In den vergangenen Wochen habe ich so viel fotografiert wie in den Jahren zuvor nicht. Wohin mit den Bildern? Gute Frage. Deshalb habe ich nun einen flickr-Account. Ein paar Aufnahmen habe ich schon hochgeladen.
Brunnen in Speyer
Christian Kohlhof | Rostock, Schwerin
Haltet mich für verrückt, aber bei diesem dunklen Schmuddelwetter habe ich schon den ganzen Morgen das Gefühl, als sei heute Weihnachten. Alles ist so ruhig und beschaulich. Irgendwie komisch. Vielleicht liegts an der Erkältung, die mich gepackt hat?
Und ich habe doch noch gar keine Geschenke, und ich muss noch Plätzchen backen.
Wenn was nicht funktioniert, dann liegts an mir.
Nabend! 11 Tage Kroatien sind vorbei. Ich bin auf dem Rückweg. Was ich allerdings (Notiz an mich fürs nächste Mal) nie wieder machen werde: Wenn sämtliche Routenplaner, das Navigationsgerät und ein Fachforum im Internet empfehlen, für die Fahrt von Wien nach Dresden lieber den Umweg über die Autobahnen rund um die Tschechische Republik zu nehmen, anstatt doch mitten durch zu fahren… dann könnte es sein, dass da was dran ist. Spätestens als aus der österreicheischen Autobahn eine Schnellstraße, wenig später eine Landstraße und dann eine Dorfstraße wurde, hätte ich lieber umkehren sollen. Aber ich musste ja unbedingt an dem kleinen Grenzwärterhäuschen vorbeifahren (ist ja alles EU, dacht ich und hoffte…) in die Tschechische Republik hinein und fand mich wenig später in einem mit Plakaten, Werbeschildern, Bannern, Fahnen und Schildern zugepflasterten Achterbahnfahrt-Land wieder, in dem Autobahnen Glückssache und kurvige, hügelige Buckelpisten mit vier Millionen Lastwagen vorn und hinten die Regel und Ortsumgehungen unbekannt sind. Dass man die Sprache auf den Schildern nicht versteht und man zudem den Eindruck hat, alle anderen fahren wie die Wahnsinnigen (was auch den fetten Stau vor einem Unfall mitten in Prag erklärt), macht die bleibende Erinnerung an dieses kleine Off-Road-Abenteuer auch nicht besser. Nur das letzte Stück kurz or der Grenze nach Sachsen ist eine Autobahn mit Goldkante. Das stmmt einen milde, aber wenn man die Stecke in die andere Richtung fährt, wird man nach 30 Kilometern herb enttäuscht werden und nach weiteren 300 Kilometern feststellen, dass es noch Jahre dauern wird, bis man gelassen von Nord nach Süd durch die Tschechische Republik fahren kann…
Ja, ja, so sind die deutschen Michel. Hauptsache rasen können, Auto gut, alles gut. Es gibt in jedem Jahr einen Tag, an dem ich auch so bin – und das war heute.
“Nein, also, das geht leider nicht – die Telefonnummer unserer Pressestelle geben wir nicht raus.”
Kopf-gegen-die-Wand-hau-Smiley, Vogel-zeig-Smiley, Augen-roll-smiley, Hysterisches-Gelächter-Smiley, Bomben-per-Post-in-die-Telefonzentrale-schick-Smiley
Hier muss ganz dringend mal hinter den Kulissen geschraubt werden. Das mache ich jedenfalls gerade. Wenn einige Funktionen nicht erriehcbar sind oder Texte nicht zu finden sind, so bitte ich um Verständnis. Sobald alles wieder läuft, sage ich Bescheid.
Christian
EDIT: Alles wieder gut
Aus dem endlos erscheinenden Fundus der Redaktionssprüche:
“Seite 3 reicht auch. Die Drei ist die Seite 1 des kleinen Mannes.”
Agil, frisch, fetzig, … jung eben. So läuft mein Rechner seit heute wieder. Die Neu-Installation lief einigermaßen glimpflich ab, vor allem Dank nLite, einer Freeware, die maßgeschneiderte Intallations-CDs für XP zusammenstellt und dabei sogar Servicepacks und vieles mehr mit einbindet und gleichzeitig überflüssigen Ballast rausfiltert. Trotzdem hat das System nach dem ersten Kontakt mit dem Internet doch tatsächlich 77 Updates und Hotfixes installiert… Nun ja, sicher ist sicher.
Wenn ich jetzt wieder fast vier Jahre Ruhe habe, is ja gut.
Wer sein Windows XP Home neu installieren und neu aufsetzen will, findet unter anderem auf diesen Internetseiten viel Hilfe:
Netzwelt: Windows neu aufsetzen mit n-Lite
Microsoft KnowledgeBase
Deutschsprachiges Portal zu nLite
Heute schon weiß icgh, was ich am Wochenende machen werde: Ich werde meinen Rechner neu aufsetzen dürfen. Aber ich bin gar nicht zornig, nein, nein. Denn diese Windows-XP-Installation hat fast vier Jahre durchgehalten. Ich habe sie gehegt und gepflegt, gehätschelt und getätschelt. Aber jetzt will das System einfach nicht mehr. Es ist alt, so scheint es mir. Innerlich verfallen und ausgehölt. Alles geht nur noch ganz langtsam. Auf das Runterfahren habe ich eben sieben Minuten gewartet. Software deinstallieren geht nicht mehr, Programmstarts dauern eine halbe Ewigkeit – Dateien verschieben dauert auch so lange. Manche Anwendungen lassen sich nicht nmehr starten. Und das alles fing gestern an, als plötzlich die Schriftarten durcheinander geschwurbelt wurden. Alles war auf einmal in Schreibschrift zu lesen. Sehr schick, zweifellos, aber kaum zu entziffern.. Systemwiederherstellung, Registry aufräumen, es hat alles nichts genützt.
Ich sitze an einem Pflegefall von einem PC, nachdem er seit tatsächlich fast vier Jahren klaglos gerechnet und geschuftet hat. Ich werde ihm mit einem gut geplanten Backup aller wichtigen Mail- und sonstigen Daten, einem gezielt zusammengetragenen Softwarestapel, allen notwendigen Passwörtern und Seriennummern, einem riesigen Becher Kaffee (oder besser: einer Bierflasche identischer Füllmenge) in der Hand ganz planmäßig nueues Lebeneinhauchen.
Das wird sicherlich alles ganz problemlos funktionieren. Falls nicht, kann ich ja mal wieder ein Buch lesen….
Die ungewöhlich vielen Tippfehler in diesem Text sind bitte zu entschuldigen. Es ist nämlich eine ZUmutung, sie verbessern zu wolen, denn der Cursor macht da nicht mehr so mit. Er hüpft immer nur mal ab und zu hinund her. Auch er kann nicht mehr. Was für ein Jammer.
Nun denn. Neustart deluxe – demnächst an diesem Schreibtisch. Es kann sich nur um Tage handeln.