehen.
Dabei gibt es doch auf der Innenseite extra einen Stofffetzen, auf dem Muttis und Vatis den Namen des Besitzers vermerken können – zum Beispiel um Zoff im Kindergarten zu verhindern, Streit mit anderen Eltern um Hut-Eigentumsverhältnisse oder eben Situationen wie meine jetzige.
Ich kenne ein paar dufte Dreijährige, allesamt super Typen. Aber soll ich die jetzt alle abtelefonieren? Die sind ja auch dauernd unterwegs.
Falls also aus dem näheren Umfeld jemand jemanden kennt, der eine dunkelblaue Mütze vermisst, bin ich für einen entsprechenden Hinweis dankbar.

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Fußball-Diskussion

Gerade eben das erste Frühstück mit dem Besucher, dem Visitor. Er hat gestern Abend sein allererstes Fußballspiel gesehen. Im Fernsehen. Er war höflich interessiert, hat aber auch gefragt, warum so eine Fußballpartie denn so elendig lange dauert. Sehr gute Frage. Wir waren uns ziemlich schnell einig, dass das nur jemand beantworten kann, der sich für diesen Sport begeistern kann.

Im Regionalexpress nicht auffallen

Sie merken es beim Studieren dieser Zeilen möglicherweise nicht sofort, aber ich tippe diesen Text bei einer Geschwindigkeit von gut und gern 100 Kilometern in der Stunde. Dieser Eintrag entsteht also während einer wilden Fahrt durch die norddeutsche Nacht. Man muss das jetzt wohl so machen – jedenfalls hat hier oben im RegionalExpress eigentlich jeder einen von diesen Leuchtkästen, von diesen Streichelhandys in der Hand – da hinten sitzt sogar einer und telefoniert mit dem Ding… absolut verrückt.
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The Sixt sense

Man kann mit der Autovermietung telefonieren… nützt aber manchmal gar nichts.

Und dann waren da noch diese Spaßvögel von der Autovermietung. Der Automobilclub hatte mich an sie verwiesen, eben weil es nötig war. Ort der Handlung. Der Gehweg vor der Autovermietungsfiliale in Rostock Lütten-Klein, später auch der Innenraum. Im Gebäude der Autovermietung befindet sich auch deren Callcenter. Der Anlass für meinen Besuch: kürzlich erwähnte Panne mit anschließendem Werkstattbesuch und die daraus resultierende Notwendigkeit einen Mietwagen zu nutzen. Der Hintergrund: Der ADAC bestellt den Wagen und kündigt an, dass in einer Viertelstunde die Filiale von Sixt anrufen wird, um mit mir alles weitere zu besprechen.

Die Viertelstunde war genau rum, da klingelte auch schon das Handy…

Telefon: „Guten Morgen, Herr Kohlhof. Mein Name ist Frau Schmerg* von der Autovermietung. Unsere nächste Filiale in Ihrer Nähe ist die am Rostocker Hauptbahnhof.“

Ich: „Nein, nein. Ich stehe ja gerade in Lütten-Klein bei Ihnen sozusagen vor der Tür.“

Telefon: „Ach so?! Hihi, na dann schicke ich den Kollegen die Unterlagen gleich mal runter.“

Ich: „Vielen Dank, schönen Tag noch!“

Telefon: „Ihnen auch. Tschüß!“ – Klick – Klingeling, klingeling – „Morgen, Herr Kohlhof. Ich bin Herr Schlönz* von der Autovermietung. Sie brauchen einen Wagen? Wir haben einen für Sie in unserer Filiale am Hauptbahnhof.“

Ich: „Ach ja? Aber eben gerade hat doch schon Frau Schmerg angerufen. Und ich habe ihr gesagt, dass ich ja nun in Lütten-Klein bin und gerne hier ein Auto abholen möchte…?!?!“

Telefon: „Ach so?! Hihi, na kein Problem. Dann schicke ich den Kollegen die Unterlagen gleich mal runter.“

Ich: „Vielen Dank, schönen Tag noch!“

Telefon: „Ihnen auch. Tschüß!“ – Klick

Ich (durch die Schwingtür zum Tresen im Sixt-Büro schreitend): „Guten Morgen!“

Frau am Service-Tresen: „Guten Morgen!“

Ich: „Der ADAC hat einen Wagen für mich reserviert. Und den möchte ich jetzt gern abholen.“

Frau am Service-Tresen: „Sehr gern. Ihr Name?“

Ich: „Kohlhof“

Frau am Service-Tresen (tippt und klickt): „Da… äh… kann ich …. Nichts… also wie ist Ihr Name?“

Ich: „Kohl und hof – in einem Wort“

Frau am Service-Tresen: „Tja, da habe ich hier gar nichts….“

Ich: „Das Gemüse und der Hof….“

Frau am Service-Tresen: „Ich schauen noch mal auf anderem Wege…“

Ich: (geduldig abwartend, milde lächelnd)

Frau am Service-Tresen: „Ach, Ihr Wagen steht am Hauptbahnhof!“

Ich (mit kurzzeitig entgleisten Gesichtszügen): „Im Ernst?“

Frau am Service-Tresen: „Aber kein Problem, ich buche das um!“

Ich: „Na gut. Wo soll ich denn morgen den Wagen wieder abgeben?“

Frau am Service-Tresen: „Wenn Sie wollen können Sie ihn wieder hierher bringen.“

Ich: „Alles klar, also zum Hauptbahnhof…“

* = Name geändert

Minus 103 Euro

Total clever: Auf dem Weg zur Arbeit noch schnell einen kleinen Umweg machen, um bei der preiswerten Tanke noch schnell den Tank wieder aufzufüllen. Ersparnis bei dieser halben Tankfüllung im Vergleich zu den Wegelagerern an der Hauptstraße: 2,90 Euro.

Total beschissen: Auf dem Weg zur Tanke in dieses verdammte Schlagloch reinzurasseln, um sich dann wenig später in der Werkstatt für 105,90 Euro den Unterbodenschutz erneuern zu lassen.

Ersparnis: Minus 103,00 Euro.

Punktabzug für Schwerin

Wortspiele, mit denen man zunächst selbst nicht rechnet

Es ist mitten in der Nacht. Sie: “Da krabbelt was… in der Wand. Hör doch mal. Da knabbert was. Oder raschelt so komisch. Da, über der Tür, in der Wand! Das sind Mäuse….  oder, oder…. Wespen. Ja, genau. Das müssen Wespen sein.” Antwort: “Oder Termiten!” Sie: “???” – “UnTermiten.”

Achter

Die Gelegenheit war günstig: 9 Personen standen heute früh am Bootshaus in Schwerin – und alle wollten Achter fahren. Und so sind wir dann bei recht starkem Wellengang 90 Minuten über den Schweriner See und die diversen Ziegelseen gefahren. So kann ein Sonntag beginnen… auch wenn die sich vor allem der Schweriner See ohne zu fragen in weiten Teilen ins Boot ergossen hat.

Du weißt, Du hast zu viel gearbeitet…

… wenn Du routiniert die Zugangs-Chip-Karte fürs Radio-Studio zückst, um in deine eigene Wohnung zu gelangen.

Gekritzel

kohlhof.de hat ein neues Layout: “kritzel” ist das Ergebnis nächtelanger Tipperei. Dazu gibts dann einen grundsätzlichen Exkurs, wie das neue CSS-Design entstanden ist. Unter anderem geht es um Inspirationen im CSSZenGarden.

Sie kennen das vielleicht: Irgendwann kann man die Tapeten im Wohnzimmer nicht mehr sehen. Man macht sich dann Gedanken und plant ein Wochenende für Malerarbeiten ein – damit man später wieder mit Wohlbehagen auf der Couch sitzen kann um den Wandbehang anzustarren. Manchmal ist eben ein Tapetenwechsel notwendig – auch in meinem digitalen Wohnzimmer. Mein Blog sieht seit heute anders aus. Das bisherige Erscheinungsbild mochte ich einfach nicht mehr sehen. Ich habe deshalb tagelang digital herumgekritzelt – und hoffe, dass die neue Optik weiterhin Lust aufs Lesen macht (und mir

Echte  kohlhof.de-Kritzelei
Eine echte kohlhof.de-Kritzelei

wieder mehr Ansporn gibt, neue Texte zu schreiben).

Dieses Layout gibt es tatsächlich nur hier – ich bitte die Leserschaft schon jetzt um Hinweise und Meinungen, wie das neue Template gefällt – und ob es irgendwo noch fehlerhafte Darstellungen gibt. Vielen Dank! „Gekritzel“ weiterlesen