Zum Wochenausklang ein Rückblick auf den zurückliegenden Oktober aus der Sicht der kleinen Kamera in meinem Mobiltelefon.





Christian Kohlhof | Rostock, Schwerin
Zum Wochenausklang ein Rückblick auf den zurückliegenden Oktober aus der Sicht der kleinen Kamera in meinem Mobiltelefon.





Wir waren im Dschungel, mittendrin. Wir haben sozusagen mit den Gorillas in den Baumkronen gesessen und sie bei der Aufzucht eines Menschenkindes aus nächster Nähe beobachten können. Denn: Beim Musical “Tarzan” in Hamburg wird auch der Zuschauerraum der Neuen Flora immer wieder zur Bühne.

Dann schwingen “Menschenaffen” an grünen Lianen von links nach rechts über die Köpfe der Besucher hinweg oder seilen sich aus dem Scheinwerfergerüst unterm Dach bis ins Parkett ab. Zwischendurch flattern riesige „Dschungel über Kopf“ weiterlesen

Auf dem Berliner Flughafen Tempelhof starten und landen heute zum letzten Mal regulär Maschinen. Auf dem seit der Berliner Luftbrücke bekannten Airport wird der Flugbetrieb eingestellt. Für die Passagiere, für die Maschinen, die Crews und den Airport ist das dann der allerletzte Aufruf.
Vor ein paar Tagen war ich noch mal da, um mir dieses Gebäude anzusehen. „Letzter Aufruf“ weiterlesen
Ach, herrlich. Das Internet als Zeitvertreib. Vor kurzem machte man mich auf failblog.org aufmerksam.
Eine herrliche Sammlung von Pannen, Pleiten, und Peinlichem in Wort, Schrift und bewegtem Bild. Manchmal ganz schön abstrus:
Was das nun wieder soll. Heute Nacht habe ich geträumt, dass Dieter Bohlen (!) bei mir (!!) zu Gast (!!!) ist und eine Grillpfanne mit Trüffeln (!!!!) mitgebracht hat.
NICHTLUSTIG 4 Trailer von Joscha Sauer bei Vimeo.
Über die “Nichtlustigen” Comics von Joscha Sauer habe ich vor ein paar Moanten hier schon mal berichtet. Jetzt gibts also auch einen kurzen Werbefilm für seinen neuen Band.
Die Musik des Tages war vor 70 Jahren schon ein Hit, uUnd zwar der erste Hitparadenerfolg für Ella Fitzgerald. Mit der “Single A-Tisket, A-Tasket” mischte sie 1938 in den US-Charts ganz vorn mit.
Das Lied ist schon nicht schlecht, allerdings hat es mir ein Remix angetan, der Frau Fitzgeralds Gesang ein bisschen wie Jive Bunny and the Mastermixers durchwirbelt, allerdings mit mehr Funk zwischendrin, Interpreten sind laut CD-Sampler aus dem Schnickschnack-Laden “Digital Emotions”. Das sagt mir nun wiederum gar nichts, weshalb ich leider auch keinen Link anbieten kann.
Übrigens handelt es sich beim dem Songtext in der Grundlage um einen Kinderreim. Das Internet jedenfalls ist voll davon.
Dieses Video hat auf den ersten Blick nichts mit der weltweiten Finanzkrise zu tun:
Dieser junge Mann hat ein Talent, das er mit seltsamen Gerätschaften auslebt. Es geht um Musik und die Tatsache, dass der Gute Ukulele, Tröte und Miniklavier spielen kann und zwischendurch auch noch singt. Manche findens seltsam, ich finds lustig und hoffe, damit den Wochenstart der geneigten Leserschaft versüßt zu haben.
Und da es heute auch und vor allem um die erhoffte Wirksamkeit einer nahezu europaweiten Strategie gegen die Folgen der Finanzkrise geht, passt “Final Countdown” von Europe natürlich doppelt und dreifach auf die heutigen Morgen. Wie werden die Börsen reagieren?
Die 15 Länder, in denen der Euro gilt und Großbritannien haben sich ja auf einen gemeinsamen Rahmen für finanzielle Interventionen zur Stützung angeschlagener Banken und damit zur Rettung des gesamten Finanzsystems verständigt (Text des Statements von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach dem Ende des Treffens in Paris). Allein die Bundesrepublik will ja angeblich mit bis zu 400 Milliarden Euro bürgen. Viel hilft hoffentlich auch viel.
Wenns schlecht läuft, werden viele von uns vielleicht schon bald als Musiker ähnlicher Ausrichtung wie oben versuchen müssen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen… wo ist eigentlich meine Trompete?
Links:
Dossier zur Finanzkrise bei tagesschau.de
Zusammenfassung bei spiegel.de
Das Video habe ich in Cashys Blog gefunden, einem ebenso informativen wie lesenswerten Stück Internet mit dem Schwerpunkt Software und Betriebssysteme – und wie man sie effizient nutzen kann.
Der Deutsche Fernseh-Was? Ach so, Fernsehpreis. Darüber hätte wohl kaum jemand ernsthaft ein Wort verloren, wenn nicht Marcel Reich-Ranicki den Ehrenpreis der Stifter erst nach anfänglicher scharfer Ablehnung und dann auch nur unter bestimmten Bedingungen angenommen hätte. Der 88-Jährige hatte in seiner Rede die Annahme der Trophäe abgelehnt, weil er “nicht in die Reihe” der anderen “vielleicht zurecht” Geehrten gehöre. Von Blödsinn war da sogar die Rede. Und was man sich da alles anschauen musste während der vierstündigen Aufzeichnung in Köln…. aber sehen sie selbst:
Die Süddeutsche liefert ein nahezu wörtliches Protokoll dieser Ansprache (die Huster bleiben dabei allerdings selbstverständlich unerwähnt).
Das alles war ein Eklat mit Ankündigung, „Protestierender Preisträger“ weiterlesen