Fast wie Antje

Im Tierpark halten die Bewohner offenbar die Erinnerung ans NDR-Maskottchen wach… optisch und vom Habitus her.

Das Joch der großen Lettern abschütteln

Auf iPads mit externer Tastatur die Auto-Großschreibung deaktivieren? Das geht, wenn man den richtigen Schalter findet.

Sie kennen das: Sie haben ein iPad mit Tastatur, das Ihnen die täglichen Mühen des digitalen Verwaltens einigermaßen erleichtert. Gleichzeitig nervt dieses Ding aber auch mit der unverfrorenen Unart, den ersten Buchstaben jeder Zeile Groß Zu Schreiben – Obwohl Sie in den Tastatur-Einstellungen bereits die Funktion „Auto-Großschreibung“ artig deaktiviert haben. Man staunt natürlich und wundert sich. Aber das allein hilft natürlich nichts.

Die „Auto-Großschreibung“ kann man auf iPads abschalten, aber man muss es an der richtigen Stelle tun. Am offensichtlichen Punkt im Menü jedenfalls hilft das rein gar nichts.

Viel Zu Viele Großbuchstaben Später (verbunden mit hilflosem An- und Ausgeschalte dieser Option) führt Googlen dann doch zum Erfolg: Es gibt die „Auto-Großschreibung“-Funktion nicht bloß einmal. Nein, nein, wenn man eine externe Tastatur anschließt, dann kann man das für diese auch separat einstellen.

Wer also wie ich den Kreis der Verdammten verlassen möchte und das Joch der Großen Lettern abschütteln will, der begeben sich in den Einstellungen in den Bereich „Allgemein > Tastatur > Hardwaretastatur“ drücke dort den verheerenden Schalter ins Off und lebe glücklich und zufrieden, bis sich diese iOS-Orks eine neue Prüfung zusammenreimen, die sie einem auferlegen können.

Lösung gefunden im Apfeltalk-Forum

iPhone: Stromsparmodus forever (nicht)

Den Stromsparmodus am iPhone für immer einschalten – so hilft iOS beim dauerhaften Akku-Schonen.

EDIT (27.01.2020): Nach etwa einer Woche funktioniert dieses Automationsfeature nicht mehr. Damit reiht es sich ein in die vielen, vielen Berichten und Beiträge zum Thema: Wie fürchterlich sind eigentlich die iOS-Kurzbefehle und alles, was damit zusammenhängt. Ich kann das hier nun folgende How-To also nur als theoretische Anleitung empfehlen. Mehr nicht.

Forever-ever? Das geht! Folgendes: An und für sich spare ich gern Strom. Ein iPhone auch, extra dafür gibt‘s ja den Stromsparmodus. Das Problem nur: iOS verhält sich verschwenderisch, sobald der Akku wieder einigermaßen voll ist. Zwar fragt das iPhone, ob es den Stromverbrauch senken soll, sobald der Akku nur noch höchstens 20 Prozent hat, aber es schaltet von Zurückhaltung auf Hoch-die-Tassen, sobald die Batterie wieder zu 80 Prozent voll ist. Das: muss nicht sein. Man kann das System mit seinen eigenen Waffen schlagen. Das Zauberwort heißt „Kurzbefehle“. Man kann das Telefon so triggern, dass es immer dann den Stromsparmodus einschaltet, wenn dieser ausgeschaltet wird. Tja, eat this, Cupertino! Und so gehts:

Die iOS-System-App zum Glück heißt „Kurzbefehle“. Hier kann man allerlei Zeugs einstellen, was das Telefon oder eine App tun oder lassen soll, wenn dieser oder jene Bedingungen erfüllt sind. Unser Ansinnen ist in Sachen Akku-Schonen ganz einfach: Wenn der Stromsparmodus ausgeschaltet wird, schalte ihn einfach wieder an. Sozusagen Klimaschutz im Mikroformat.

Kurzbefehl-App-Icon aus iOS: Ein dunkelblaues Quadrat mit rosa-hellblauen Rauten
1. Das Appicon für Kurzbefehle auf iPhones. Mit einem Tipp darauf fängt alles an.
2. Die Kurzbefehle präsentieren sich mit einer Übersicht, was schon alles angelegt wurde. Nett, aber für unsere Zwecke nicht notwendig. Wir wollen eine Automation anlegen, darum tippe der geneigte User auf „Automation“.
3. Wir wollen eine „Persönliche Automation“ erstellen.
4. Eine lange Liste erscheint. Recht weit unten, im Kapitel „Einstellungen“, gibt es dann den Punkt „Stromsparmodus“. Klar, dass man da drauftippen sollte….
5. Hier kann man nun festlegen, was die grundlegende Bedingung sein soll, damit unsere Automatik später funktioniert. In diesem Fall: „Wenn der Stromsparmodus ausgeschaltet ist“, darum dort den Haken setzen und auf „weiter“ klicken.
6. Ja, was denn dann, hä? Na? Also: im diesem Schritt klicken wir auf „Aktion hinzufügen“.
7. Es öffnet sich ein Gemischtwarenladen an Features. Zum Glück gibts oben ein Suchfeld, in das wir…
8. … „Stromspar…“ reinhacken, um dann in der Trefferliste huldvoll „Stromsparmodus konfigurieren“ auszuwählen.
9. Es erscheint sozusagen die Befehlskette, das Skript, was nun also im Ernstfall geschehen soll. Wir tippen so lange auf das blau unterlegte Wort, bis dort, na, was wohl? Genau, bis dort „Ein“ steht. Nach alter Väter Sitte klicken wir dann auf „weiter“.
10. Fast fertig. Das Telefon gibt sich wohlerzogen und bietet an, jedes Mal höflich anzufragen, ob das Aktivieren des Stromsparmodus‘ denn gerade genehm sei. Wer also jedes Mal entscheiden will, lässt diese Option eingeschaltet – oder knippst sie aus, wenn alles magisch im Hintergrund ablaufen soll. Ein Tipp auf „Fertig“ beendet alles.

Das iPhone ist danach ein Sklave seiner selbst. Probieren wir es doch gleich mal aus, zum Beispiel in den Einstellungen oder auch im Kontrollzentrum lässt sich der Stromsparmodus von Hand ein- und ausschalten. Schalten wir den Akku-Schoner aus, dauert es nur einen Wimpernschlag, und das Batterie-Icon oben rechts färbt sich wieder gelb: Der Stromsparmodus ist wieder an.

Im Stromsparmodus schont das iPhone die eigenen Energiereserven, aber das funktioniert natürlich nur, wenn es weniger eifrig ist. Laut Apple-Support hält sich das System in folgenden Dingen zurück:

Der Stromsparmodus wirkt sich auf folgende Funktionen aus bzw. schränkt sie ein:

  • Abrufen von E-Mails
  • “Hey Siri”
  • Hintergrundaktualisierung für Apps
  • Automatische Downloads
  • Einige visuelle Effekte
  • Automatische Sperre (wird standardmäßig auf 30 Sekunden eingestellt)
  • iCloud-Fotos (vorübergehend angehalten)

Und auch das gehört dazu: Airdrop gibt sich im Stromsparmodus recht divenhaft, jedenfalls scheitert die Dateiübertragung oft. Der Stromsparmodus ist dann offenbar im Weg. Wenn mans weiß, is ja alles gut… hüstel

Regenbogenlaterne

Bunte Deckenlampe mit vielen bunten Rechtecken um einem runden Holzgestell
Ein Besuch im Schuhgeschäft muss gar nicht zwangsläufig eine langweilige Qual sein.., wenn man anstelle des feilgebotenen Schuhwerks einfach die Beleuchtung beachtet. Gesehen in Berlin am Alex.

Lampen von unten

Alles senkrecht: Lampen und Leuchten von unten.

Endlich! Das ist meine neue Nische in diesem Online-Universum: Wem ist nicht schon mal aufgefallen, welch anmutige Schönheit sich einem bietet, wenn man Lampen und Leuchter mal aus anderen Winkeln betrachtet?!

Sehen Sie, geht mir genauso! Direkt unter an einem kapitalen Kronleuchter, unter lodernden Lüstern oder meinetwegen auch fahlen Funzeln sieht man die Leuchtmittel doch im Wortsinn aus einer anderen Perspektive! Oft sind sie einfach nur da; verbreiten im besten Fall Wärme und Behagen, liefern aber jedenfalls immer Licht.

Ein Blick nach oben im richtigen Moment brachte mir soeben die persönliche Erleuchtung. Auf Instagram zeige ich darum nun Lampen und Birnen, Schirme und Ketten, Dioden und Röhren aus der Sicht von Fußböden und Tischen. Echte Lichtblicke sozusagen, Leucht-Mittel zum Zweck. Bleiben Sie ..an

Nebel-Schloss

Morgensonne leuchtet durch Nebel und Dunst am Schweriner Schloss. Es bilden sich goldene "Strahlen" im Dunst.
Heute morgen das Standard-Fotomotiv in Schwerin: Auf dem Weg zur Arbeit haben viele heute kurz mal angehalten, um das Nebel-Schloss im Gegenlicht zu fotografieren.

Hashtag #Endlich

“Endlich” – das Thema meines Grußworts bei der Abiturientenentlassung 2019 am Katharineum zu Lübeck.

Das Katharineum zu Lübeck hat heute die Abiturientinnen und Abiturienten 2019 verabschiedet – so wie mich vor 25 Jahren. Es ist üblich, dass Mitglieder des Goldenen und des Silbernen Abiturjahrgangs auf der Entlassungsfeier ein Grußwort sprechen. In diesem Jahr hatte ich die Ehre, dieses zu tun. Mit diesem Text bin ich vorhin in der Katharinenkirche an den Start gegangen. Der Stand des Textes ist der 30. Mai 2019 (dies war das Datum des Redaktionsschlusses des Schulzeitung).

Liebe Abiturientinnen und Abiturienten 2019.

Endlich! Endlich sind Sie fertig! Wir alle brauchen Sie ganz dringend. Ich erkläre Ihnen gleich, was ich meine. Zunächst aber – und an allererster Stelle: Herzlichen Glückwunsch, dass Sie Ihre Schulzeit mit einem Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife vom Katharineum zu Lübeck beenden. Das hat wirklich nicht jeder.

Ihre Schulzeit haben Sie weitghend in einem geschützten Raum verbracht – sowohl räumlich, als auch persönlich. Klar, in den vergangenen Jahren hat sich bei Ihnen vieles um die Schule gedreht, um Stochastik, Meiose und Mitose, Platons Höhlengleichnis und noch viele andere mehr oder minder faszinierende Dinge. Ich hoffe, es hat sich auch viel um durchgefeierte Wochenenden gedreht, um gemeinsame Erfolge, um Zusammenhalt, um Freundschaften – sie haben hoffentlich viele Gelegenheiten genutzt, schöne Erinnerungen an Ihre gemeinsame Zeit im und am Katharineum und mit Ihren Mitschülerinnen und -schülern zu sammeln.

Nun also endlich: das „Endlich“. Das ist sozusagen der Hashtag für die nächsten Minuten. Die Welt da draußen ist für Sie natürlich nichts Unbekanntes, es ist ja eher ein allmählicher Übergang in ein eigenes Leben, in dem Sie selbst die Prioritäten setzen. Der Weg ist noch weit, aber heute machen Sie einen entscheidenden Schritt.

Wenn Sie also in wenigen Augenblicken endlich und endgültig dieses Gymnasium verlassen, dann treten Sie heraus in eine Gesellschaft, von der sich manche Teile gerade äußerst seltsam verhalten: einerseits aufgeregt, andererseits gleichgültig, manche irgendwie auch satt oder hoffnungslos egoistisch. Diese Gesellschaft braucht mehr Menschen, die helfen, den Laden zusammenzuhalten. Und da kommen nun endlich Sie ins Spiel.

Man hat Sie hier vollgepumpt mit Hintergrundwissen, nutzen Sie das. Profitieren Sie von den hervorragenden Ideen, die andere schon gehabt haben und von denen Sie am Katharineum erfahren haben. Nutzen Sie diesen Schatz, um noch viel bessere Ideen zu entwickeln, das Lernen geht ja noch viel weiter. Wir alle benötigen Ideen, von denen eine offene Gesellschaft lebt, sogar leben muss. Eine Gesellschaft, die die Chancen jedes Mitglieds wahrt, die Vielfalt sichert, die auch Schwachen Schutz bietet – in einer so vielfältig verbundenen Welt.

Erinnern Sie sich aber bitte auch an die Fehler, und es sind viel zu viele katastrophale Fehler darunter, die andere Generationen schon gemacht haben – und helfen Sie, dass niemand diese Fehler wiederholt. Derzeit glaubt eine erschreckend große Zahl von Menschen, dass es einfache Lösungen für äußerst komplexe Herausforderungen gibt. Wer behauptet, dass es einfache Lösungen gibt, ist oft selbst das größte Problem.

Es gibt so viel Schönes da draußen. Gemeinschaft, Vielfalt, Chancen, Ideen, Kreativität, Lautes und Leises, Großes und Kleines – das wissen Sie. Das Geniale ist: All das können Sie jetzt noch viel, viel intensiver erleben – aber: Das ist ein Tauschgeschäft (was nur fair ist). Sie nutzen Chancen und übernehmen dafür: Verantwortung.

Eine der ersten Übungen in diesem Zusammenhang waren vielleicht die vergangenen Freitage? Endlich spielt das Thema Umwelt- und Klimaschutz eine entscheidende Rolle in der gesellschaftlichen und politischen Debatte. Das liegt an denjenigen unter Ihnen, die dafür auf die Straße gehen. Kaum zu fassen, wie lange es dauert, bis die Sorge ums Weltklima tatsächlich mal ernsthaft ins Bewusstsein einer Gesellschaft rückt. Aber nun ist es ja so weit: endlich.

Vor 25 Jahren habe ich hier schon mal auf einer Abi-Entlassungszeremonie eine Rede gehalten. „Zieht Euch warm an“, war damals das Leitthema. Damals ging es mir um die Schulpolitik von Stadt und Land. Ich schilderte den Eindruck, dass irgendwie der Herbst über das Katharineum hereingebrochen wäre, weil vom Heizungskeller bis zu Unterrichtsmaterialien alles dem Verfall anheimgefallen zu sein schien. Und weil zu befürchten war, dass es nicht beim Herbst bleibt, sondern alles noch viel schlimmer werden würde, rief ich mehr oder weniger mahnend, dass ja nun wohl bald der Winter kommen werde. Ich stelle heute erleichtert fest, dass von unserer Schule doch noch viel mehr übrig ist als eine plattgewalzte Grundmoränenlandschaft, über die Eiszeitgletscher aus dem Bildungsministerium rübergerutscht sind.

Ich werde aber dieses Bild des heraufziehenden Winters nicht los – heute allerdings in anderem Zusammenhang. Das liegt vielleicht an „Game of Thrones“ mit den Weißen Wanderern. In dieser sensationellen Fantasy-Serie ist eine von vielen ständigen Bedrohungen der Ansturm von Weißen Wanderern aus dem Norden. Wo sie einfallen, gefriert alles, erstarrt, stirbt. Was, wenn die Bedrohung unserer Zeit auch Wanderer sind? Blaue Wanderer vielleicht, die glauben, es sei ebenso nötig wie angemessen und unbedenklich, gemeinsame Sache zu machen mit braunen Wanderern und von rechts ins Bild zu laufen – im Gleichschritt? Diese Wandergruppen machen deutlich: Leider ist nicht alles endlich. Manches ist auch unendlich: Einfalt, Rücksichtslosigkeit, Ignoranz. Helfen Sie bitte mit, dass diese Wanderer nicht an ihr Ziel kommen.

Sorgen Sie mit uns dafür, dass dies eine lebenswerte, offene Gesellschaft bleibt – mit einem Fundament, das seit 70 Jahren Frieden und Fortschritt sichert, sowie die Freiheit jedes Einzelnen sich zu entfalten. Setzen Sie sich ein – für die, die Ihnen nahestehen und das, was Ihnen wichtig ist. Was wir als selbstverständlich erachten, das ist gar nicht so unzerstörbar sicher: Demokratie, Frieden, Wohlstand, Gerechtigkeit. Es gibt viel zu viele Versuche, diese hohen Güter einzuschränken – sei es nun aus politischen Interessen oder aus wirtschaftlichem Kalkül. Machen Sie da bitte nicht mit, der Preis ist viel zu hoch. Setzen Sie sich lieber für eine offene Gesellschaft ein. Sie müssen das ja nicht allein tun. Tun Sie dies über Grenzen jeder Art hinweg.

Wie geht es weiter? Sie haben bestimmt schon Pläne. Studieren Sie – oder lernen Sie ein schönes Handwerk beziehungsweise einen schönen Beruf. Pause machen ist auch ok. Oder erst das eine, dann das andere. Probieren Sie sich aus. Machen Sie Fehler, stehen Sie dazu – und lernen Sie daraus. Ziehen Sie kluge Schlüsse, freuen Sie sich über Ihre weisen Entscheidungen. Setzten Sie sich Ziele, große und kleine, aber bleiben Sie clever genug, diese auch zu ändern, wenn es sinnvoll ist.

Gutes Geld verdienen und persönliches Glück funktionieren nur dann gemeinsam, wenn die Aufgabe glücklich macht. Denken Sie an sich, aber bedenken Sie auch das große Ganze. Übernehmen Sie Verantwortung.

Dabei wünsche ich Ihnen Erfolg, Zuversicht, Geduld, Geistesblitze, Mut und Ausdauer. Und ich wünsche Ihnen persönliches Glück.

Und bitte: vergessen Sie dabei auch weiterhin das Feiern nicht!

Es scheint sich eine gewisse Regelmäßigkeit abzuzeichnen, was meine Auftritte auf Entlassungsfeiern des Katharineums angeht. Ich hoffe also, dass wir uns möglichst alle in 25 Jahren hier wiedersehen – und dass ich dann von einem fulminanten Sommer sprechen kann, an dem auch Sie mitgewirkt haben …. endlich.

Beerendienst

An jedem drittletzten Tag im Mai reden weite Teile des Funkhauses über ein Backwerk, das ich traditionell zur Verfügung stelle. Es geht um diesen Erdbeerkuchen. Und da es regelmäßig Nachfragen zum Rezept gibt: dort ist es zu finden.

Ich erweise natürlich gern diese Form eines, Achtung, Beerendienstes…

Familie Piepzarro

Heute war ich bei Fußball-Interessierten Menschen zu Besuch. Sie haben einen Schal, eine Fußmatte und Trikots von Werder Bremen. Und ein Vogel-Häuschen im Vereins-Grün. Im leichten farblichen Widerspruch zum Grün des Vereins-Vogel-Häuschens sind ausgerechnet Blaumeisen eingezogen.

Takeoff zur nächsten Futter-Tour.

Inzwischen pfeift es im Innenraum häufiger als bei der schlimmsten Kreisliga-Rangelei. Der Nachwuchs ist da und hat: Hunger. Darum schwirren Mama und Papa Meise behende ein und aus und kündigen neues, sich windendes Futter im Schnabel jeweils mit knackigem Tschilpen an. Werder-Häuschen, Werder-Meisen. Klar, das muss Familie Piepzarro sein. Sie sind jedenfalls ähnlich im Angriffsmodus, sofern es um kriechendes Getier in Schnabelgröße geht.

Essen in Bewegung: Die Blaumeise hat eine grüne Raupe zum Essen eingeladen…

Wie sich beim Versuch, die gefiederten Untermieter bei ihrem geschäftigen Fütter-Treiben abzulichten, herausstellen sollte, sind die Meisen flinker als der bestbezahlte Millionen-Kicker. Kaum erscheinen sie am Flugloch, schon sind sie weg. Sie nehmen jedenfalls keine Rücksicht auf Interessen von Pressevertretern. Dies ist die Foto-Ausbeute eines ganz normalen Meisentages.

Flugloch mit Meise, den Kopf irgendwie auch vorwitzig heraussteckend.