Kawumm

Es plätschert leicht und dann blitzt es – jetzt gerade über Schwerin. Zwischen Blitz und Donner liegen 8 Sekunden. Dieses Mai-Gewitter ist noch sehr weit weg.

Minus 15

Knackig kalt wars heute Nacht. Bestes Wetter. Wie gut, dass ich heute ein bisschen Zeit habe, um durch die Gegend zu fahren (sofern die Straßenverhältnisse das zulassen). Werde mal meinen Fotoapparat mitnehmen. Heute müsste es im Schnee doch einige Motive geben.

ABS-Gefühl

Es war noch früher Morgen – und die Tauben, die eben noch aufgeplustert auf der Dachrinne saßen, flatterten empört auf, als sie mich hörten. Gerade radelte ich am Schröderplatz entlang, als man mich laut “Fuuuck!” rufen hörte. In jenem Moment merkte ich, dass ich jetzt wohl die Kontrolle über mein Zweirad verlieren würde, auf dem ich Richtung Studio rollte. „ABS-Gefühl“ weiterlesen

Ostern 2008

Ostern mit Schnee in Lübeck, eingescheite Frühlingspflanze

Grüne Weihnachten, weiße Ostern. Der Frühling kommt zwar mit Macht in den Norden, aber an Ostern hat in Lübeck und anderswo noch mal der Winter die Oberhand behalten. So entstand dieses zumindest teilweise sehr idyllische Osterfoto… auf einem Baumarktparkplatz.

Krater am Strand

Stürmisch wars heute am Strand von Warnemünde. Das dürfte den Fachleuten der Tourismuszentrale und vom Staatlichen Amt für Umwelt und Naturschutz (Staun) keine Freude bereitet haben.

Sandsturm am Strand von Warnemünde: Der feine Sand ist fort

Wie weggeblasen: Der Wind trägt den feinen Warnemünder Sand fort. Übrig bleibt eine Kraterlandschaft.

Vor allem Westwind trägt tonnenweise feinsten, hellen Strandsand fort, zum Beispiel zur Mole, in die Fahrrinne oder rüber über die Warnow nach Markgrafenheide oder sonst wohin in den Osten. In Warnemünde bleibt brettharter Sand-Stein-Boden zurück. Urlauber mit ihren geschundenen Körpern würden es aber gar nicht schätzen, ihre ausgezehrten Gliedmaßen auf Steinbeulen zu betten, die millionenfach aus den Sandresten herausragen – so sagen das die Gastronomen Warnemündes seit Jahren. Die Hoteliers undFerienheimbesitzer, Strandkorbvermieter und so weiter fordern seit Jahren, dass das was gegen getan werden muss. Da man den Wind nicht ändern kann, hat das Staun Anfang des Jahres vorgeschlagen, es mal mit Querriegeln am Strand zu versuchen. Das sind Dünen in Miniatur, also mit etwa einem Meter Höhe vergleichsweise klein, die quer zum Strand mit Hilfe von Sandfangzäunen aufgeschüttet werden sollen. Sie sollen den Wind abbremsen und ihm einen Teil seiner Kraft nehmen – und so dafür sorgen, dass am Ende der Saison nicht ein riesengroßer Haufen Sand von der Mole Kilometerweit am Strand zurücktransportiert und verteilt werden muss, sondern künftig eben mehrere dieser kleinen Dünenhäufchen wieder zwischen Teepott und Steilküste auseinandergeschoben werden.

Die ersten Querriegel stehen nun, ein Wunder haben sie bislangaugenscheinlich nicht bewirkt*.

*Ob dies ein offizieller Versuch ist, ob weitere Querriegel folgen sollen, ob zusätzliche Kosten entstehen etc. kann ich nicht beanworten, ich weiß es nicht, denn heute ist Sonntag und niemand zu erreichen, der das beantworten könnte. Außerdem habe ich sowieso Urlaub – ich wollte eigentlich nur zu Protokoll geben, dass der Strand von Warnemünde heute an eine Kraterlandschaft erinnerte.

Und überhaupt: Die steife Brise aus West liefert ja auch noch ganz andere Motive:
Schauspiel für Groß und Klein: Wellen rauschen an den Strand von Warnemünde

Schauspiel für Groß und Klein: Wellen rauschen an den Strand von Warnemünde

Eis am Stiel

Eiskristalle an einem Zweig

Es ist kalt in Rostock. Rauhreif hat sich auf Autos, Häuser und Bäume gelegt. Und auch diese Büsche tragen heute ein eiskaltes Stachelkleid.

Kein guter Tag für Regenschirme

Sturmftief Uriah hat die Ostsee abgekühlt, den Fährverkehr fast einen Tag lang lahmgelegt, Urlauber auf Helgoland festgesetzt, Bäume durchgeschüttelt, Campern die Ferien versaut, Museen einen Besucheransturm beschert… und zahlreiche Regenschirme umgebracht. Diese drei Bilder entstanden binnen einen halben Stunde bei einem sturmumtosten Gang durch die Rostocker Innenstadt.
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Regenschirme in Mülleimern…

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… kann man derzeit an nahezu…

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… jeder Straßenecke beobachten.

Fenster und Türen geschlossen halten

Das gabs auch noch nie. Per Mail wurden alle Kollegen dazu aufgefordert, spätestens ab “14 Uhr alle Außentüren und -fenster grundsätzlich geschlossen zu halten”. Sturmtief Kyrill scheint im Anmarsch zu sein.

Gewittermusik

Das ist kein Sonntag, das ist ein Wolkentag. Seit Stunden Gewitter. Graue Wolken über Rostock. Insofern wären Blumfeld auch ein Kandidat für die Musik des Tages. Aber ganz so furchtbar wie in “Graue Wolken” ist die Lage ja nun wirklich nicht. Deshalb reicht auch was herrlich Melancholisches.

Heute: Massive Attack – Unfinished Sympathy

Hier gibts die Trackliste zum Reinhören.