Könnte sein, dass man es geschafft hat, wenn man für einen Youtube-Star gehalten wird. Dann kann es sein, dass man sogar im Zug angesprochen wird. Blöd nur, wenn man gar nicht weiß, dass man einem Youtuber ähnlich sieht. Dann sitzt man im Zug und wird für einen Space Frog gehalten.
„Sorry, das passiert dir bestimmt öfter: Bist du nicht einer von den Space Frogs?“ Was soll man auf so eine Frage auch antworten außer „b…wä?“ – es sei denn, man ist einer von den Space Frogs. Dem war aber nicht so, aber wenigstens hatte ich im Zug was zu googlen.
Uiii! Da kommt wieder die große Pranke, um einen Auserwählten hervorzuheben…
Das sind Viecher aus dem quietschbunten Universum, in dem alles mit putzigen Gummischweinchen angefangen hat: Swiggie heißen die. Manche finden das sicherlich niedlich.
Es sind Hashtags wie dieser, für die ich Twitter schätze. #Imbissfilme fand ich heute morgen in meiner Timeline vor. Hier sind meine ganz persönlichen Top-Ten.
Platz 10:
Harry Potter und die Kammer des Snackens. #imbissfilme
Das Auge liest mit, is ja nun mal so. Dabei sieht mal so viel Durchschnitt oder Gammel. Warum nicht mal die eigenen Augäpfel zwischendurch verwöhnen? Mit ein wenig Kalligraphie mit 3D-Effekt.
Meine Handschrift? Eine Sauklaue. Auf ner Skala von 1 bis 10 ne glatte 0. Die Schrift von Tolga Girgin ist alles andere als eine Sauklaue, das ist eine Wowklaue.
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Kalligraphie ist sein Hobby, aber nicht bloß einfach so. Der Mann legt wert auf 3D-Eindrücke. Und so werfen seine Schriftzüge Schatten, haben eine Perspektive oder winden sich einfach mal so um die Linien eines Notizblock-Blattes.
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Das ist beeindruckende Schriftkunst. Tolga Girgin ist im Hauptberuf Elektroniker, er lebt in der Stadt Eski?ehir in der Türkei. Seine Frau findet seine Handschrift sehr schön – und das hat ihn dem Vernehmen nach dazu bewogen, sich mit der Kunst des schönen Schreibens mal ein bisschen näher zu beschäftigen.
In der Nacht soll der nächste Versuch starten, das gigantische Containerschiff freizuschleppen, das auf der Elbe vor Hamburg am Rande der Fahrrinne auf Grund festgelaufen ist. Das Hochwasser soll besonders hoch auflaufen, jede Menge Schweröl ist von Bord gepumpt worden – die “Indian Ocean” ist so leicht wie schon lange nicht mehr. Viel Erfolg jedenfalls.
Und wie es so weit kommen konnte, das zeigt dieser Zeitraffer-Screenshot-Video, für das die Schiffspositionen von vesseltracker.com abgegriffen wurden.
Es gibt auch eine Live-Web-Cam, die den Container-Frachter in der Elne zeigen soll. Allerdings ist die elbdeichcam.de gerade überlastet.
In New York ist gestern ein gigantischer mobiler Kran umgestürzt. Ein Mann ist dabei gestorben, was tragisch ist. Mehrere Menschen wurden verletzt. Ursache für das Unglück könnte starker Wind gewesen sein.
Wo so viele Menschen auf einem Fleck arbeiten, da ist auch einer dabei, der das filmt. Die NBC hat sich ein Augenzeugen-Video gesichert. Im Hintergrund sind Stimmen zu hören, die unter dem Eindruck des Geschehens Wörter benutzen, die nach US-Standards Internet-Usern und Fernsehzuschauern nicht zugemutet werden können. Es sind wohl recht viele dieser Wörter – jedenfalls besteht das Video eigentlich nur aus Piepen.
“Wenn Du jedes Mal wütend wirst, wenn ich etwas Blödes mache, dann höre ich eben einfach auf, dauernd etwas Blödes zu machen.” Es sind Homer-Zitate wie diese, die Simpsons-Episoden zu Klassikern machen. Wie im Falle von Folge 9 aus Staffel 4. Und Screenshots zu jeder Folge der ersten 15 Staffeln gibt es auf der genialen Simpsons-Fan-Seite frinkiac.com. Ein paar Experten haben die Untertitel der Original-Versionen automatisiert ausgewertet und die Zitate den ebenfalls in Szenen-Screenshots zerlegten Bildern zugeordnet. Das Ergebnis ist eine Simpsons-Zitate-Suchmaschine, die zu jedem, aber wirklich jedem Wort aus allen Folgen von 1989 bis 2004 auch noch das dazugehörende Bild ausspuckt.
Das alles ist so umfangreich, dass die Macher empfehlen, nach ganzen Sätzen zu suchen, weil die Suche nach einem einzigen Wort gar nicht mehr alle Treffer auflisten kann. Das ist natürlich etwas schwierig, wenn man nicht gerade Muttersprachler ist, aber für die Suche nach Springfields Radiosender “KBBL” reichts dann doch für eine nette Trefferliste.
Springfield hört KBBL auf 102.5 FM.Das KBBL-Gewinner-Telefon ruft bei den Simpsons an.Das äh Funkhaus von KBBL.Und das sind die Typen, die da moderieren und Geräusche-Knöpfe drücken: Bill und Marty.
Auf den Tag genau vor zehn Jahren und einem Tag habe ich über eine damals schon beeindruckende Zahl gebloggt. Am 6. Februar 2006 lebten laut einer statistischen Schätzung exakt 6.589.228.520 Menschen gleichzeitig auf diesem geschundenen Planeten. Und jetzt, zehn Jahre später sind es – je nachdem, welche Internetseite man um eine Hochrechnung bittet – fast 7,4 Milliarden Menschen. Und das sind, naja, gut 800 Millionen mehr als noch vor zehn Jahren. Und die Zahl steigt schnell weiter: Allein heute waren es in den ersten zwölf Stunden des Tages 119.000 mehr Menschen. Das ist mehr als Schwerin Einwohner hat.
Um 12:21 lebten – dieser Berechnung zufolge – 7.380.649.756 Menschen auf der Erde, jedenfalls ungefähr. Quelle: http://countrymeters.info/en/World
Gleichzeitig sind auch so viele Menschen weltweit auf der Flucht wie noch nie: Fast 60 Millionen, größter Auslöser dafür ist der Krieg in Syrien, wie das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen vor sieben Monaten meldete. Vor zehn Jahren waren es den Angaben zufolge 39,5 Millionen Flüchtende. Das bedeutet, dass die Zahl von Männern und Frauen auf der Flucht binnen zehn Jahren um etwa 50 Prozent gestiegen ist, während die Weltbevölkerung um etwa 12 Prozent gewachsen ist.
Die Zahl der Weltbevölkerung finde ich beeindruckend, die Zahl der Flüchtlinge erschütternd.
Entwicklung der Weltbevölkerung seit Christi Geburt. Grafik von Statista
Unlängst war ich in der komfortablen Situation, mir süßes Backwerk wünschen zu dürfen. Der in einer Kastenform erhitzte Lohn für geduldiges Betreuen eines Windows-10-Updates. Zum Dank bot mir die Kollegin an, ich dürfte mir Kuchen oder Torte wünschen. Egal, was. Sie würde alles gebacken kriegen. In der mir eigenen (vollkommen sympathisch wirkenden und authentischen) Bescheidenheit fiel mir auf die Schnelle nur Marmor-Kuchen ein. Ich hatte ja keine Ahnung von diesem Ding da:
Eine Torte in Form einer Geode. Wahrscheinlich ist der Begriff Konditorei für die Werkstatt in Denver, die Torten wie diese anfertigt, schamlos untertrieben, aber dieses Ding flasht jedenfalls das Auge: Ein Kristall aus Kristall-Zucker in wohl allen Aggregatzuständen. Die Amethyst-Torte war jedenfalls für irgendein besonderes Event einer Firma gestaltet worden.
Ich weiß ja nicht, was passiert wäre, wenn ich mir eine Torte wie diese gewünscht hätte. Wäre mein Vorschlag brüsk abgelehnt worden, hätte ich ja mir ja immer noch die hier auf kohlhof.de schon mal erwähnten Planeten wünschen können. via Tyrosize