Routine am Rügendamm

Am ersten Tag gab es noch dicke Staus auf der einzigen Landverbindung von und zur Insel Rügen. Von 4 Stunden Wartezeit ist jetzt allerdings keine Rede mehr. Die Bundeswehrsoldaten in Schutzanzügen und mit Atemmasken winken die Autos langsam aber beständig durch, damit die Wagen über die Matte fahren können, die mit Desinfektionsmittel getränkt ist.

So sieht das aus (während der Fahrt aufgenommen, deshalb leider leicht verwackelt). Da, wo gerade der Volvo bremst, liegen die Matten:

Dekontaminationsstelle der Bundeswehr am Rügendamm

Autor: Christian

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3 Gedanken zu „Routine am Rügendamm“

  1. Morning, Du NDR-Berichterstatter !

    Nun ist also das Abendteuer “Rügen” schon wieder beendet und Du hast den kompletten Rest dieser Woche frei. Wunderbar ! Hauptsache, Du bleibst dieses Mal in Deiner Rostocker Wohnung und infizierst nicht auch noch die geliebte Mensa ;-)

    Mir ist bis zum heutigen Morgen schleierhaft, was diese Automatten am Rügendamm für einen Zweck erfüllen sollen. Schliesslich wird das/der Tier-Virus nach bisherigen Erkenntnissen “im Flug” von den Viechern übertragen, die man damit keinesfalls an ihrer Tätigkeit hindert.

    Gute N8…

  2. Hallo, nun hast Du es. Es ist doch schon sehr seltsem, dass das Virus alle übrigen Bundesländer auf der Reise gen Süden ausgelassen hat, nachdem es jetzt plötzlich in Süddeutschland aufgetaucht ist… Wer war als letzter Norddeutscher, der ganz nah dran war an der Geflügelpest in Norddeutschland, Rügen, vor wenigen Tagen in Süddeutschland? Der hiesige Blogschreiber (siehe Eintrag)! – Du hast das Virus also erfolgreich in den Süden gebracht (München und Bodensee sind ja nicht sooo weit voneinander entfernt) und damit alle anderen BL verschont. – Du bist ein Held! Und: Die WM ist geretttetetet

  3. Naja, es sind ja nun doch 200 Kilometer von München bis zum Bodensee, nech. Und überdies beträgt die Inkubationszeit ja auch bis zu einer Woche. Und um es gleich vorweg zu nehmen: in Schleswig-Holstein war ich schon lange nicht mehr.

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