Täuschend echter Zustellungsfehler

Spam-Mail täuscht DHL-Sendungsverfolg und Zustellungs-Nachricht vor.

Es wirkt auf den ersten und zweiten Blick so echt:

„Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, die für Sie bestimmte Sendung 220268857055 wurde an DHL übergeben und wird voraussichtlich am 15.01.2013 zwischen 08:30 – 12:30 Uhrzugestellt. Weitere Informationen über den Sendungsstatus stehen Ihnen durch die direkte Statusabfrage über den folgenden Link zur Verfügung:

Ein Link, der aussieht wie ein Link zur offiziellen DHL-Seite
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DHL Team“

Vom kleingedruckten Disclaimer am unteren Ende ganz zu schweigen. Und weil diese Mail ja auch durch das ausgefinkelte Spam-Filter-System durchgerutscht ist, ist man ja kurz versucht, tatsächlich auf den Link zu klicken. Schließlich stimmt ja auch das Datum. Morgen ist der 15. Januar. Das passt. Da ist es doch egal, ob man ein Paket erwartet – oder eben nicht.

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Sonderzug

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Was es nicht so alles gibt. Ein Tanzwagen, gesehen in einem Sonderzug auf dem Schweriner Hauptbahnhof. Wer durch die leicht verschmierten Waggonfenster ins Innere blickt, entdeckt eine Bar, jede Menge Fässer, Scheinwerfer an der Decke.
Selbstverständlich verbieten sich sämtliche Wortspiele von selbst, die darauf abheben, ob es bei den Feiern an Bord des Partyzuges auch Entgleisungen gibt… Beschränken wir uns also auf die Frage, ob man mit der Bahncard an der Bar auch Rabatt bekommt.

Tagebuch heute: Kastanie in der S-Bahn

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Gäbe es eine Fernsehshow wie Gntk oder DsdSk, dann wäre diese Schätzchen wohl der Gewinner. Die optisch perfekte Kastanie, gesehen im öffentlichen Verkehrsmittel.

Vorwiegend mehligkochend

Man fragt sich natürlich, wie groß die intellektuelle Not wohl gewesen sein muss: Oder sollte es tatsächlich einen vernünftigen Grund geben, nicht benötigte Brötchen in der Gemüseabteilung zurückzulassen???
Dashättenwirunsfrühersonichterlaubendürfen.

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Back Dir nen Planeten

Wenn Torten langweilen: Einfach mal nen Planeten backen (Mit Anleitung)

Kugelrunder Kuchen als Plaent Erde
Die Erde als Torte

Ob es sieben Tage dauert, bis ein Kuchen wie dieser fertig ist, weiß ich nicht. Es wird auf jeden Fall nicht sieben Tage dauern, das Backwerk zu verputzen. Jedenfalls sehen so Torten und Kuchen aus, bei denen deren Urheber besonderen Wert auf die Präsentation legen. Das Bild stammt aus dem Blog cakecrumbs.me von jemandem, der Rhiannon heißt und in Australien lebt.

Das alles ist auch Backen mit Bildungsauftrag: So sollen die Schichten im Innern des Planeten in etwa der tatsächlichen Anordnung entsprechen.

Nachdem die Erde im Backofen erschaffen war, ist auch noch Jupiter mit einer sehr authentisch wirkenden Oberfläche entstanden. Und überhaupt: Rhiannon hat ein besonderes Talent für Tisch- und Nahrungsdeko.

Und natürlich gibts zum Planeten-Backen auch eine Anleitung zum Nachbauen

Die Schichten des Jupiter als Kuchen
Die Schichten des Jupiter als Kuchen

via TwistedSifter

Freizeitbeschäftigung

“Die DDR von innen gesehen” ist ein Bildband aus dem Jahr 1988. Es steht ganz hinten im Regal. Nach einem Vorwort von Ministerpräsident Franz-Josef Strauß überrascht die West-Produktion mit Bildern von Häfen (Rostock), Volkspolizisten “bei der Verrichtung ihrer täglichen Aufgaben” (sie stehen irgendwo rum), stolz lächelnden Datscha-Besitzern (mit Gans und Huhn auf dem Schoß) und vielen anderen Alltagsaufnahmen.
Man könnte der Eindruck gewinnen, dies alles ist mit einem Funken ironischer Distanz zusammengestellt worden. Die Doppelseite zum Thema Kneipenbesuche verschafft dann Gewissheit: Sie zeigt einen pennenden Mann vor einer verschlossenen Konsum-Gaststätte, Männer, die sich am helllichten Tag Bier Flaschenweise auftischen lassen und einen Lieferwagen mit säckeweise irgendwas vor einer Werbetafel für Suppe. Das Beste ist die zusammenfassende Bildunterschrift: “Eine beliebte Freizeitbeschäftigung in der DDR ist der Kneipenbesuch”. Die hatten ja sonst auch nix…

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