Ja, wenn da keine Frühlingsgefühle aufkommen, dann weiß ich auch nicht. Los man, jetzt ist Frühling, verdammt nochmal. Ist das denn so schwer zu verstehen? Gesehen um Schweriner Hauptbahnhof. Bitte beachten Sie den frühlingshaften Totholzkranz gleich neben diesem professionellen Werbeschild. Ich wette, das Geschäft brummt…. wie eine Hummel im Winter.
Spitzen-Tee
Social Media vereinfacht
Gerade eben lese ich dieses Posting zu diesem Bild:

Und fühle mich inspiriert zu folgendem Kurz-Essay (hüstel, räusper):
Im Prinzip ist es mit dem Internet wie mit den vielen verschiedenen Ladegeräten und Netzteilen, die man immer noch für alles Mögliche braucht. Genau so ist das nämlich auch mit den verschiedenen Social-Media-Diensten: Keiner erfüllt alle wesentlichen Zwecke. Dieses Tafelbild aus den Weiten des Internets verdeutlicht das ganz gut. Für jeden Zweck gibt es ein Nischenprodukt. Das ist auch in Ordnung. Ich will ja auch nicht Brötchen beim Gärtner kaufen. Und nichts wäre schlimmer als eine allumfassende Onlineplattform. Aber der Austausch, die intelligente Vernetzung zwischen verschiedenen Diensten ist meinem Eindruck nach doch nur in wenigen Fällen problemlos möglich. Vielleicht ist es Zeit für einen Systemübergreifenden Standard, so etwas wie eine Social-Media-Markup-Language, eine SMML.
Nicht verfügbar
Ncht gng Pltz fr Vkl
Sein Rostock
Marterias neues Album mit Rostock-Song. Sowas gibts über Lübeck bisher jedenfalls nicht….
Das ist Song 14 auf dem neuen Album von Marteria – “Mein Rostock”, eine Liebeserklärung an seine Heimatstadt – und knallt auch schön rein, wie das restliche Album (“Zum Glück in die zukunft II”) auch. Und da passt dann auch der Text. Probe:
“Du blendest mich, bist einfach wunderschön.
[…]
Jeden Tag musst Du Dich beweisen,
ich verbreite Deinen Namen auf allen meinen Reisen.
Und nie wieder will ich von Dir weg.Du bist so ehrlich zu jedem,
Du bist so herrlich dagegen.[…]
Ich zieh los und such mein Glück,
doch Dein Licht zieht mich zu Dir zurück.
Mein Rostock.”
Ich musste lange überlegen, ob es denn einen vergleichbaren Song über Lübeck gibt.
Nun ja:
Und dann fiel mir noch dieser Song ein. Das Lied von Moisling TV, einem Internetvideoprojekt: Mein Moisling. Kenne ich ausm Radio, weil ich zur richtigen Zeit mal den Offenen Kanal eingeschaltet habe.
Immerhin sind jeweils die Titelzeilen vergleichbar. “Mein Rostock”, “Lübeck, mein Lübeck” und “Mein Moisling”.
Anzüglich
Die Grafik für den nächsten Anzugkauf – oder den nächsten Anzug-Wegschmiss….
Kohlhof.de, das ist Mode, Style und Fashion. Ist doch so. Darum hier nun zum Ausdrucken und Ausmalen der unglaublich praktische “Sitzt-der-Anzug-richtig”-Ratgeber. Und der beweist ganz nebenbei, dass das Offenkundige zuweilen erst dann nachvollziehbar wird, wenn man es mal vorgeführt bekommt.

Fazit: Graue Anzüge knittern, rutschen, zwicken und schlappern so rum, schlumpfblaue Anzüge wirken hingegen stets wie angegossen.
Vergriesgnaddelt 2
Mit “vergriesgnaddelt” in die Google-Top-10.
So in etwa muss es sein, wenn plötzlich die Leute vom Nobelpreiskomitee anrufen. Dann fallen bestimmt Sätze wie “Sagen Sie, ließe es sich einrichten, dass Sie am 10. Dezember nach Stockholm kommen? Und haben Sie einen Frack?” Die Angerufenen sieht man dann wenig später umringt von bebenden Mikrofonen auf allen Kanälen. Als Beleg für die gelungene Überraschung können häufig auch wirre Frisuren und erstaunlich unansehnliche Pullover dienen, die sich die Belagerten in ihrer Not hastig noch überwerfen konnten, bevor sie vor die Weltpresse traten.
Nun, zumindest habe ich vor dem Haus noch keine Fernsehteams entdecken können, aber eine überraschende Nachricht hat mich dennoch erreicht – via Twitter:
Gerade festgestellt, daß @kohlhofde in den Google Top 10 ist, wenn man nach “vergriesgnaddelt” sucht. Respekt! ;)
— Herr Rpunkt (@herrrpunkt) 30. Januar 2014
Tatsächlich! Vergriesgnaddelt. Platz 9 in den Suchergebnissen bei google. Die Suche verweist übrigens dann wieder auf diesen Artikel aus dem Jahr 2010. Natürlich ist eine Auszeichnung wie diese mir ein innerer Ansporn, schon bald Platz 8 zu erreichen – oder was weiß ich denn, vielleicht sogar Platz 7. Hach.








