Probleme mit der Tickets-App gelöst

Update: Die Bahn hat ihre Tickets-App für iOS gestern Abend (22.1.13) mit einem Update repariert.

Man steht zunächst doof da. Auf dem Weg zum Bahnhof schnell noch per Handy das Zugticket lösen, alles scheint normal, aber dann: Wenn die Tickets-App der Deutschen Bahn das Handy-Ticket herunterlädt, stürzt sie ab. Dann hat man zwar ein Ticket gekauft, aber kann es nicht vorlegen. Besonders delikat: Per Mail bekommt man ja eine Bestätigung samt Ticket in einer PDF-Datei. Aber das ist ein Online-Ticket und kein Handy-Ticket. Das ist nach Auffassung vieler Zugbegleiter, die sich da wohl genau an die Vorgaben ihres Arbeitgebers halten, etwas anderes und deshalb ein entscheidender Unterschied. Ein nicht ausgedrucktes Online-Ticket kann einen zum Schwarzfahrer machen, wenns ganz unglücklich läuft.

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Denn: auf dem Online-Ticket steht ganz klar, dass es auf A4-Papier ausgedruckt vorliegen muss. Niemand kann auf der Hatz zum Bahnhof noch schnell mal was ausdrucken. Aber ein QR-Code aus einer PDF-Datei auf einem Handy-Display reicht in der Debatte mit dem Zugchef über App-Abstürze im Ernstfall manchmal nicht aus. Eine derartige Diskussion musste ich schon mal mit anhören – und war heute früh in genau dieser Lage. Allerdings traf ich heute früh einen verständnisvollen Zugchef, der mit seinem Lesegerät ohne lange Diskussion sehr wohl den QR-Code aus der PDF gescannt hat. Das Ticket für die Rückfahrt habe ich dann vorsichtshalber im Büro ausgedruckt.
Viel spannender: Wie bringt man die DB-Tickets-App wieder zum Laufen?Die überraschende Lösung fand ich im App-Store zwischen den unzähligen üblichen, wehleidigen Die-Bahn-ist-doof-diese-App-ist-der-Beweis-Rezensionen. Ganz einfach, aber auch ein wenig seltsam: In der Tickets-App einmal die “Einstellungen” aufrufen und das Infofenster über die Neuerungen in der aktuellen Version wegklicken (siehe oben). Das wars. App schließen, danach lädt sie auch wieder alle Tickets. Habs gleich ausprobiert. Funktioniert.
Der Fehler ist kurios, keine Frage. Aber bis es ein Update gibt, auch leicht zu beheben…

Automatischer Jahresrückblick

Ach, Facebook…. Da fällt mir doch heute diese kleine Meldung auf: Wow, mein Jahresrückblick. Die 20 wichtigsten, persönlichen Momente des Jahres aus der Sicht und in den Worten von…. Facebook. Was kann das wohl sein? Schnell mal klicken. Zackbumm: Es erscheint eine Liste mit Statusmeldungen und Fotos, chronologisch sortiert. Ich habe wohl nicht genug getan auf Facebook, nicht genug Reaktionen hervorgerufen. Wie sonst ist es zu erklären, dass einer meiner 20 wichtigsten Momente meines Lebens 2012 der Augenblick war, in dem ich mein Titelbild eingefügt habe:


Hmtja…. Die anderen 19 Ereignisse sind nicht viel spannender. War’s ein derart langweiliges Jahr? Ich finde nicht. Aber das muss Facebook ja auch nicht alles wissen. Aber der Versuch ist ja ganz nett, einen Jahresrückblick automatisiert zu erstellen. Nichts anderes ist dieses kleine Projekt: “‘Wichtigste Momente’ setzen sich aus Lebensereignissen, vor dir vergrößerten Beiträgen, beliebten Beiträgen, in denen du markiert wurdest, und beliebten Beiträgen, die du geteilt hast, zusammen.”