Raum für Möglichkeiten

Im Podcast Dorf Stadt Kreis gehts in Folge 39 um Rostocks Bundesgartenschau-Pläne.

Fürs Buga-Expose: Gestalten Sie Ihre neue Bleibe ganz nach Ihren Wünschen

Im Makler-Expose würden Immobilienkaufleute vermutlich Formulierungen wählen wie “ein Raum wie für Ihre Wünsche gemacht” – oder “gestalten Sie das Areal ganz nach Ihren Vorstellungen”. Oh, und “Ein Raum, unendliche Möglichkeiten”. Oder anders: Da muss echt noch viel gemacht werden.

Na jedenfalls soll da bald ein Teil der Bundesgartenschau 2025 in Rostock entstehen. Darüber habe ich im NDR Podcast Dorf Stadt Kreis mit meinem Reporter-Kollegen Bernd Kalauch geplaudert. Ich bin da die Urlaubsvertretung für den Host, Thomas Naedler ist sein Name. Ich sags, wie es ist: Podcast moppt! Ich meine damit, dass mir das gefällt.

In Folge 39 von DSK gehts um Rostocks Buga-Pläne, um 142 Millioen Euro, die das alles mal kosten könnte, um viele offene Fragen und auch recht viele offene Stellen – und um die Frage, wie denn eigentlich die Rostockerinnen und Rostocker die Buga-Pläne finden. Oberbürgermeister Madsen begreift die Bundesgartenschau als gigantischen Turbo für die Entwicklung der Hansestadt: Er hatte bis zum Herbst schon gut 100 Millionen Euro Fördermittel eingeworben.

Nun ist Großes geplant. Eine Brücke über die Warnow, natürlich jede Menge Prachtblüten und ganz ganz viele Bugabesucher in der Stadt. Bestimmt auch ein bisschen Buga Buga Party. Aber ist das alles in etwa dreieinhalb Jahren noch zu schaffen? Ich meine: Gucken Sie sich den Stadthafen doch mal an! Aber vorher bitte den Podcast anhören: Es geht um gute Ideen, Zuversicht, Zweifel und eine echt lange Todo-Liste. Podcast mit Hintergrundartikel aus dem NDR Ostseestudio Rostock gibts auf ndr.de/mv.

Wenn Vögel im Schnee starten

Die Amsel, die uns täglich auf dem Balkon besucht, hat auf jeden Fall Eindruck gemacht. So schöne Schnee-Engel können wir jedenfalls nicht.

Homeoffice-Winter

Schneebedeckte Autos parken auf beiden Straßenseiten, von oben gesehen.
An Tagen wir diesen wird deutlich, dass die Straße eigentlich eine Art Firmenparkplatz ist.

#Homeofficependeln: Der Start ist das Ziel

Ich fahre jetzt wieder zur Arbeit, jeden Tag. Hin und zurück. Jeden Morgen und jeden Abend hin und zurück.

Die Idee kam mir im Schneematsch. Die kleine Radfahrt bot kein Vergnügen, das Wetter war schlicht zu beschissen. Ich wendete auf der Stelle und fuhr zurück zur Homebase. Am Ende zeigte die Sportuhr: Das waren genau zehn Kilometer, bei gut 30 Minuten. Und dann gab es diesen Geistesblitz: Das mache ich jetzt jeden Morgen – und jeden Abend. Egal, wie gut das Wetter wird.

Schließlich bin ich vor Beginn dieser unsäglichen Pandemie jeden Tag einen Teil der Strecke ins Funkhaus mit dem Rad gefahren. Warum nicht jetzt auch? Nur nicht zum Funkhaus, sondern einfach so 5 Kilometer hin und dann 5 Kilometer zurück.

Und das ist ein sensationelles Gefühl – Auftakt und Abschluss für jeden einzelnen meiner unvorhersehbar laufenden Arbeitstage.

Ein Teil der Strecke führt über Rostocks neue Fahrradstraße, von der schon gut ein Kilometer fertig ist. Nett: Die Lampen an der Radbahn schalten sich Abschnitt für Abschnitt ein, wenn man auf sie zuradelt. Barnstorfer Wald, Zoo, an der Gartenstadt entlang ins Gewerbegebiet – und nach fast exakt 5 Kilometern eine geschmeidige Kehre an einer Straßeneinmündung – und schnell wieder zurück.

Mir hat der Weg zur Arbeit gefehlt – irgendwie. Klar, mir fehlt auch die Arbeit im Epizentrum, aber ich gehe gern ins Homeoffice. Klar, weil das auch bequem ist, aber vor allem, um auch Kontakte zu reduzieren. Mir ist das wichtig.

Es gibt aber auch ein Problem, wie mir heute bei der Fahrt in den Feierabend bewusst wurde: Ich bringe mir immer zu viel Arbeit mit nach Hause.

Weihnachts-Inspiration

Ihr alle kennt diese Geschichten: Erzählungen von früheren Weihnachtsfesten, aus einer Zeit voller Entbehrungen, Sorgen, Nöten. Kurze Texte, in denen es im Kern darum geht, dass es die kleinen, beschaulichen, liebevollen Dinge im Leben sind, die das Miteinander und damit auch ein berührendes Weihnachtsfest ausmachen. Die Geschichten, die in hunderten von Büchern gedruckt wurden, sind in der Mehrzahl schon ganz schön alt. In diesem Jahr haben wir die Chance, ein paar schöne neue Weihnachtsgeschichten aufzuschreiben.

Vier von fünf Sternen

Herrnhuter Sterne in Grün, Gelb, Rot und Blau
Jetzt auch in Grün: Die kohlhof.de-Advents-Beleuchtung

Die vierte Farbe. Heute habe ich erfahren, dass es jedes Jahr eine Farbe der Saison gibt… huasah