20-20, die Technik hinter den Schiebebildern

Die Vorher-Nachher-Fotos von der Ostseesturmflut erfreuen sich großer Beliebtheit. Das liegt sicherlich auch am WordPress-Plugin, das den Bildervergleich überhaupt erst möglich macht. Um dieses Plugin geht es:

Preis: Kostenlos

So funktioniert’s: Das Plugin ermöglicht den Einsatz von zwei neuen Shortcodes:

[twentytwenty] und [/twentytwenty]

Zwischen diesen beiden Schnipseln baut man zwei gleich große Bilder ein, also Fotos mit identischen Kantenlängen. Das Plugin baut dazu das nötige CSS und HTML zusammen: Es legt beide Fotos übereinander, blendet einen Schieberegler ein und beschneidet sozusagen das oben liegende Bild von rechts, je nachdem, an welcher Stelle der Schieberegler gerade steht.

 

Funktioniert problemlos – sogar responsiv. Bildunterschriften werden nicht mit angezeigt.

Die App liegt in Version 1.0 vor, ist allerdings seit zwei Jahren nicht mehr aktualisiert worden – sie funktioniert hoffentlich noch lange, also auch mit künftigen WordPress-Versionen. Was der Name allerdings bedeutet, konnte ich nicht rauskriegen. Was das alles allerdings mit 20-20 zu tun hat, konnte ich auf die Schnelle nicht herausfinden – vielleicht irgendwas mit Fityfifty.

Kollektion 2016: Digitale Modenschau

Welche Optik darfs denn sein? Die Suche nach einem neuen Theme wird zu einer Art Luxus-Problem.

Erst sucht man jahrelang nach einem neuen Kleidchen für kohlhof.de und wird nicht fündig – und dann, nach Monaten der Resignation, inneren Einkehr und Selbstaufgabe, getrieben von einem Hauch Fatalismus, sucht man doch noch mal nach etwas Passendem. Und schwups hat man ein Luxus-Problem: Zwei Themes zur Auswahl und dann auch noch eine neue Standard-Optik von WordPress persönlich. Das machts dann auch nicht gerade leicht.

So sah kohlhof.de bisher aus – aber so soll es nicht bleiben:

Screenshot von kohlhof.de
“kritzel” ist eine Eigenkreation, die schon in die Jahre gekommen ist.

Es wird wohl 2010 oder 2011 gewesen sein, als ich ein eigenes Theme für diese Seite entwickelt habe. Natürlich nicht von Null an, sondern, indem ich ein Standardtheme angepasst habe. Das betraf vor allem das CSS – und ein wenig die Funktionen. Hat ja auch ganz gut funktioniert (auch wenn “kritzel” unter der Haube nie richtig fertig war, hüstel) – aber nun ist es Zeit für etwas Neues. Ein Theme, das die inzwischen stark erweiterten Funktionen von WordPress unterstützt – und bei dem ich nicht wieder ganz vorn anfangen muss, um es an meine Vorlieben anzupassen: Schlicht, weißer Hintergrund, gut lesbar, muss mit Bildern und Audios klarkommen und responsiv sein.

Nun gut, die Anpassung an alle möglichen Bildschirmgrößen bieten heute alle aktuellen Themes, ansonsten spuckt ja auch die Jetpack-Erweiterung von WordPress auf Wunsch eine responsive Version des Blogs aus.

Ich suche also nach einem übersichtlichen Theme – und stehe heute plötzlich vor der Qual der Wahl. Da wäre zunächst “Minnow” von Automattic, also der Firma des WordPress-Erfinders.

Screenshot von kohlhof.de
Schlicht und schön: “Minnow” konzentriert sich aufs Wesentliche.

Und während man so denkt, dass man schon am Ziel ist, fällt einem plötzlich auch noch “Chunk” ins Auge:

Screenshot von kohlhof.de
kohlhof.de, wenn man dieser Seite das Theme “Chunk” überhilft.

Auch nicht schlecht, vor allem, weil es dann typographisch doch ein wenig mehr Abwechslung bietet. Während ich mich also schon vor dem Rechner hin und her wälzte, zerrissen zwischen Minnow und Chunk, kam dann auch noch das Standard-Wordpress-Theme für dieses Jahr ins Blickfeld. Jedes Jahr pustet WordPress sozusagen ein Standardtheme raus – einfach mit der Jahreszahl benannt. In den vergangenen Jahren war mir das optisch immer zu überladen, aber “Twenty Sixteen” orientiert sich stark an einem klassischen Bloglayout – und ist nun auch in der engeren Wahl.

Screenshot von kohlhof.de
Das ist das neue Standard-Layout der WordPress-Macher: “Twenty Sixteen”.

 

So, nun mal sehen, was dabei raus kommt. Ich mag die schlichte, klare Gliederung, aber es juckt mir schon in den Fingern, die Sidebar auszublenden – oder noch mal weiterzusuchen.

Ja, das ist alles Optik von der Stange, aber wenn man einfach so reinschlüpfen kann, warum denn nicht. Für Tipps und Hinweise bin ich dankbar.

 

Tweets in WordPress-Posts

Tweets landen automatisch in Wordpressposts

Und das soll funktionieren? Habe gerade mal WordPress aktualisiert. Und jetzt soll man also Twitter-Kurznachrichten ganz einfach in einen Post einbinden können:

Na, wie sieht das aus? Tatsächlich, es funktioniert. Sehr schön.

Ja, das gibt es nicht erst seit heute, aber ich hatte erst jetzt Zeit, das Update zu installieren.

 

Optisches Knistern

Rechts in der Spalte mit dem ganzen Verwaltungs- und Verlinkungskram findet der geneigte Leser nunmehr auch ein paar Bilder. Wie kommen die da hin? Ich nehme sie mit der iPhone-App Instagram auf. Das kleine Programm schiebt die Bilder nicht nur geräuschlos auf seine Internetseite hoch, sondern bringt auch gleich noch ein paar Filter mit, um den eignen Aufnahmen eine Optik zu verpassen, die nicht so digital perfekt wird. Es ist in etwa so wie damals, als Hiphop-, Rap- und Soul-Produzenten in ihre CDs noch ein paar knackende und knisternde Schallplatten-Effekte einbauen ließen. Bei TLC (“Waterfalls”) war das unter anderem so, glaube ich.
„Optisches Knistern“ weiterlesen

WordPress: Jetpack-Daten im Frontend nutzen

Wer einen Blog betreibt, der ist unter Umständen gespant zu erfahren, wieviele Leser denn so täglich orbeischauen. Für WordPress gibt es einen Haufen Plugins, die anonyme User-Daten auswerten. Das Programmierer-Team von WordPress hat eine neue Pluginsammlung entwickelt, die unter anderem auch ein Statistik-Tool bereithält. Jetpack heißt es, was man wohl mit Raketenrucksack übersetzen kann. „WordPress: Jetpack-Daten im Frontend nutzen“ weiterlesen

Server-Umzug

Liebe Besucher! In der Nacht vom 22. auf den 23. Juni zieht kohlhof.de um – aber nur hinter den Kulissen. Die Datenbanken und die Software ziehen auf einen Server, der eine aktuellere Version von MySQL unterstützt. Zwischen 2 und 6 Uhr könnte kohlhof.de nach Angaben meines Hosters deshalb gar nicht oder nur mit Unterbrechungen zu erreichen sein. Ich hoffe auf breit angelegtes Verständnis – und dass kein digitaler Umzugskarton zu Bruch geht.
Ab 23.6., 6 Uhr sollte diese Internetseite dann wieder unter kohlhof.de und kohlhof.de/kohlhof zu erreichen sein. Nächster Schritt ist dann das Update auf die aktuellste WordPressverion 3.0, die seit 17. Uhr Juni zur Verfügung steht.

Backups wegschmeißen

Hui, da kommt ganz schön was zusammen: Wordpress ist ja sehr hilfreich, wenn es um Sicherheitskopien für gerade verfasste Artikel geht – man sollte allerdings auch mal daran denken, die ganzen Backups bei Gelegenheit mal zu löschen.

<Stromberg-Modus>Also das…ööööh… is ja nun mal so…öööööh… auch nicht zu erwarten gewesen</Stromberg-Modus>

Regelmäßige Sicherheitskopien sind ja, um hier noch einmal den wohl unsympathischsten Abteilungsleiter einer Versicherungsgesellschaft zu imitieren, also Sicherheitskopien sind die Lebensversicherung des kleinen Mannes. Immer mal wieder zwischenspeichern kann einem jede Menge Verzweiflung ersparen. Auch online. Die Blog-Software WordPress legt zum Beispiel von jedem Beitrag jede Menge Sicherheits- und Zwischenkopien an. Falls beim Schreiben irgendwas schief geht, weil zum Beispiel die Internetverbindung abbricht, kann man sich später neu einloggen und ganz einfach die letzte zwischengespeicherte Version des neuesten Traktats weiter entwickeln.

Funktioniert einwandfrei. Was WordPress allerdings nicht macht: Erkennen, welche dieser Revisionen später noch einmal benötigt werden könnten, und welche nicht. „Backups wegschmeißen“ weiterlesen

Links in Kommentaren

Hier ein bisschen Service für die kommentierende Leserschaft: Über dem Kommentarfeld gibt es jetzt ein paar zusätzliche Schaltflächen. Mit diesen lassen sich Textstellen formatieren und Links einfügen.

So funktionierts, zum Beispiel mit Links:

  • Klicken Sie bitte auf die Schaltfläche “Link”
  • Ein neues Fenster erscheint, kopieren Sie hier bitte den kompletten Link rein.
  • Klicken Sie in dem Fenster auf OK.
  • Der passsende HTML-Code wird ins Kommentarfeld eingefügt. Da steht dann zum Beispiel <a href=”http://www.kohlhof.de/kohlhof”>
  • Klicken Sie jetzt auf  “Close-Tags”. Dann ist der Link komplett. <a href=”http://www.kohlhof.de/kohlhof”></a>
  • Zwischen den beiden HTML-Befehlen sollten Sie jetzt noch den Text eingeben, auf den andere Leser später klicken können. Also zwischen den beiden spitzen Klammern. Zum Beispiel so: <a href=”http://www.kohlhof.de/kohlhof”>Blog von Christian Kohlhof</a>
  • Ein zweites Fenster erscheint, hier können Sie einen Text reinschreiben, der statt der Internetadresse angezeigt wird, und auf den man dann klicken kann.
  • Klicken Sie wieder mal auf OK.

Dieses Kommentarfeld hier unten ist dann zum Testen freigegeben. (Bedenken Sie bitte, dass der Spamschutz-Mechanismus mehr als zwei Links in einem Kommentar als Werbemüll einstuft und dieser dann erst vom Blog-Chef freigeschaltet werden muss.)

Viel Spaß weiterhin auf kohlhof.de!

Knapp vorbei

Da bin ich ja wohl gerade noch  mal an der digitalen Katastrophe vorbeigeschrammt, wie es scheint. Es geht um WordPress, also die frei verfügbare Software, die hier im Hintergrund die Fäden zusammenhält. Seit der Version 2.7 bietet sie auch die niedliche Funktion, sicht selbst auf den neuesten Stand zu bringen, wenn man das System mit einem Klick darum bittet. Zuvor war immer manuelles Hochladen aller neuen Dateien angesagt. Damit ist nun also Schluss. Vor ein paar Tagen habe ich also den Schritt gewagt von 2.7.1 auf die gerade veröffentlichte 2.8. Probleme sind bislang nicht bekannt geworden… bei mir nicht.

Andere haben da größere Sorgen, wie ich gerade lese (nachdem ich dort darauf aufmerksam wurde): So kann das automatische Update auf WordPress 2.8 im schlimmsten Fall die ganze Installation zerschießen und die Software ins Nirvana schicken. Die Datenbank und damit alle Artikel sind davon zwar nicht betroffen – aber von Hand alles wieder hochladen und einrichten ist auch nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig (um hier ausnahmwsweise mal Herrn Stoiber zu zitieren). Hintergrund für den Crash ist wohl ein Problem, wenn das automatisierte Update wegen fehlender Schreibrechte Dateien nicht ersetzen kann. Dann versucht die Update-Funktion, alles wieder rückgängig zu machen und löscht dann sozusagen aus Versehen ein paar Dateien zu viel.

Hier ist das zum Glück nichts passiert – aber aus oben beschriebenem Grund veröffentlichen die WordPress-Programmierer wohl schon bald Version 2.8.1. Mal sehen, ob ich dann die Auto-Update-Funktion nutze… ich bin da irgendwie skeptisch ;-)

Was lehrt uns diese erschütternde Episode? Ganz klar: Machen Sie ein Backup – und zwar regelmäßig von Dateien und Datenbank.