Wenn Start nichts startet

Wenn bei Windows 10 der Startknopf mal nicht funktioniert, dann gibt es mehrere Problemlösungen – in unterschiedlichen Eskalationsstufen.

Das Gute an Windows – wenn man mal ein Problem hat, dann ist man mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht der Erste damit. Wenn man zum Beispiel feststellt: Bei Windows 10 geht der Start-Button nicht mehr, dann sucht man einfach mal bei Onkel Google nach “Windows 10 Start-Button geht nicht”, und schon bekommt man haufenweise Tipps.

Das ist das Phänomen: Ein Linksklick auf den heiß geliebten Windows-Start-Knopf unten in der Taskleiste bewirkt ganz genau: nichts. Es passiert einfach nichts. Ein Rechtsklick ist aber weiter möglich. Die Ursachen können wohl vielfältig sein, so könnte zum Beispiel der zusätzlich installierte Virenscanner Ursache des Problems sein.

Auf chip.de gibt es eine Liste mit sozusagen mehreren Eskalationsstufen, was man zur Lösung des Problems alles anstellen kann. Vom Neustart bis zum manuellen Löschen irgendwelcher hyperspezieller Log-Dateien. Ich wurde zu einem Notfall in genau dieser Angelegenheit gerufen –  in diesem speziellen Fall hat das Deinstallieren des Virenscanners und das Neu-Einrichten geholfen.

Zwar bringt Windows 10 mit dem Defender einen grundlegenden Virenschutz mit, aber den sollte man weiterhin durch einen zusätzlichen Scanner ergänzen.

Bildquelle: news.microsoft.com

An Sichelheit grenzend

Wenn einer mit dem Jojo-Effekt klarkommt, ist es ja wohl der Mond, der nach einer üblichen Abnehmphase inzwischen wieder sacht zulegt.

Dünne Mondsichel am rötlich schimmernden Nachthimmel.
Fast noch ganz neu: Mond über Rostock

Man kann schon erkennen, wie’s mal werden soll, aber noch ist vom Mond an sich nicht viel zu sehen. Bei dieser dünnen Sichel hatte ich dennoch das dringende Bedürfnis, mal auf den Auslöser zu drücken. Aber man kann jedenfalls mit, Achtung: an Sichelheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen, dass vor zwei Tagen Neumond war.
Abgesehen davon ist es ne echte Herausforderung, in die absolute Düsternis hinein einigermaßen scharf zu fokussieren. Was beim flüchtigen Bearbeiten deutlich wurde, ist, wie stark sich das orange-rötliche Licht der Stadtbeleuchtung überall drüberlegt.

Schwerin drunter und drüber

Das geht nur bei Tauwetter und nach knackigem Frost. Schmelzwasser muss auf der noch geschlossenen Eisdecke ruhen. Dann muss noch die Sonne scheinen. Es muss windstill sein. Und man muss dran vorbeikommen. Und ein Foto machen. Mehr ist eigentlich nicht nötig, um Schwerins Spiegelbild zu fotografieren. Man könnte fast meinen, in Mecklenburg-Vorpommerns Hauptstadt gehe es drunter und drüber – aber das ist sicherlich bloß eine optische Täuschung.

Konfetti-Kompromiss

Auf einem Kindergeburtstag erscheinen ohne Konfetti zu werfen? Jetzt mal im Ernst, da wird man doch von der jungen Kernzielgruppe gesellschaftlich geächtet. “Geht ja wohl mal gar nicht”, würde man sich zuraunen und verächtlich ein paar Smarties einwerfen und sich angewidert abwenden. Dieser Schmach möchte ich heute Nachmittag gern entgehen, aber, ach: es gibt ja immer Bedenkenträger.

“Auf einem Kindergeburtstag auftauchen und Konfetti werfen? In der Wohnung? Das geht ja wohl mal gar nicht!” bedeutete mir meine Buchhändlerin- und ich konnte das Ausrufezeichen im letzten Satz regelrecht fühlen.

Diverse Szenarien wurden angedeutet, welche zusätzlichen Mühen im Haushalt die Eltern der jungen Gastgeberin auf sich nehmen müssten, sollte ich meinen perfiden Anschlagsplan tatsächlich folgenschwer und verheerend umsetzen. Vor dem inneren Auge dürften sich Bilder von qualmenden Resten zertrümmerter Einrichtungsgegenstände abgezeichnet haben, ein paar bunte umherschwebende Papierschnipsel hier und da und mittendrin die weinende Gastgeberin, die einen überhitzten Staubsauger anklagend in die Höhe reckt.

Nun gut, wie wahrscheinlich ein derartiges Szenario ist, ist unerheblich. Ohnehin gilt für Kindergeburtstage dasselbe wie für Politik: Sie sind in erster Linie Ergebnisse von Kompromissen.

Darum werde ich selbst-ver-ständ-lich alle in mich gesetzten Erwartungen erfüllen. Ich werde nachher Konfetti werfen und es gleichzeitig nicht tun. Ein wie zufällig mit bunten Kreisen bedrucktes  Blatt Papier wird dafür sorgen, dass mich niemand hinauskomplimentieren muss – und dann kann die junge Gastgeberin später selbst entscheiden, ob sie die bunten Punkte noch ausschneidet. Zeit genug wäre ja: Staubsaugen ist ja nicht nötig.

kohlhof.de-Konfetti zum Ausdrucken

Kollektion 2016: Digitale Modenschau

Welche Optik darfs denn sein? Die Suche nach einem neuen Theme wird zu einer Art Luxus-Problem.

Erst sucht man jahrelang nach einem neuen Kleidchen für kohlhof.de und wird nicht fündig – und dann, nach Monaten der Resignation, inneren Einkehr und Selbstaufgabe, getrieben von einem Hauch Fatalismus, sucht man doch noch mal nach etwas Passendem. Und schwups hat man ein Luxus-Problem: Zwei Themes zur Auswahl und dann auch noch eine neue Standard-Optik von WordPress persönlich. Das machts dann auch nicht gerade leicht.

So sah kohlhof.de bisher aus – aber so soll es nicht bleiben:

Screenshot von kohlhof.de
“kritzel” ist eine Eigenkreation, die schon in die Jahre gekommen ist.

Es wird wohl 2010 oder 2011 gewesen sein, als ich ein eigenes Theme für diese Seite entwickelt habe. Natürlich nicht von Null an, sondern, indem ich ein Standardtheme angepasst habe. Das betraf vor allem das CSS – und ein wenig die Funktionen. Hat ja auch ganz gut funktioniert (auch wenn “kritzel” unter der Haube nie richtig fertig war, hüstel) – aber nun ist es Zeit für etwas Neues. Ein Theme, das die inzwischen stark erweiterten Funktionen von WordPress unterstützt – und bei dem ich nicht wieder ganz vorn anfangen muss, um es an meine Vorlieben anzupassen: Schlicht, weißer Hintergrund, gut lesbar, muss mit Bildern und Audios klarkommen und responsiv sein.

Nun gut, die Anpassung an alle möglichen Bildschirmgrößen bieten heute alle aktuellen Themes, ansonsten spuckt ja auch die Jetpack-Erweiterung von WordPress auf Wunsch eine responsive Version des Blogs aus.

Ich suche also nach einem übersichtlichen Theme – und stehe heute plötzlich vor der Qual der Wahl. Da wäre zunächst “Minnow” von Automattic, also der Firma des WordPress-Erfinders.

Screenshot von kohlhof.de
Schlicht und schön: “Minnow” konzentriert sich aufs Wesentliche.

Und während man so denkt, dass man schon am Ziel ist, fällt einem plötzlich auch noch “Chunk” ins Auge:

Screenshot von kohlhof.de
kohlhof.de, wenn man dieser Seite das Theme “Chunk” überhilft.

Auch nicht schlecht, vor allem, weil es dann typographisch doch ein wenig mehr Abwechslung bietet. Während ich mich also schon vor dem Rechner hin und her wälzte, zerrissen zwischen Minnow und Chunk, kam dann auch noch das Standard-Wordpress-Theme für dieses Jahr ins Blickfeld. Jedes Jahr pustet WordPress sozusagen ein Standardtheme raus – einfach mit der Jahreszahl benannt. In den vergangenen Jahren war mir das optisch immer zu überladen, aber “Twenty Sixteen” orientiert sich stark an einem klassischen Bloglayout – und ist nun auch in der engeren Wahl.

Screenshot von kohlhof.de
Das ist das neue Standard-Layout der WordPress-Macher: “Twenty Sixteen”.

 

So, nun mal sehen, was dabei raus kommt. Ich mag die schlichte, klare Gliederung, aber es juckt mir schon in den Fingern, die Sidebar auszublenden – oder noch mal weiterzusuchen.

Ja, das ist alles Optik von der Stange, aber wenn man einfach so reinschlüpfen kann, warum denn nicht. Für Tipps und Hinweise bin ich dankbar.

 

Irgendwie feurig

Blumenblüte mal aus der Nähe betrachtet.

Blumenblüte aus gelben und orange-roten Blättern.
Blick ins Innere: Blütenblätter im Oktobersonnenlicht.

Anfang Oktober, wenn das Sonnenlicht besonders warm wirkt, dann wirft Mutter Natur noch mal mit allen Farben um sich. Zum Beispiel in Blumensträußen, wenn sich die Blüten fast von allein ins richtige Licht rücken und fast schon feurig wirken. Kawumm, Farbexplosion.