
Mal sehen, was oben los ist. Krokusse recken sich in der warmen Frühjahrsssonne über Mecklenburg-Vorpommern. Aufgenommen irgendwo im östlichen Mecklenburg. Warum dieses Foto genau jetzt? In dieser Sekunde ist Frühlingsanfang in diesem Jahr.
Christian Kohlhof | Rostock, Schwerin
Wesentliches Neues aus aller Welt

Mal sehen, was oben los ist. Krokusse recken sich in der warmen Frühjahrsssonne über Mecklenburg-Vorpommern. Aufgenommen irgendwo im östlichen Mecklenburg. Warum dieses Foto genau jetzt? In dieser Sekunde ist Frühlingsanfang in diesem Jahr.
Die Blog-Software WordPress soll “in ein paar Tagen” in der neuen Version 2.5 veröffentlicht werden. Das hat WordPress-Entwickler Matt Mullenweg auf der englischen Internetseite von WP angekündigt. Ursprünglich sollte das Update schon in der vergangenen Woche zum Download bereitstehen. Nun haben die Programmierer, die das alles in ihrer Freizeit machen (und deshald Lobund Anerkennung verdienen), zunächst eine Vorabversion, einen sogenannten Release-Candidate (Download von WP 2.5 RC-1) veröffentlicht. Der Kandidat ist Mullenwegs Worten zufolge zwar schon voll funktionsfähig, man wolle aber in den kommenden Tagen nun noch ein paar Reaktionen aus dem Kreis derjenigen Nutzer abwarten, die die inoffizielle Vorabversion schon testen wollen. Grundsätzlich sollten WordPress-User aber die offizielle Veröffentlichung abwarten – und sich dann auch Zeit für ein Update nehmen.
Das kostenlose WordPress ist eines der am häufigsten genutzten Blog-Programme. Die neue Version soll unter anderem auch ein neue Menüstruktur, ein übersichtlicheres Schreibfenster und eine eingebaute Galerie-Funktion für Bilder bieten.
Stürmisch wars heute am Strand von Warnemünde. Das dürfte den Fachleuten der Tourismuszentrale und vom Staatlichen Amt für Umwelt und Naturschutz (Staun) keine Freude bereitet haben.

Wie weggeblasen: Der Wind trägt den feinen Warnemünder Sand fort. Übrig bleibt eine Kraterlandschaft.
Vor allem Westwind trägt tonnenweise feinsten, hellen Strandsand fort, zum Beispiel zur Mole, in die Fahrrinne oder rüber über die Warnow nach Markgrafenheide oder sonst wohin in den Osten. In Warnemünde bleibt brettharter Sand-Stein-Boden zurück. Urlauber mit ihren geschundenen Körpern würden es aber gar nicht schätzen, ihre ausgezehrten Gliedmaßen auf Steinbeulen zu betten, die millionenfach aus den Sandresten herausragen – so sagen das die Gastronomen Warnemündes seit Jahren. Die Hoteliers undFerienheimbesitzer, Strandkorbvermieter und so weiter fordern seit Jahren, dass das was gegen getan werden muss. Da man den Wind nicht ändern kann, hat das Staun Anfang des Jahres vorgeschlagen, es mal mit Querriegeln am Strand zu versuchen. Das sind Dünen in Miniatur, also mit etwa einem Meter Höhe vergleichsweise klein, die quer zum Strand mit Hilfe von Sandfangzäunen aufgeschüttet werden sollen. Sie sollen den Wind abbremsen und ihm einen Teil seiner Kraft nehmen – und so dafür sorgen, dass am Ende der Saison nicht ein riesengroßer Haufen Sand von der Mole Kilometerweit am Strand zurücktransportiert und verteilt werden muss, sondern künftig eben mehrere dieser kleinen Dünenhäufchen wieder zwischen Teepott und Steilküste auseinandergeschoben werden.
Die ersten Querriegel stehen nun, ein Wunder haben sie bislangaugenscheinlich nicht bewirkt*.
*Ob dies ein offizieller Versuch ist, ob weitere Querriegel folgen sollen, ob zusätzliche Kosten entstehen etc. kann ich nicht beanworten, ich weiß es nicht, denn heute ist Sonntag und niemand zu erreichen, der das beantworten könnte. Außerdem habe ich sowieso Urlaub – ich wollte eigentlich nur zu Protokoll geben, dass der Strand von Warnemünde heute an eine Kraterlandschaft erinnerte.
Und überhaupt: Die steife Brise aus West liefert ja auch noch ganz andere Motive:

Schauspiel für Groß und Klein: Wellen rauschen an den Strand von Warnemünde
Tja, wäre schön gewesen – aber der lange angekündigte Veröffentlichungstermin für WordPress 2.5 wurde nicht eingehalten. Gründe dafür sind noch nicht bekannt. Das Update sollte eigentlich gestern zum Download bereit stehen. Die neue Version der Blogsoftware soll nun eine Woche später, also am 17. März, erscheinen. Angeblich, vielleicht, eventuell, mal sehen…
Die Blog-Software WordPress soll heute in der Version 2.5 veröffentlicht werden. Nach Angaben der Entwickler bietet die Version dann neue Funktionen wie zum Beispiel einen Tag-Manager, also eine Schlagwort-Verwaltung und eine automatische Aktualisierung von Plugins. Das Update wurde von vielen Nutzern schon gespannt erwartet. Es bringe aber einen gewissen Aufwand beim Upgrade mit sich, heißt es auf den deutschsprachigen Seiten des WordPress-Projekts. Weil die Erweiterung der Funktionen recht umfangreich ist, kann man da schon von großen Schritten sprechen. In der Versionsnummer reicht es aber nur für eine vergleichsweise winzige Erhöhung. Immerhin überspringt man eine Nachkommastelle und erhöht von der Version 2.3.3 gleich auf 2.5. Immerhin.
Nach Angaben der Etwickler von WordPress ist es übrigens nicht nötig, sofort das Update auszuführen. Man könne auch noch ein paar Tage und damit Reaktionen von WordPress-Profis abwarten. Auch diese Internetseite wird von WordPress angetrieben, ich warte also erstmal ab.
… is auch mal n Fehler.
Mit ein bisschen Verspätung hier nun noch eini paar Impressionen vom Hamburgbesuch am vergangenen Wochenende. Mitten in der Nacht lud mich der Gastgeber ein, Fotos im Hafen zu machen. Schließlich kennt er sich dort aus wie in seiner Altbauwohnung. Bei Minusgraden in vollkommener Dunkelheit ohne Stativ zu fotografieren, ist nicht ganz einfach. Aber wir hatten viel Glück. Auf der Köhlbrandbrücke war eine Spur gesperrt, dort konnten wir halten. Die Gelegenheit für einen 4 Sekunden langen Blick aufs Containerterminal:

Blick auf die CSCL Zeebrugge, die am Containerterminal in Hamburg abgefertigt wird.
Das sieht von oben aus wie aus dem Modellbaukasten – und war deshalb der passende Abschluss eines Ausflugs ins Miniaturwunderland in der Speicherstadt. Die gigantische Anlage mit bereits 12 Kilometer Gleis ist streng genommen eine gigantische Modelleisenbahnanlage. Weil es dort aber jenseits von Plastikschotter und Oberleitungen so viele Details zu sehen gibt, spielen die Züge nur eine Nebenrolle. Das alles im Maßstab 1:87 fasziniert jedenfalls auch diejenigen, die Miniatur-Lokomotiven nicht viel abgewinnen können.

Nachts gehen tausende Lämpchen an – auch an den Lastwagen, die Computergesteuert über die Anlage rollen.
Der Nachbau des Hamburger Hauptbahnhofs ist noch nicht fertig. Egal. Die Anlage ist so abwechslunsgreich und einfach nur sensationell.
Prosit auf Knopfdruck: Mit einem Schalter können die Besucher die Party in diesem Mini-Biergarten starten. Wenn der Knopf gedrückt wird, stemmen die Figuren fleißig Maßkrüge.
Mehr dazu auf meiner Flickr-Seite.
Paul Cole war so etwas wie “der 5. Beatle”, oder wohl eher der 6. Auf dem Cover des legendären Abbey-Road-Albums, bei dem die vier Musiker über einen Zebrastreifen laufen, steht im Hintergrund ein Mann am Straßenrand und macht ein Allerweltsgesicht. Das ist Paul Cole. Er ist auf dem Foto zu sehen, weil er an jenem Tag keine Lust hatte, seine Frau ins Museum zu begleiten. Und wärhend Cole mit einem Polizisten plauderte, drückte der Fotograf ein paar Meter weiter auf den Auslöser und machte das Bild fürs später weltberühmte Plattencover.
Cole hatte keine Ahnung, wer die Typen waren, die da teilweise barfuß über die Straße liefen. Man kann sich also seine Überraschung vorstellen, als er das Cover gut ein Jahr später näher betrachtete – und man kann sich auch die Schwierigkeiten vorstellen, die er gehabt haben dürfte, seine eigene Familie zu überzeugen, dass er tatsächlich derjenige ist, der auf dem berühmten Album zumindest im Hintergrund abgebildet ist.
Paul Cole ist vor ein paar Tagen im Alter von 96 Jahren gestorben.
Was jetzt gerade auf dem berühmten Zebrastreifen los ist, kann man hier übrigens nachvollziehen.
via Ehrensenf
In Rostock gab es am 31. Dezember 2007 genau 14172 Internet-Domains. Oder vielmehr: 14172 .de-Domains sind auf Betreiber in Rostock registriert. Und kohlhof.de ist eine davon. Das geht aus der Domainzahlenstatistik der deutschen Registrierungsstelle denic hervor, die die Anzahl der Domains in allen Kreisen und kreisfreien Städten im Jahr 2007 auflistet. In der Hansestadt Rostock kommen auf 1000 Einwohner demnach 70 Internetseiten mit der Endung “.de”. Das entspricht einer Steigerung um etwas mehr als 5 Prozent im Vergleich zum Jahr 2006.
Rostock liegt mit der Zahl der .de-Domains auf Platz 197 und damit im Mittelfeld. Umgerechnet auf die Bevölkerung liegt die Hansestadt allerdings auf Platz 343 von 429 und damit ganz weit hinten.
Die budesweit höchste Steigerung der Anzahl der .de-Domains gab es 2007 in Wismar. Die Hansestadt verzeichnet laut denic einen Zuwachs von satten 222 Prozent. Ich habe gerade mal bei der denic nachgefragt, was da der Hintergrund sein könnte.
Der Statistik zufolge gibt es die höchste Domaindichte in Regensburg, wo auf 1000 Einwohner gut 380 .de-Domains registriert sind. Die wenigsten Domains gab es demnach im Uecker-Randow-Kreis in Mekclenburg-Vorpommern: 25.
In Deutschland gab es Ende des Jahres 2007 genau 10.152.539 .de-Domains. Gerade mal rund ein Prozent der Domains waren in Mecklenburg-Vorpommern registriert, nämlich rund 110.000.