Wir leben im Plem-Plem-Land
Das bekam ich neulich geschickt und da dachte ich dann auch, ja, so ist es wohl, ab und zu leben wir im Plem-Plem-Land. Aber da nehmen wir uns dann einfach einen Coffee to go dazu und fertig … hb-0304-wirlebenimplem-plem-land.wmv
No commentsWas mich bewegt
amüsiert und manchmal wundert, stelle ich ab und zu hier auf diese Seite.
Was mich berührt ist dieser unglaublich gut gemachte Werbespot von Telekom mit ihm, den inzwischen wohl jeder kennt. Paul Potts! Er hatte Mut, kam, sang und siegte. Und wie er das gemacht hat, zeigt jetzt der Spot, der wirklich ein Hingucker ist und einen aufhorchen lässt. Und was mich dabei besonders freut ist das hier:
http://www.focus.de/kultur/musik/musikcharts-potts-punktet-dank-telekom_aid_320948.html
Musikcharts
Potts punktet dank Telekom
Der britische Opern-Popstar Paul Potts verdrängt dank starker Werbepräsenz Coldplay von der Spitze der deutschen Albumcharts.
Casting-Star Paul Potts, dessen Sieg bei einer britischen Talentshow – dank Telekom-Werbung – Millionen Fernsehzuschauern wieder in Erinnerung gerufen wurde, hat die Spitze der deutschen Albumhitparade erobert. Sein Klassik-Album „One Chance“ stieg von Platz drei auf eins, wie das Marktforschungsunternehmen Media Control am Dienstag in Baden-Baden mitteilte.
Das finde ich einfach super! Und wenn es so sein sollte, dass jetzt nur er von diesem Spot profitiert, dann hat es wenigstens den Richtigen getroffen. Was das Telekom bringt, bleibt wahrscheinlich deren Geheimnis. Aber vielleicht profitieren auch noch die Werbeblöcke davor, weil man jetzt wartet, bis er kommt und danach kann man getrost wegzappen …
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Heia Safari
Ich habs gemacht. Ich habe einfach ja gesagt, weil ich neugierig war. Huch, Safari, was ist denn das? Apple bietet mir ein Update für ITunes und Quick-Time-Player an und so ganz nebenbei den Webbrowser Safari, schon angeklickt, wie es von den Kritikern bemängelt wird. Ich hab jetzt Safari und mal sehen, ob sich jetzt Explorer 7 ein bisschen mehr anstrengt, ich werde sie zunächst mal gegeneinander ausspielen Aber, so richtig anfreunden konnte ich mich mit dem Neuen noch nicht, hab ich aber dem Alten noch nicht gesagt. Mal sehen, wohin das führt mit den beiden und wer zum Schluss dann doch das Rennen macht …
3 commentsEr wettete, kam und siegte
Ein Mann bespaßt 70.000 Menschen
Mario Barth kann mit den Rolling Stones mithaltenMontag, 14. Juli 2008 08:58
http://www.morgenpost.de/berlin/article694238/Mario_Barth_kann_mit_den_Rolling_Stones_mithalten.html
Das habe ich letztes Jahr gesehen, wie er diese Wette bekanntgegeben hat und wusste gleich, dass der Typ das schafft. Das verdient wirklich Respekt, auch wenn nicht jeder mit Mario Barth etwas anfangen kann und seinen zwischenmenschlichen Geschichten über Frau und Mann, hier speziell über seine Freundin Paula (die es laut ihm wirklich gibt, nur dass sie noch nie jemand gesehen hat - das würde dem Ganzen aber sicherlich auch den Witz nehmen, und so schlau ist er, dass er das auszunutzen weiß).
Mario Barth trifft Paul Kuhn, um mit ihm ein Lied über Berlin aufzunehmen. Dieser Altmeister der leisen Töne sagt zu und gibt gleichzeitig bekannt, dass er über Mario Barths Darbietungen nicht unbedingt lachen muss, was diesen wiederum zum Lachen bringt. Und irgendwie hat dieser Typ auch was, inzwischen auf alle Fälle unglaublichen Erfolg und kommt trotzdem nach wie vor daher wie der normale Kerl/Mann von nebenan. Liegt es an dem spitzbübischen Lächeln, bei dem man oft mitlachen muss oder daran, dass er wirklich oft alles so rüberbringt, dass viele den Aha-Effekt haben und das kenne ich doch auch.
Ich gebe es zu, wenn ich ihn sehe, zappe ich nicht sofort weg …
No commentsDer traut sich was
Monsieur Sarkozy! Will er doch tatsächlich an der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in China teilnehmen und bestimmt nimmt er seine liebreizende Carla mit! Honi soit qui mal y pense - Verflucht sei, der Schlechtes darüber denkt, denkt Monsieur.
Und jetzt brüllen sie fast alle. Ja, China, deine Milliardenaufträge wollen wir alle haben, aber bitte nimm es endlich mit den Menschrechten ernster! Nur hört hier China ganz offensichtlich ab der zweiten Satzhälfte immer weg …
Hier frage ich mich: Wieso wurden die Spiele dann überhaupt nach China vergeben, wo doch jeder weiß, wie man es dort mit den Menschenrechten hält? Warum kam nicht schon im Vorfeld der Protest, als China sich beworben hat? Und was bitteschön sollen die Sportler ausrichten? Ihre Spiele und Leistungen und nicht mit Boykott für Menschenrechte einstehen. So ein Schwachsinn! Was soll jetzt der Aufschrei, wenn Monsieur so reagiert? Aber so ist es ja immer, wehe, es traut sich einer was …
Also: Spiele sind vergeben, ganz China freut sich, hat sich vorbereitet und die Sportler möchten endlich ihre Quali zur Olympiade ausleben. Und die ganze Welt schaut nach China, man wird sehen, was das im Endeffekt genutzt hat …
No commentsUnd es überrascht mich doch …
Jeder 9. in Berlin und Brandenburg will die Mauer zurück!
Und was mich dabei am meisten überrascht, es sind mehr Ossis als Wessis. Und dabei fällt mir ein Ausspruch ein: Das werden wir nicht mehr erleben, dass die Mauer in den Köpfen verschwindet … Es scheint tatsächlich so!
Was sagt der Ossi???: Es gibt keinen Honecker mehr, keine Stasi, ich war schon auf Malle, ich hab mein ganzes Geld im Kaufhaus ausgegeben und ich hab keine Arbeit mehr und mein Kind hat keinen Kindergartenplatz. Von mir aus kann die Mauer jetzt wiederkommen. Denn früher war doch irgendwie alles besser ….
Was sagt der Wessi???: Wir haben schon viel zu viel Geld da drüben investiert. Die haben jetzt alles besser als hier, unsere Rentenkasse ist deswegen so leer und bald heißt es Aufbau West und nicht mehr Aufbau Ost …
Ich weiß ehrlich nicht, was die Menschen dazu bewegt, so abzustimmen. Leider haben die Umfragemacher vergessen nach den persönlichen Gründen zu fragen. Gerade die wären sehr interessant gewesen, oder? Und vielleicht ist es doch nicht so repräsentativ, weil die Umfrage aus Berlin und Brandenburg stammt??? Wäre interessant, mal dazu die ganze Republik zu befragen. Die Mehrheit der Befragten zählt sich trotzdem laut dieser Studie weder zu den Wende-Gewinnern noch zu den Wende-Verlierern.
Doch nicht so schlimm?
All den Zweiflern, hüben wie drüben, würde ich dringend “Das Leben der anderen” empfehlen!
No commentsWas heab ich dnen da geufnedn
Toolbaar anpassen! Neue Symbole hinzufügen - in meiner Google-Toolbar. Na ja, neugierig wie ich bin, probiere ich das aus und finde das Symbol für witzige Texte. Unter anderem unter witze.net das Folgende:
Stduie der Cambrdige Uinevrstiät
Luat eienr Stduie der Cambrdige Uinevrstiät speilt es kenie Rlloe in welcehr Reiehnfogle die Buhcstbaen in eniem Wrot vorkmomen, die eingzie whictige Sahce ist, dsas der ertse und der lettze Buhcstbae stmimt. Der Rset knan ein vlilöges Duchrienanedr sein und knan trtozedm prboelmols gelseen wreden, weil das menchsilche Ague nicht jeedn Buhcstbaen liset.
Ertsuanlcih, nihct?
Genau, man liest es tatsächlich in der gleichen Geschwindigkeit wie einen normalen Text. Und ich werde es beim nächsten Kontrollbesuch meinem Augenarzt mitnehmen …
4 commentsKeine Freistöße mehr aus der Tiefe des Raumes
Also, ich weiß nicht, wem es jetzt noch so geht. Aber irgendwie vermisse ich die Abende mit tollen Fußballspielen und ebensolchen Toren. Auch wenn wir nur Zweiter geworden sind (manche sehen das tatsächlich so), war das eine tolle EM mit unglaublich spannenden Spielen.
Und tatsächlich fahren im Süden der Republik nach wie vor noch ganz viele mit dem Fähnchen am Autofenster rum und einige hängen noch aus den Fenstern. Und wisst ihr überhaupt, dass angeblich inzwischen mehr Frauen als Männer Fußball schauen??? Die Bahn ist offensichtlich nicht auf dem Laufenden.
Was machen wir jetzt eigentlich alle abends? Ich meine natürlich nur die Fußballinteressierten und das waren zu Spitzenzeiten doch wohl an die 30 Mio., nicht schlecht. Wir lesen wieder, unternehmen andere Dinge, auch nicht schlecht. Aber ich weiß nicht, bin noch gar nicht bei der Begeisterung dafür angekommen. Denke immer noch an Schweini, Poldi, Ballack und Co, an die Analysen von Urs Meier, Kloppi und Kerner, an die Begeisterung der Fans. Ach was, ich freue mich jetzt auf die nächsten schönen Spiele!
1 commentCoffee to go
Also ich weiß nicht, daran werde ich mich wohl nicht gewöhnen. Morgens steht man am Bahnsteig und immer mehr Leute, die zur Arbeit fahren, stehen da mit einem Pappbecher Kaffe: Coffee to go. Kaffee zum Mitnehmen ist nicht halb so spannend, oder was ist es? Ist das noch genussvoll, seinen Kaffee am Bahnsteig zu trinken, in der anderen Hand einen Cheeseburger, fertig ist das Frühstück? Ist das jetzt mega-in oder nur bequem?
Was sich inzwischen so alles in unseren Sprachgebrauch eingeschlichen hat, finde ich nicht immer gut, aber das ist wohl trendy.
Und a propos Sprache: Deutsche Sprache - schwere Sprache. Beim Kleintierzüchterverein ist nicht nur das Vereinsheim in einem resoluten Zustand, es gibt auch demnächst ein Mitgliedergrillen und wer noch Fragen hat, wende sich an die Telefonnummer X und die Geburtstage im Februar werden nachstehend verkündet: 10. März Anna Maier, 15. März Helmut Meier usw. Und nach dem Mitgliedergrillen ist dann auch bald Ostern und es gilt die erlegten Ostereier einzusammeln … Ob das jetzt vom Coffee to go kommt, dass manche nicht mehr richtig Deutsch sprechen können, weiß ich natürlich nicht …
Ok (auch so ein selbstverständliches Wort in unserem Sprachgebrauch, wer sagt schon noch in Ordnung, ich auch nicht), im IT-Bereich gehts wohl nicht anders, aber muss es denn wirklich sein, dass wir unsere Brötchen im Back-Shop kaufen, in die City zum Shoppen fahren und uns den Psycho-Thriller im Fernsehen ansehen? Ich glaube nur, man merkt es gar nicht mehr. Oder stehen wir der Globalisierung, wenigstens im Sprachbereich, doch so aufgeschlossen gegenüber? Na dann ist ja alles easy!
6 commentsDisappear hinterm Horizont?
Gestern Abend habe ich mir den Vorentscheid zum Song-Contest-Spektakel angesehen. Na ja. Die fünf Beiträge haben mich nicht vom Hocker gehauen, sind noch nicht mal auf meiner Festplatte geblieben. Jeweils bei der Hälfte des Vortrags habe ich die Speicherung auf nein gestellt. Ein Grund mehr, bei dem eigentlichen Spektakel nicht eine von hundert Millionen zu sein.
Dass der Beitrag “Hinterm Horizont” von Carolin Fortenbacher ins Finale kam, hat mich eigentlich nicht verwundert, er ist auch nicht schlecht, wäre aber von vornherein so chancenlos wie Roger gewesen. Auf der Couch saßen die fünf Paten für die jeweiligen Beiträge. Und wie sagte Katja Ebstein so treffend “Früher, als es noch um die Songs ging …” - Beifall nicht nur vom Publikum.
Die No Angels erfüllen zumindest die Kriterien an das rein Äußerliche. Aber auch hier kann ich mir nicht vorstellen, dass der Titel “Disappear” nicht, wie sie so treffend singen, verschwindet. Hier sollte eine vergangene Liebe aufgearbeitet werden, so Sandy. Also, wenn man das in dem Tempo (der Musik) machen kann, ging sie wohl so schnell, wie sie kam. Die Aussage kam irgendwie nicht bei mir an. Wir werden sehen, vielleicht im letzten Drittel des Feldes?
Angefangen hat das Ganze mit drei letzten Siegern und hat nochmals gezeigt, was ganz offensichtlich gefragt ist. Auch hier na ja. Oliver Pocher saß auch unter den Paten, konnte aber ganz offensichtlich sich nicht mal für den Beitrag erwärmen. Ich habe mich gleich gefragt, was will der Typ denn auf der Couch, weiß der etwa auch was? Er wollte witzig sein. Die Interpretin aus Serbien fing an zu singen und ich dachte bei ihrer Erscheinung an Bastian Pastewka. Womit sie das Spektakel überhaupt gewonnen hatte, blieb mir verborgen. Pocher sprach hinterher geschmacklos wie immer (finde ich) vom dicken Playmobilmännchen aus Serbien … Dafür bekam er noch nicht mal einen Lacher, peinlich, peinlich (ihm ganz offensichtlich nicht).
Ganz anders sah den Auftritt von Pocher wohl der Verfasser des nachstehenden Beitrages, dem ich mich in keinster Weise anschließen kann. Pocher hätte diese Veranstaltung gerettet - na, na!
Es scheint wohl so, die Zeit, als es noch um die Songs und deren Qualität ging, ist bei diesem Spektakel wohl endgültig vorbei. Wie schade!
Soeben, 17:49 Ortszeit, fand ich nachstehende Meldung und bin verunsichert. Soll oder muss ich womöglich jetzt doch dem Spektakel beiwohnen???
Eine Handpuppe
krächzt für Irland
Nach dem letzten Platz im Vorjahr greifen die Inselbewohner zu neuen Mitteln: Sie schicken „Dustin, the Turkey“ ins Rennen um die Schlagerkrone. Von FOCUS-Online-Redakteurin S. Fink
Sänger, Entertainer, Songwriter: Truthahn Dustin ist ein Multitalent
Unglaublich, aber wahr: Eine Handpuppe soll für Irland beim Eurovision Song Contest singen. Gegen fünf Konkurrenten setzte sich „Dustin, the Turkey“ in der Konzerthalle der Universität in Limerick durch. Übersteht er am 20. Mai das Halbfinale in Belgrad, tritt vier Tage später ein Truthahn im Finale gegen 23 andere Länder an.
Ich wusste es ja. Es geht eben nicht mehr nur um die Songs . . .
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