Besucher-Rekord: 975

So viele Besucher an einem Tag, das gabs hier noch nie: 975 Zugriffe an einem einzigen Tag auf kohlhof.de meldet das Statistik-Plugin für den gestrigen 18. August. Das sind so viele Zugriffe wie sonst in einem halben Monat. Auslöser für den Besucheransturm ist ein Link auf shopblogger.de auf diesen Beitrag hier: Bier für die Punkmassen. Vielen Dank fürs Verlinken!

Shopblogger gehört laut der Liste der deutschen Blogcharts zu den am meisten besuchten deutschsprachigen Internettagebüchern, genauer gesagt zu den Top 100. In dieser Woche liegt shoopblogger.de auf Platz 23.

Eine von 14172

In Rostock gab es am 31. Dezember 2007 genau 14172 Internet-Domains. Oder vielmehr: 14172 .de-Domains sind auf Betreiber in Rostock registriert. Und kohlhof.de ist eine davon. Das geht aus der Domainzahlenstatistik der deutschen Registrierungsstelle denic hervor, die die Anzahl der Domains in allen Kreisen und kreisfreien Städten im Jahr 2007 auflistet. In der Hansestadt Rostock kommen auf 1000 Einwohner demnach 70 Internetseiten mit der Endung “.de”. Das entspricht einer Steigerung um etwas mehr als 5 Prozent im Vergleich zum Jahr 2006.

Rostock liegt mit der Zahl der .de-Domains auf Platz 197 und damit im Mittelfeld. Umgerechnet auf die Bevölkerung liegt die Hansestadt allerdings auf Platz 343 von 429 und damit ganz weit hinten.

Die budesweit höchste Steigerung der Anzahl der .de-Domains gab es 2007 in Wismar. Die Hansestadt verzeichnet laut denic einen Zuwachs von satten 222 Prozent. Ich habe gerade mal bei der denic nachgefragt, was da der Hintergrund sein könnte.

Der Statistik zufolge gibt es die höchste Domaindichte in Regensburg, wo auf 1000 Einwohner gut 380 .de-Domains registriert sind. Die wenigsten Domains gab es demnach im Uecker-Randow-Kreis in Mekclenburg-Vorpommern: 25.

In Deutschland gab es Ende des Jahres 2007 genau 10.152.539 .de-Domains. Gerade mal rund ein Prozent der Domains waren in Mecklenburg-Vorpommern registriert, nämlich rund 110.000.

Denic-Statistik mit Excel-Tabelle

Mutter mit 14

Der erste Arbeitstag im neuen Jahr bescherte mir einen Einsatz im Kreiskrankenhaus Demmin. Dort ist Phil zur Welt gekommen. Weil er das am 1. Januar um 0.02 Uhr getan hat, geht er nun als “erstes Baby in Deutschland im Jahr 2008” in die Chronik ein.

Phil ist, wie alle Neugeborenen eigentlich, winzig, niedlich, ein wenig zerknautscht und schläfrig. Gewicht (3270 Gramm) und Größe (50 Zentimeter) machen ihn zu einem “Durchschnittseuropäer”, wie es die Oberärztin heute früh augenzwinkernd formulierte. Der kleine Mann ist ein properes, gesundes Kerlchen.

Seine Mutter ist allerdings selbst noch fast ein Kind: Sie ist 14 Jahre alt, der Vater des Kindes ist 16. Das habe sie sich nicht träumen lassen, dass sie in diesem Alter schon Mutter wird, sagte die Gymnasiastin. Ihre Familie würde sie aber gut unterstützen. So sei auch schon geregelt, dass sich Oma undUroma um Phil kümmern, wenn seine Mutter wieder zur Schule geht.

Mutter mit 14 zu sein, das ist bestimmt besonders schwierig. Um so besser für Mutter und Kind, wenn der Nachwuchs in einer funktionierenden Familie aufwächst. Gute Wünsche begleiten die junge Mutter jedenfalls – auch von Leuten, die sie gar nicht kennt: Viele meiner Kollegen haben mich nämlich nach meiner Rückkehr aus Demmin gefragt, wie es um Mutter und Kind bestellt ist.

Edit: Über Phil habe ich heute in 2 Reportagen für NDR1 Radio MV berichtet und außerdem ein langes ARD-Sammel abgesetzt. Bei NDR1 Radio MV gibt es seit heute eine neue Frühsendung mit dem Titel “Markert am Morgen“. Und dazu gibt es auch einen Blog.

Zusammen 172

Anhand der Suchbegriffe, die Besucher auf diese Seite führen (ich kann das ja sehen im Admin-Bereich), lassen sich manchmal auch gesellschaftlich relevante aktuelle Themen ablesen. Spätestens heute früh wüsste ich, dass es wohl einen hohen Lotto-Jackpot gibt. Schließlich sucht das halbe Internet nach “häufigste Superzahl”, “Lottozahlen” und so weiter. Da sucht offenbar jemand nach einem System oder einer Ankreuzhilfe im allein vom Zufall bestimmten Spiel. Nun denn. Hier ist die aktuelle Liste der sechs am häufigsten in Deutschland gezogenen Lottozahlen (Quelle: www.dielottozahlen.de):

38, 26, 25, 31, 49, 3 (Zusammen 172)

Alle Anaben sind ohne Gewähr. Und bitte: Das hier heißt auch nicht, dass sie in dieser Kombination so häufig gezogen werden, sondern bei fast 4600 Ziehungen wurden diese Zahlen in Kombination mit anderen am häufigsten aus der Trommel gekugelt.

Die Wahrscheinlichkeit, den Jackpot von 26 Millionen Euro zu knacken, beträgt 1 zu 140 Millionen. Und dieses ganze Lottostatistikzeug ist sowieso überflüssig, denn Zahlen haben kein Gedächtnis – Lottokugeln auch nicht.

Wir: Mehr Sie

Darf ich vorstellen – das ist der neue Slogan von kohlhof.de: “Wir: Mehr Sie”. Die Auswahl der Wörter basierte allein auf statistischen Erhebungen. Diese drei Wörter sind schließlich diejenigen, die im Moment am häufigsten in Werbe-Slogans vorkommen. Das ist das Ergebnis der ständig aktualisierten Liste von slogans.de (Füllwörter werden übrigens nicht berücksichtigt). Die Datenbank wertet die Werbesprüche tausender Produkte und Marken aus. Auf den Plätzen 4 bis 10 folgen die Begriffe Leben, Einfach, Your, Gut, Alles, Ich und Ihr. „Wir: Mehr Sie“ weiterlesen

Ungewöhnliche Zusatzzahlen

Von Suchbegriffen war hier ja schon mal die Rede. Jetzt gibt es in der Auswertung der kohlhof.de-Besucher von anderwso gerade wieder eine Besonderheit. Ich zitiere aus den Suchbegriffen seit Freitag, die von google und anderen Findemaschinen zu hierher führten:

  • die häufigsten und seltensten lottozahlen
  • “lotto statistik” wie oft gezogen
  • häufigste superzahl statistik
    häufigsten zusatzzahlen lotto
  • lottozahlen statistik selten
  • welche lottozahlen wurden jemals gezogen
  • zusatzzahlen 6 aus 49 september 2006
  • lotto statistik 2006
  • lotto statistik häufigste zahlen
  • lottozahlen die jemals gezogen wurden
  • ungewöhnliche lottozahlen

Kaum gibts irgendwo ein paar Peanuts zu gewinnen, schon flippen fast alle aus (auch die DFB-Auswahl ).

Die wenigsten Nichtraucher

Endlich ist Mecklenburg-Vorpommern mal nicht Schlusslicht – oder doch? Diese ewigen Rote-Laterne-Geschichten machen einen ja schon ganz verrückt. Deshalb klingt diese Meldung aus der Zeitung ja auch auf den ersten Blick positiv (sonst haben wir schließlich immer nur die meisten, die meisten Arbeitslosen, die meisten Frustrierten, die meisten Nichtwähler): Nun haben wir also mal die wenigsten – und zwar “die wenigsten Nichtraucher”. Nun ja.

Laut Statistischem Bundesamt liegt die Nichtraucherquote in Mecklenburg-Vorpommern bei 66,7 Prozent. Also zwei Drittel der Bevölkerung rauchen nicht oder nicht mehr. Und da ist sie wieder die rote Laterne: Denn im Bundesvergleich bedeutet das prozentual den geringsten Anteil an Nichtrauchern. Man könnte also auch sagen: “Wir haben die meisten Raucher”. Aber in einem Land, das Gesundheitsland Nummer 1 werden will und obendrein noch die geringste Lebenserwartung hat, viele Alkoholiker und auch sonst genug Probleme, klingt “wenigste” wenigstens mal positiv.