Es war noch früher Morgen – und die Tauben, die eben noch aufgeplustert auf der Dachrinne saßen, flatterten empört auf, als sie mich hörten. Gerade radelte ich am Schröderplatz entlang, als man mich laut “Fuuuck!” rufen hörte. In jenem Moment merkte ich, dass ich jetzt wohl die Kontrolle über mein Zweirad verlieren würde, auf dem ich Richtung Studio rollte. „ABS-Gefühl“ weiterlesen
Autor: Christian
15 Jahre
Da habe ich doch glatt ein eigenes Jubiläum verpasst. Es ist nur ein kleines, unwesentliches, aber immerhin. Seit 15 Jahren bin ich Reporter. Am 13. November 1993 habe ich meinen ersten Artikel veröffentlicht.
Und es bereitet mir immer noch Vergnügen, das Recherchieren und Reportieren.
Dresden im Detail
Also, jetzt mal ganz ausführlich. Knapp drei Tage Dresden liegen hinter mir mit Kultur- und Informationsflut. Orgelkonzert in der Frauenkirche, die Schatzkammer im Historischen Grünen Gewölbe, eine Führung in der Semperoper, ein Besuch in der Gemälde-Galerie Alte Meister und dann auch noch das Deutsche Hygiene-Museum. Durch den Zwinger sah man uns laufen und noch spät in der Nacht über die Brühlschen Terrassen lustwandeln. Zwischendurch war Gelegenheit für ein paar Fotografien, aus denen vor allem hervorgeht, dass Dresden in erster Linie aus Architektur und Geschichte besteht.

Und es gibt so viel zu sehen. Im Zwinger findet man sogar nen Tambourine-Man:

Witterung und Abgase im Laufe der Jahrzehnte haben vielen Skultpuren und Gebäuden „Dresden im Detail“ weiterlesen
Dresden
Falscher Zeitpunkt
Es muss an der Nummer dieses Tages liegen. Ich habe heute schon den ganzen Tag das Gefühl, heute wäre Valentinstag. Ein Alptraum geradezu.
Zeitungszukunft
Neue Strategien für Zeitungsredaktionen, vor allem aber die neuen Strategien von Verlegern, waren am Abend Thema in der Rubrik “Hintergrund” im Deutschlandfunk. Der Beitrag war nicht unbedingt eine Radio-“Perle” – er stellt meiner Auffassung nach aber entscheidende Entwicklungen im Print-Journalismus dar. Nachzulesen und auch noch anzuhören sind die 20 Minuten mit O-Tönen von Journalisten, Verlegern und Wissenschaftlern auf der Internetseite des Deutschlandradios.
Vielleicht hätte dem Beitrag allerdings noch ein Hinweis gut getan, dass auch im Hörfunk mit dem Einzug neuer Techniken neue Zuständigkeiten, Arbeitsabläufe und Organisationsstrukturen notwendig wurden – und der Rundunk deshalb auch schon seit geraumer Zeit vor ähnlichen Herausforderungen steht und deshalb auch dort leidenschaftliche Debatten geführt werden…
Anti-Tetris
Huachächz! Die Woche hat gerade erst begonnen – da ist Abwechslung dringend nötig:

Wie wärs mit diesem Spiel. Das Ziel: Mit Tetris-Klötzen nicht Reihen bilden, sondern einen möglichst hohen Turm bauen. Anti-Tetris sozusagen. Gar nicht so einfach, fetzige Musik gibts auch dazu. Viel Spaß. Aber nicht das eigene Tagwerk vergessen, gell?
Via Caschys Blog
Obama Backstage

Quelle: flickr – barackobamadotcom
Moderner demokratischer Wahlkampf findet heutzutage zu einem wesentlichen Teil auch im Internet statt. Das Wahlkampfteam von Barack Obama in den USA hats vorgemacht – und nun auch Bilder des Kandidaten hinter den Kulissen vom Wahlabend auf Flickr veröffentlicht. Die Bilder wirken sehr authentisch, lassen aber auch keinen Zweifel daran, dass da bestimmt ganz gewissenhaft Motive ausgewählt wurden.
In Hessen gab es ja in dieser Woche ganz andere Probleme beim Versuch einer Regierungsbildung – und bei Flickr ist Andrea Ypsilanti auch nur in unwesentlicher Menge vertreten. Darum gehts in der neuen Ausgabe des kohlhof.de Podcast unter dem Titel “Umreifzeit”.
[via]
PS: Beim Problemem mit dem Podcast-Player bitte in den Kommentaren eintragen. Ich kümmere mich dann so schnell wie möglich.
Gnatzig
Die wohl nervigste Radiowerbung derzeit leistet sich Bauhaus auf diversen Kanälen. Dort jubiliert schon der Weihnachtsmann zu den Klängen von “Lasst und froh und munter sein” über die Angebote aus dem Baumarkt. Es geht dabei wohl um Lichterketten. Das ist zu früh. Viel zu früh. Viel zu nervig, viel zu einfallslos. Und überhaupt: Advent-ist-im-Dezember.de. Und bis der Weihnachtsmann kommt, dauert es noch 54 Tage.
Es ist allerdings zu befürchten, dass dieser Baumarkt-Weihnachtsmann nur der geifernde Vorbote einer jährlich wiederkehrenden Werbewelle zur Unzeit ist, und dass diese Welle spätestens ab morgen über uns herreinbricht. Ja, so etwas kann mich gnatzig machen. Ich bin gnatzig. Sehr gnatzig.
