Grööönemeyers WM-Hömne

Wer, wenn nicht Herr Grönemeyer, sollte die Hymne für die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland beisteuern? Gut, da gibt es ein paar Alternativen – dazu unten mehr. Nun hat Herbie, wie viele ihn gern nennen, nur er sich selbst nicht, also seine Hymne beigesteuert, genauer gesagt die für die Fifa. “Zeit, dass sich was dreht”, heißt das Werk, in dem auch ein Popmusik-Duo aus Mali in Afrika zu hören ist. Nach einem betont bedächtigen Grönemeyer-typischen Intro mit gewohnt vernnnuschldddmmm Tägß gehts in der “Hömne”, wie der Mann es wohl aussprechen würde, dann in stadiongerechter Rhythmus-Manier zur Sache. Das erinnert ein bisschen an die bislang undefinierte Stilrichtung des preußischen Sambas. Eine Rezension samt Hörprobe des Werks gibt es auf Spiegel-Online.
Es ist nicht der einzige Song, der eine Art Auftragswerk im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft ist. Seit Monaten schon pfeift das Maskottchen Goleo was von der “Love Generation” – und auch das Turnier an sich bekommt noch eine Extra-Hymne, die aber erst am Eröffnungstag veröffentlicht wird. Interpreten von “Time of our lives” sind Toni Braxton und das Trio In Divo. Der bislang beste Song, der die WM in Deutschland thematisiert, ist aber wohl die Hymne der Sportfreunde Stiller, die die vergangenen Erfolge der Nationalmannschaften glorifiziert: “54, 74, 90, 2006”. Dieses Werk ist einfach lustig – und weil das so ein Stimmungskracher ist, merkt man auch gar nicht, dass die Jungs eigentlich gar nicht singen können…

Autor: Christian

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