vom
18. Juni 2009,
21:27 - Rubrik:
Aktuell -
Da bin ich ja wohl gerade noch mal an der digitalen Katastrophe vorbeigeschrammt, wie es scheint. Es geht um WordPress, also die frei verfügbare Software, die hier im Hintergrund die Fäden zusammenhält. Seit der Version 2.7 bietet sie auch die niedliche Funktion, sicht selbst auf den neuesten Stand zu bringen, wenn man das System mit einem Klick darum bittet. Zuvor war immer manuelles Hochladen aller neuen Dateien angesagt. Damit ist nun also Schluss. Vor ein paar Tagen habe ich also den Schritt gewagt von 2.7.1 auf die gerade veröffentlichte 2.8. Probleme sind bislang nicht bekannt geworden… bei mir nicht.
Andere haben da größere Sorgen, wie ich gerade lese (nachdem ich dort darauf aufmerksam wurde): So kann das automatische Update auf WordPress 2.8 im schlimmsten Fall die ganze Installation zerschießen und die Software ins Nirvana schicken. Die Datenbank und damit alle Artikel sind davon zwar nicht betroffen – aber von Hand alles wieder hochladen und einrichten ist auch nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig (um hier ausnahmwsweise mal Herrn Stoiber zu zitieren). Hintergrund für den Crash ist wohl ein Problem, wenn das automatisierte Update wegen fehlender Schreibrechte Dateien nicht ersetzen kann. Dann versucht die Update-Funktion, alles wieder rückgängig zu machen und löscht dann sozusagen aus Versehen ein paar Dateien zu viel.
Hier ist das zum Glück nichts passiert – aber aus oben beschriebenem Grund veröffentlichen die WordPress-Programmierer wohl schon bald Version 2.8.1. Mal sehen, ob ich dann die Auto-Update-Funktion nutze… ich bin da irgendwie skeptisch ;-)
Was lehrt uns diese erschütternde Episode? Ganz klar: Machen Sie ein Backup – und zwar regelmäßig von Dateien und Datenbank.
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wordpress
vom
30. April 2009,
12:21 - Rubrik:
Allgemein -
Man sitzt dann zunächst mal vor dem Rechner, klickt hier, setzt dort ein Häkchen, prüft und will schließlich verzweifeln: Durch die Lektüre dort, stellte ich fest, dass auch hier bei kohhlof.de bei Seiten die Kommentarfunktion verschwunden war. Anmerkungen eintragen unmöglich. Problem: Nirgendwo auf der Rückseite von WordPress schien es einen Hebel zu geben, mit dessen Hilfe man die Kommentarfunktion für Seiten wirksam wieder einschalten kann: Zwar gibt es in jeder Artikel-Maske eine Option Kommentare zuzulassen – aber dort war bereits ein Haken gesetzt. Doch der schien nichts zu bewirken.
Mit einigem Stolz kann ich sagen, dass ich binnen weniger Minuten die Lösung für dieses Problem gefunden habe (das liegt wohl vor allem daran, dass ich bereits einen entscheidenden Teil meiner Freizeit damit verbracht habe, zunächst hoffnungsvoll und wenig später zunehmend mutlos irgendwelche Software-Konfigurationen zu ändern). Jedenfalls ging ich zunächst der Vermutung nach, dass es ein Problem mit der Layout-Vorlage und nicht mit WordPress selbst geben dürfte. Tatsächlich: Mit einem anderen Template zeigte WordPress auch wieder die Kommentarfelder an.
Ein Klick auf die Homepage von K2 brachte dann die Erlösung. Aus irgendwelchen Gründen ist in den Zwisdchenversionen des Template-Systems ein zusätzlicher Eintrag bei jeder Seite nötig. Und zwar in den Customfields. Da ist also “Handarbeit” gefragt. Wenn man eine Seite erstellt, kann man individuelle Werte und Einträge hinzufügen. Die Custom Fields können aber auch dazu dienen, das gesamte System ein weing zu steuern. Unter “Spezialfelder” am unteren Ende der Eingabemaske legt man einen neuen Key mit dem Namen “comments” an und gibt ihm den Wert 1. Nach dem Speichern ist auf der Vorderseite auch bei Seiten wieder der Kommentarbereich zu sehen.
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wordpress
vom
19. Februar 2009,
12:11 - Rubrik:
Allgemein -
Es ist ein bisschen wie Lego, aber nur ein bisschen. Vielleicht doch eher wie ein Metallbaukasten: An allen Ecken und Enden kann man was Zusätzliches anschrauben oder einfach nur dazustecken: So entsteht aus einem simplen Auto mit zwei Achsen ein ferngesteuertes, motorisiertes Multitool mit Anhänger, Schaufeln, aufklappbarem Verdeck, Seilwinde, Servolenkung und Beleuchtung – in der digitalen Welt ist so ewtas dann ein Weblog mit Plugins.
Denn wie in der Welt der Baukästen ist es in etwa auch mit WordPress und anderen Blog- oder Content-Management-Systemen: Das Installationspaket besteht aus Chassis und zwei Achsen – und das darf man selbst ausbauen, je nachdem, auf welche Zusatzfunktionen man Wert legt. “Tunen” sozusagen, um ein weiteres, griffiges Bild zur Erläuterung zu benutzen. Dieses WordPress-Tunen geschieht mit Plugins, kleinen zusätzlichen Skripten, die sich in das System integrieren lassen.
Was im Fall von Neuwagen Sportpaket und Tempomat sind und bei klapprigen Modellen jugendlicher Autofahrer breite Puschen und verchromter Auspuff, heißt im Fall von WordPress zum Beispiel “Flexi Pages Widget” oder “Limit Login Attempts”. An der Nordsee hat man gerade eine aktuelle Liste der dort aktiven Plugins veröffentlicht – da veranstalte ich hier auch mal eine kleine Tuning-Messe – spärlich bekleidete Damen, die sich illustrierend auf hochglänzend polierten Links räkeln kommen leider nicht zum Einsatz. In krisengeschwängerten Zeiten wie diesen wäre das auch gar nicht möglich, nicht wahr… Ich schweife ab. ‘Tuning-Messe’ weiterlesen …
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