Lass stecken

steckspielzeug
Schwupps, waren Kindheitserinnerungen wieder da. Diese bunten Plastikscheiben mit Steckschlitzen waren in den früher 80ern mal beliebtes Spielzeug. Bei einem Besuch im Westen sah ich sie in einer kleinen Kiste liegen - diese, äh, Dinger erfreuen sich auch heute offenbar noch einer gewissen Beliebtheit. Diese Plastikscheiben sind fast schon historisch - und haben über Jahrzehnte ihre frischen Farben erhalten. Wunder der Chemie. Foto: Christian Kohlhof

Zeitverschwendung

Und dann so fast nebenbei fast ne Stunde verzockt:

Kleines Spiel, bei dem man eine der vielen bunten Blasen platzen lassen muss – und damit möglichst viele weitere Blasen, die umherschwirren.

Anti-Tetris

Huachächz! Die Woche hat gerade erst begonnen – da ist Abwechslung dringend nötig:

Das ging schief: 99 Bricks stellt ganz neue Herausforderungen an Hochstapler.

Wie wärs mit diesem Spiel. Das Ziel: Mit Tetris-Klötzen nicht Reihen bilden, sondern einen möglichst hohen Turm bauen. Anti-Tetris sozusagen. Gar nicht so einfach, fetzige Musik gibts auch dazu. Viel Spaß. Aber nicht das eigene Tagwerk vergessen, gell?

Via Caschys Blog

Elitäre Adresse

In der Lübeck-Ausgabe des Brettspielklassikers “Monopoly” ist die Top-Adresse natürlich nicht die weltbekannte Schlossallee, sondern die Königstraße. Und das alles ist auf dem Spielbrett mit einem Foto illustriert, welches – folgerichtig und konsequent, angemessen und selbstverständlich absolut berechtigt – das Katharineum zu Lübeck zeigt.Spielplan der Lübecker Monopoly-Ausgabe. Die teuerste Adresse ist die Königstraße, dargestellt mit einem Foto des Katharineums.

Spielplan der Lübecker Monopoly-Ausgabe. Die teuerste Adresse ist die Königstraße, dargestellt mit einem Foto des Katharineums, ist ja klar.

Nicht schlecht. Die Freude über “meine” Schule in derart exponierter Lage dauerte aber nur genau so lang, bis ich bei einem ersten Testspiel zweimal hintereinander mit meiner Spielfigur an der bereits mit einem Hotel bebauten Top-Adresse landete und ich deshalb aufgrund von Zahlungsunfähigkeit meine Teilnahme an “Die Familie sucht den Super-Kapitalisten (DFSDSK)” viel zu früh beenden musste…

Viel Glück!

Zeitvertreib für zwischendurch:

Sreenshot Kleeblattspiel

Mit der Maus durch den frischen Klee wuscheln. Das ist auf dieser ansonsten komplett koreanischen Seite zu tun. Wer sieben vierblättrige Stängel findet, ist ein toller Typ.

Gefunden hier.

Knall-Effekt

Endllich! Endlich ist die Zeit vorbei, in der ich mir bei Internet-Großversendern Küchenmaschinen, kostbare Vasen oder empfindliche Sensortechnik bestellen musste (mit der ich freilich nichts anfangen kann), nur um in den Genuss der Verpackung zu kommen. Knallfolie! Stundenlang kann man damit Spaß haben, wenn einem der Vorwurf vom Rückfall in die Infantilität, den die Umwelt gerne vorbringt, nicht weiter stört. Eine Blase nach der anderen zerdrücken, dass es nur so rummst, was für ein Gefühl von Macht, Überlegenheit und wahrer Größe. Aber: Die Zeit der großen Pakete ist nun vorbei. Post war gestern, Internet ist heute, denn Knallfolie gibt es heutzutage selbstverständlich online:

knackfolie.jpg

Knallfolie im Internet: Mit der Maus lassen sich die Blasen zerquetschen, im Maniac-Modus sogar ohne Klick.

Eine Shockwave-Animation machts möglich . Entweder per Mausklick oder im Maniacmodus sogar durch ein paar rasche, zerstörerische Handbewegungen, bringt man jede einzelne Zelle zum Platzen. Nüharrhaarrr!

Smarties schubsen

Es ist eine harmlose Powerpoint-Datei, die gerade im Funkhaus kursiert – leider macht sie süchtig. Sie enthält ein Spiel, bei dem man bunte Kugeln, die an Smarties erinnern, zusammenschubsen muss. Wenn mindestens drei gleichfarbige aneinanderstoßen, verschwinden sie und der Spieler erhält Punkte. Wer zu oft danebenschubst wird irgendwann bestraft und von oben rutschen weitere Bälle nach.

Bubbles Shooter Screenshot

Das klingt einfach, verlängert aber jede Pause allein dadurch, dass man nicht genug davon bekommt. Der Kollege Blumenfreund hat dann auch zunächst mit einem Highscore von etwa 250.000 Punkten kurzzeitig die Fachwelt beeindruckt. Inzwischen habe ich nachgelegt: Die Studio-interne Messlatte liegt jetzt bei 658.770 Punkten – und das nun schon seit einer halben Ewigkeit.

Die Powerpoint-Datei gibt es hier (Allerdings hat die noch ein “.txt” hinten dran, was man entfernen muss. Nach einem Doppelklick fragt Office dann, ob es Makros aktivieren soll. Das ist nicht nötig. Auch mit “Makros deaktivieren” läuft das Spiel reibungslos. Ich habe es zudem mit Spybot Search&Destroy geprüft – es ist offensichtlich keine böse Schnüffelsoftware oder anderes böses Zeugs.).

Viel Spaß also.

Ich klaue E-R-N-S-T-L

Just-Letters: Digitale Kühlschranktür

Aus seligen Glücksradzeiten wissen auch alle Halbgebildeten: E, R, N, S, T und L sind die Buchstaben, die am häufigsten in der deutschen Sprache verwendet zu werden scheinen. Die bunte Gewinnsendung ist schon längst fast in Vergessenheit geraten -wer aber die Internetseite “Just Letters” besucht, wird feststellen, dass eben jene Buchstaben sehr schnell knapp werden können.

Just-Letters: Digitale Kühlschranktür

Auf digitalen Kühlschranktüren kann man dort Magnetbuchstaben zu kleinen Botschaften anordnen. Die Texte haben aber kaum eine Minute Bestand, denn bis zu 50 User gleichzeitig streiten um die farbigen Lettern und klauen sich gegenseitig W, D und was sonst gerade benötigt wird. Das ist ein netter Zeitvertreib für die kurze Kaffee-Pause.