Atari-Gefühl (STFM)

Mein allererster Computer war ein Atari 1040 STFM. 1989 stieß er zur Familie. Mit einem monochromen Monitor, flimmerfrei! Boah! Leider liefen die meisten Spiele nicht in der Graustufen-Darstellung, aber nun ja. Silent Service, Mission Elevator und vor allem: Ballerburg versagten nicht den Dienst. Mit Omicorn-Basic kam ich nie klar. Bei GFA-Basic reichte es für Grundlagen. Aber: Signum und Calamus, das waren unsere Freunde. Vektor-Zeichensätze frei positionieren, layouten, das war was.
Außerdem habe ich mir auch noch eine Audiosoftware gekauft, mit der man Sound digitalisieren konnte. Für die ersten Radioversuche habe ich mir damals Jingles gebastelt. Ging ganz gut – in mono.
Internetseite Little Green Desktop - zu Ehren des Atari ST

Internetseite Little Green Desktop – zu Ehren des Atari ST

Ich habe die graue Kiste noch, als ich sie vor ein paar Jahren mal hervorholte, lief der Rechner einwandfrei hoch. Sensationell. Hoffentlich schafft ers jetzt auch noch. Wie komme ich darauf? Durch Zufall, bei der Suche nach etwas ganz anderem (es ging um Cascading Style-Sheets), stieß ich auf diese Seite. Das besondere Gimmick: Sie sieht aus wie die alte Benutzeroberfläche vom guten alten ST. Herrlich. Besser gelöst ist das allerdings auf der Atari-Seite im Netz schlechthin: www.atari.st – The Little Green Desktop. Dort gibt es auch Links zu Emulatoren, mit denen man seinen Hochleistungs-PC in einen Konsolenrechner der 80er Jahre verwandeln kann.
Das ist für einen Klassiker nicht nötig. Das oben erwähnte Ballerburg gibts auch für Windows-PCs zum Download.

Autor: Christian

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5 Gedanken zu „Atari-Gefühl (STFM)“

  1. BALLERBURG!!!!!!
    auf knien lag ich vor dir und habe gefleht “nochmal, bitte nochmal,,,!!!”
    hach, was sind wir alt geworden!

    ;-)
    liebe grüße
    anke

  2. Auf besagtem Atari-Heimtonstudio entstanden auch die fast in Vergessenheit geratenen beinahe-“Evergreens” wie “Caffee,Caffee” und der “Schubert-Rap”.

    Früh schon hatten sich hier junge Talente engagiert für fast alle in der Zukunft anstehenden Castings disqualifiziert. Der Blog-Autor selbst hat sich dann ja später im Musikmanagement betätigt, was ihm bis heute noch hoch anzurechnen ist.

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