Download-Frust

Gutmütig und geduldig war ich – aber genug ist genug. Microsoft bietet die neueste Version seines Betriebssystems, Windows 7, ab morgen zum Kauf an. Schon seit einiger Zeit gibt es eine Testversion zum Runterladen. Dieser “Release Candidate” läuft in vollem Umfang, ist aber zeitlich begrenzt. Die Software startet nach Angaben der Internetseite von Microsoft alle zwei Stunden neu und lässt sich ab Frühjahr 2010 gar nicht mehr hochfahren. In Ordnung, ist ja nur ne Testversion, die ich auch mal ausprobieren wollte.
Ich werde das nun aber nicht tun, nachdem ich zweimal 2,5 Gigabyte runtergeladen habe und der Java-Downloadmanager von der Microsoft-Seite nach Abschluss der Aktion jeweils meldete, dass die Datei beschädigt sei und man sie nun entweder überschreiben oder gleich löschen könne. Man muss in diesem Zusammenhang bedenken, dass diese Download-Versuche zusammen 12 Stunden gedauert haben.
Ich weiß nicht genau, was der Download-Manager überprüft, ob er also irgendwelche Bytes checkt oder mit der Formulierung “Datei schwer beschädigt” die grundsätzliche Meinung vertritt, dass man lieber Linux eine Chance geben sollte – es ist mir auch egal. Ich finde nur, dass eine serverseitige Überprüfung des riesigen Downloadpakets vor dem Herunterladen die bessere Variante wäre. Aber das ist nur meine Theorie.

Autor: Christian

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Ein Gedanke zu „Download-Frust“

  1. Mönsch, da hatte ich ja nen bisschen mehr Glück.
    Zumindest liegt die Datei ganz auf meiner Festplatte. Allerdings blicke ich bei den Systemanforderungen und Risiken noch nicht so ganz durch.
    Ärzte und Apotheker streiken hier gerade wegen zu viel offener Fenster und so….
    MfG aus HH

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