Durst

Das hatte ich mir verdient:

Vergleich volles und leeres Alsterwasser-Glas

Vorher, nachher. Dieses Alsterwasser jedenfalls blieb nicht mal fünf Minuten im Glas. Kein Zweifel, ich hatte Durst! Mein Reportereinsatz beim Mecklenburg-Vorpommern-Tag in Ribnitz-Damgarten ist beendet. Gemeinsam mit einer Kollegin habe ich von den Feiern berichtet. Grob geschätzt waren das 15 Beiträge, davon 8 längere Beiträge, vieles davon live. „Durst“ weiterlesen

Mecklenburg-Vorpommern-Tag

Trubel heute in Ribnitz-Damgarten: Mecklenburg-Vorpommern-Tag. Verwaltung, Firmen und Vereine stellen sich an diesem Wochenende bunt und vielfältig vor und wollen den Nordosten als weltoffenes, sehenswertes Land präsentieren. Gemeinsam mit einer Kollegn berichte ich von den Feiern, über Aussteller, Aktionen und Besucher. Dazu gehört auch ein Interview mit Ministerräsident Harald Ringstorff. Zu hören am Sonntag, 6.Juli, gegen 12:15 Uhr bei ndr1 Radio MV über die Bedeutung des Landestages, die Rolle der Landesregierung und die Zukunft als Regierungschef.

Streit live

Eigentlich geht es darum, warum es mehrere Wochen dauert, einen Fahrstuhl zu reparieren. Allerdings mögen sich der Fernsehreporter und der Nachrichtenmann im Studio nicht besonders. Jedenfalls ist der Mann im Studio nicht zufrieden mit der Arbeit seines Kollegen am Ort des Geschehens. Zickenkrieg, und es sind männliche Zicken, in einem New Yorker Fernsehsender. Und tatsächlich: Eine Nachfrage wäre vielleicht nicht schlecht gewesen.


Im Fernsehlexikon gefunden – dort gibt es auch einige Infos über den Nachrichtenmann und den Reporter.

Missbrauchsprozess: 9 Jahre
Gefängnis für Lea-Maries Mutter

Die Mutter aus Teterow, die ihre Tochter vier Jahre lang misshandelt hat, muss für 9 Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Rostock befand sie für schuldig, dem Kind in 24 Fällen Essig oder Kalkreiniger in steigender Dosierung gewaltsam eingeflößt zu haben. Die Mutter habe ihrem Kind Lea-Marie außerdem mit kochendem Wasser die Oberschenkel verbrüht, um eine Unfallversicherung zu betrügen. Sie habe das Kind außerdem geschlagen. Die Frau wurde verurteilt wegen des Missbrauchs von Schutzbefohlenen, wegen gefährlicher Körperverletzungen und wegen Betrugs.

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Gefängnis für Lea-Maries Mutter“
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Buntes Treiben im “Grauen Esel”

Heute vor 13 Jahren begann meine Laufbahn als Journalist. Am 13. November 1993 hat zum ersten Mal eine Tageszeitung einen Text von mir gedruckt (und dafür auch gleich bezahlt, ein paar Mark.) Und hier ist er noch einmal, wegen des großen Erfolges:

Buntes Treiben im Grauen Esel

So beginnen Journalisten-Karrieren: Außer die klassischen Fakten zu erwähnen habe ich auch an den Mehrwert für den Leser gedacht und unter anderem die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel empfohlen.

Die Ankündigung für einen Basar in einer Kindertagesstätte im Lübecker Stadtteil St. Jürgen ebnete mir den Weg in die Lokalredaktion der Lübecker Nachrichten. Die Redaktion hat den Text – meiner Erinnerung nach – 1 zu 1 übernommen und vor allem auch meinen Überschriftenvorschlag akzeptiert (darauf war ich besonders stolz). Was folgte, war wenig später der erste richtige Auftrag der Redaktion: Eine Rezension über “Wachtmeister Holm”, der am Wochenende im Kolosseum aufgetreten war. Zehntausende Zeilen habe ich inzwischen geschrieben, tausende Fotos gemacht, O-Ton-Material gesammelt, das für mehrere Wochen reicht, tagelang im Radio erzählt – und es macht mir immer noch Spaß.

Früher bei den LN bekam ich immer eine Gänsehaut, wenn die Rotationsmaschine anlief und der Hauch von Druckfarbe durch die Flure wehte. Und heute läufts mir vor Begeisterung manchmal kalt den Rücken runter, wenn die Arbeit von ganz vielen Personen zusammen eine schnelle, aktuelle, unterhaltsame Radiosendung ergibt, zu der ich etwas beitragen kann.

Soweit wäre es vielleicht nicht gekommen, wenn meine ersten redaktionellen Schritte bei den LN nicht so wohlwollend begleitet worden wären. So haben sich die Kollegen oft Zeit genommen, mit mir ausführlich über meine Texte zu sprechen, positiv und negativ zu kritisieren, gemeinsam Änderungsvorschläge zu erarbeiten. Und ich hatte bei den LN oft die Chance, Neues auszuprobieren, mich Herausforderungen zu stellen und einfach mal was zu machen, als freier Mitarbeiter, als Volontär und natürlich auch als Redakteur. Für diese äußerst “praktische Einführung in den Journalismus” bin ich sehr dankbar.

Diese Aufgeschlossenheit, diese Geduld und Ehrlichkeit, die habe ich mir zum Vorbild genommen: Zuweilen begleiten mich jetzt Praktikanten bei meinen Reporter-Einsätzen – und für diese Gäste nehme ich mir oft auch mal ein bisschen mehr Zeit (wenn ich wenigstens einen Hauch von Interesse erkenne), lasse sie Beispieltexte recherchieren und schreiben und selbstverständlich auch sprechen. Manchmal fragen mich die Jungs und Mädels dann, warum ich das mache. In Zukunft werde ich dann einfach auf dieses Posting hier verweisen.

PS: Natürlich soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass meine journalistischen Wurzeln wohl schon ein bisschen früher als 1993 gekeimt haben. Ein historisches Tondokument wurde hier ja bereits veröffentlicht. Außerdem habe ich in der sechsten Klasse gemeinsam mit zwei Schulfreunden mal unseren Biolehrer, einen gestandenen Tierarzt interviewt (der ein Wildschwein aufgepäppelt hat, dessen Mutter im Grenzstreifen angeblich auf eine Mine getreten war) sowie für die Katharineum Ruderriege jahrelang an der Mitgliederzeitschrift layoutet und geschrieben. Außerdem habe ich gemeinsam mit Kumpel Schem im Offenen Kanal Lübeck die Show “Zum Blöden Bock” präsentiert. Eine Magazin-Sendung, über deren Inhalt vor allem wir beide herzhaft lachen konnten. Und dann war da ja während meines Studiums auch noch der heuler. Um mal so die wesentlichen Punkte zu nennen. Und weil auch meiner Verwandtschaft nicht verborgen blieb, dass ich so ein Pressefritze werden wollte, war es dann Onkel Godehard, der mich an einen dpa-Geschäftsführer vermittelt hatte. Und dieser Mann hat mir nach langen und interessanten Ausführungen über das Journalistengeschäft empfohlen, einen Beispeiltext zu schreiben und mich bei meiner Lokalzeitung zu bewerben. Es war genau der oben erwähnte Beitrag.

Über der Hansesail

Es gibt Tage, da bestätigt sich mein Gefühl, dass ich den besten Job der Welt habe. Heute war wieder so ein Tag: Für eine Reportage über das Seefliegertreffen anlässlich der Hansesail bin ich auf dem Co-Piloten-Platz in einem Wasserflugzeug mitgeflogen. Von dort oben bietet sich ein beeindruckender Anblick der 300 Schiffe, die gerade gen Warnemünde fuhren, dass ich fast vergessen hätte, zu fotografieren… aber dann fiel es mir ja zum Glück noch rechtzeitig ein.
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Blick aus den Wolken. Die Gorch Fock führt die Geschwaderfahrt an.

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Dahinter eine lange Reihe mit historischen Schiffen auf der Warnow. Wir flogen übrigens gerade eine Kurve, was am “schiefen” Horizont zuerkennen ist.

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Es sind wirklich viele Schiffe Gast bei der Hansesail.

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Noch einBlick auf die Warnowmündung am dritten Hansesailtag.

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Und noch einer. Viel besser als google-Earth.

Leinen los!

Die 16. Hansesail hat begonnen. Im Stadthafen und in Warnemünde bieten sich wieder atemraubende Bilder von Masten, Wanten und Tampen. Viele Traditionssegler und Museumsschiffe machten heute schon für die ersten Tagestörns vor Warnemünde die Leinen los.

hansesail 2006 Schiffe im Stadthafen

Herausforderung für Fotografen: Die stolzen Schiffe samt ihrer hohen Masten abzulichten erfordert ungewöhnliche Perspektiven.

Am Abend, oder besser: heute Nacht gibt es eine Premiere auf der Sail. Ab 23 Uhr erklingt die Hafensinfonie. Ein extra für das Volksfest komponiertes Stück, bei dem nicht nur Blechbläser erklingen, sondern auch die Signalhörner zahlreicher Schiffe und die Glocken der Rostocker Innenstadtkirchen. Ob und wie das klingt, niemand weiß es.

Auch der NDR hat eine Bühne am Stadthafen – und dahinter steht die Technik für Hörfunk und Fernsehen.

SNGS HanseSail

Verbindung via Satellit: Die SNGs für Fernsehen (li.) und Hörfunk. SNG ist die Abkürzung für “Satellite News Gathering”. Innen können komplette TV- bzw. Radiobeiträge produziert werden. Und ja, man kann dazu auch Ü-Wagen sagen. Der Radio-Übertragungswagen hat die Nummer 23.

Ich bin noch bis zum Sonntag für den NDR-Hörfunk auf der Sail im Einsatz.

Müllverbrennung

Großeinsatz für die Rostocker Feuerwehr gestern Abend: Auf dem Gelände einer Recyclingfirma im Gewerbegebiet Neu Hinrichsdorf standen 500 Tonnen Plastikmüll in Flammen.

500 Tonnen Plastikmüll standen in Flammen. Es dauerte knapp drei Stunden, bis die Feuerwehr den Brand gelöscht hatte.

Die Rauchsäule über dem Feuer war noch in 30 Kilometern Entfernung zu sehen und zog über das Stadtgebiet. Der Qualm war nach Angaben der Feuerwehr nicht giftig.
Weil der Kunststoff vergleichsweise leicht entzündlich war (die Ballen sollten auch als Ersatzbrennstoff in Kraftwerken dienen), dauerten die Löscharbeiten knapp drei Stunden. Immer wieder schlugen die Flammen durch, es bildeten sich neue Glutnester.
60 Feuerwehrmänner und -frauen waren im Einsatz. Sie kämpften mit bis zu 3000 Litern Wasser und Löschschaum pro Minute gegen die Flammen. Erst der Einsatz von zwei mobilen Löschkanonen konnte den Brand schließlich ersticken. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Verletzt wurde niemand.
Ich war als Reporter im Einsatz und habe für NDR1 Radio MV über die Löscharbeiten berichtet. Beeindruckend und erschreckend waren nicht nur die Intensität des Feuers und die gigantische Rauchsäule, sondern auch, dass die Flammen immer wieder aufloderten.

So war das mit Herrn Bush

Aktuell

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Die Air Force One wartet in Rostock-Laage auf ihren wichtigsten Pasasgier – und dass endlich mal jemand die verdammten Koffer an Bord bringt.

Die Belagerung sei nicht ganz so verheerend gewesen wie durch Wallensteins Truppen – aber anstrengend genug. So fasste eine Stralsunderin den Tag des Präsidentenbesuchs in der Hansestadt in Vorpommern zusammen, als sich Mr. Bush und Kanzlerin Merkel schon längst und vor allem weit weg an gegrilltem Wildschwein labten.

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Schneller Abschied: Herr Bush schreitet forsch auf den Roten Teppich, um sich vom Ministerpräsidenten Ringstorff zu verabschieden. Das Wachbataillon der Bundeswehr steht Spalier auf dem Weg zur Gangway.

Ich war drei Tage lang im Reporterpool des NDR im Einsatz, um über den Arbeitsbesuch des US-Präsidenten in Mecklenburg-Vorpommern zu berichten. Bemerkenswert an der Visite waren meiner Auffassung nach zwei Dinge:

1.) Zur Kolonne des mächtigsten und auch am gefährdetsten Mannes gehört auch ein Krankenwagen, das ist nachvollziehbar. Aber auch der ist schwarz lackiert. “Haben die da für den Fall der Fälle schon weiter gedacht?” stellte ein Technik-Kollege daraufhin in den Raum.

2.) Trotz der Sicherheitsvorkehrungen mit drei Sicherheitszonen rund um den Schauplatz der Arbeitsvisite mit 12.500 Polizisten, Sicherheitsbeamten und Secret Service-Mitarbeitern, penibelsten Kontrollen und verhaltens-Vorschriften für die Innenstadtbewohner, die Türen und Fenster teilweise sogar versiegeln lassen mussten, war es Greenpeace-Mitgliedern gelungen, sich über Nacht im Turm der Nicolai-Kirche zu verstecken und kurz, bevor Bush samt Krankenwagen auf den Alten Markt rollte, neben der Turmuhr eine Luke zu öffnen und ein Transparent mit der Aufschrift “No Nukes, No War, No Bush” zu entrollen. Es dauerte nur wenige Minuten, und die Polizei hatte das Plakat, und alles, was damit zusammenhängt, vom Turm entfernt. Die Greenpeacer können bloß froh sein, dass die Scharfschützen auf den Dächern ringsum einen guten Tag hatten. Mr. President jedenfalls hat von diesem ganzen Theater nichts mitbekommen und konnte wenig später mit Chancelor Mörkel die deutsch-amerikanische Freundschaft auffrischen.

Er dürfte auch von der Gegendemonstration nichts mitbekommen haben, an der am Rande der Altstadt und somit weit abgeschlagen vom Alten Markt, knapp 1000 Menschen teilnahmen. Das waren viel weniger, als die Organisatoren erwartet hatten. Die Deutsche Friedensgesellschaft hatte mit bis zu 5000 Demonstranten gerechnet.

Drei aufregende Tage liegen hinter mir. Ein derartiges Großereignis habe ich noch nie erlebt. Das ging vielen Kollegen ähnlich. Der logistische Aufwand, der betrieben werden musste, um in Bild und Ton von dem Treffen in Mecklenburg-Vorpommern zu berichten, ist immens. Ich habe das bestimmt nicht vollständig durchschaut, aber dies sind meine Eindrücke und Erklärungsversuche.

Wer über ein Treffen von Regierungschefs der Kategorie wie in Stralsund berichten will, muss sich akkreditieren, also anmelden. Das Bundespresseamt hat 1600 Mitarbeiter von Medien aus aller Welt akkreditiert, nach einer genauen Überprüfung der Personalien bereits Wochen vorher. Die unglaublich hohen Sicherheitsanforderungen und -vorschriften haben die Arbeit vor und während des Präsidentenbesuchs entscheidend bestimmt.

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Illustre Liste: Für besondere Programmpunkte waren nur einzelne Reporter zugelassen – aus Platzgründen.

1600 Redakteure, Techniker und Assistenten, das ist zuviel, um alle überall hinzulassen. Bei Ereignissen dieser Größenordnung werden deshalb für die entscheidenden und wichtigsten Protokolltermine sogenannte Pools gebildet. Ein Kamerateam darf ganz nah ran, alle andere bleiben weit ab, zum Beispiel bei der Pressekonferenz, beim Grillen oder beim Eintrag ins Goldene Buch. Die Poolbilder werden allerdings live allen anderen Stationen zur Verfügung gestellt. Für das Treffen Merkel-Bush hatte das NDR-Fernsehen die Poolaufgabe. Die Livebilder von den besonders wichtigen Programmpunkten kamen also alle von NDR-Kameras, waren aber weltweit auf allen Kanälen zu sehen.

Auch die Hörfunkredaktionen der ARD haben einen Pool genutzt, der ebenfalls vom NDR zusammengestellt worden war. Das Team bestand auf redaktioneller Seite aus Kollegen (auch von anderen Anstalten) aus dem Hauptstadtstudio Berlin, von NDR Info, aus dem Landesfunkhaus Schwerin und aus den Regionalstudios Greifswald und Rostock. Um diese Einsätze zu koordinieren, waren drei Producer und Redakteure nötig – und natürlich jede Menge Techniker.

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Blick von einer Reporterkabine in eine andere Reporterkabine mit Schnittplatz und Bildschrim für die Poolbilder.

In einem Zelt des Pressezentrums am Hafen hat der Pool zehn Reporterkabinen genutzt. Jede einzelne war mit einem Schnittplatz, Mikrofon und Bildschrim für die Poolbilder ausgestattet. Hier saßen – besonders in den Morgenstunden – bis zu vier Redakteure gelichzeitig und haben Livegespräche mit den ARD-Anstalten aus dem gesamten Bundesgebiet geführt, teilweise im 20-Minuten-Takt. In den anderen Kabinen wurden lange und kurze Sammelberichte, die automatisch an alle Stationen übermittelt werden, produziert. Die Beiträge wurden von früh bis spät stündlich aktualisiert. Ich war mittendrin. Habe Sammelangebote produziert und auch einige Live-Gespräche geführt, sowohl mit RadioMV, als auch mit dem Nordwestradio in Bremen und dem Inforadio vom RBB.

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Von außen sehen die Kabinen nicht mal annähernd so interessant aus.

Auch für Reporter war die äußere, gelbe Sicherheitszone der einige Bereich, in dem sie sich frei bewegen konnten. Wer zu einem speziellen Termin näher ran wollte, musste sich gesondert anmelden und viel Wartezeit mitbringen. Hintergrund auch hier: Die Sicherheitsbestimmungen. So mussten die Kollegen, dier abends vom Grillen in Trinwillershagen berichten wollten, bereits vier Stunden vor her zum Sicherheitscheck ins Pressezentrum, um von dort aus dann in geschlossenen Gruppen per Bus zum Grillplatz gebracht zu werden.

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Arbeit im Pressezentrum. Für die Reporter vonZeitungen und Agenturen hatte das Bundespresseamt ein Zelt mit hunderten Schreibtischen, Telefonen und Steckdosen ausgerüstet. Die Fernseher zeigen die Poolbilder, damit man sozusagen trotzdem sieht, was Angie und Georgy geraden machen.

Während Stralsund nach dem Besuch schon wieder aufatmete, galt am Flughafen Rostock-Laage heute morgen noch immer die höchste Sicherheitsstufe: Dort stand die Air Force One auf dem Vorfeld. Heute morgen war ich mit einem Ü-Wagen dort, um über den Abflug des Präsidenten zu berichten.

Mehrere dunkle Punkte am Himmel kündigten an, dass der Präsident samt Mitarbeitern nun aus Heiligendamm einschwebt. Die Delegation hatte dort im Kempinski übernachtet.

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Erst landeten die eher unbequemen Hubschrauber mit dem Personal

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und dann der elegante Helikopter mit Herrn Bush und Condoleezza Rice an Bord.

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Da waren schon längst alle Objektive auf der Pressetribüne auf die Ausstiegsluke des Präsidenten-Helikopters gerichtet.

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Bush (li. ;-) stieg das recht schnell nebst Gattin zu seiner fliegenden Regierungszentrale hinauf, um noch einmal schnell zu winken…

Wenig später hob die Maschine ab mit dem Ziel St. Petersburg. Die Sicherheitsbestimmungen wurden schlagartig aufgehoben. Und auch dieser spezielle Bundeswehrwagen, der sich direkt vor mir aus einer Seitenstraßen neben dem Flughafen auf die Straße schob, konnte in die Kaserne zurückkehren.

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