Darwin-Award

Ein tödlicher Unfall mit Starkstrom und Maulwürfen auf der Halbinsel Zingst hat es im Internet in die Liste der kuriosesten Unglücksfälle geschafft. Der Tod eines 63-Jährigen Berliners wurde mit einem Darwin-Award bedacht. Der Mann hatte im Januar vergangenen Jahres Metallstäbe ins Erdreich seines Feriengrundstücks gerammt und diese unter Strom gesetzt. Die Hoffnung: Durch die elektrischen Stöße wollte er Maulwürfe vertreiben. Der Mann berührte allerdings einen Metallstab und starb wenig später.

Der Darwin-Award ist die wenig schmeichelhafte Auszeichnung für Todesfälle, bei denen die Opfer sich durch Ahnungslosigkeit oder Leichtsinn, auf jeden Fall aber durch eigenes Verschulden umbringen. So heißt es süffisant auf der Homepage der Darwin Awards, dass diese Auszeichnungen vergeben werden, um diejenigen zu ehren, die den Genpool der Menschheit verbessern, indem sie sich selbst daraus entfernen.

Der Eintrag auf der Internetseite ist schon älter, gibt als Ortsmarke allerdings “East Germany” an – nun, das ist geographisch sicherlich korrekt…

Verchromter Spion?

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Google hat vor wenigen Tagen seinen eigenen Browser Chrome vorgestellt. Das Open-Source-Projekt soll eine Alternative zu Internetexplorer, Firefox und Co sein. Allerdings scheint das Programm recht mitteilungsfreudig sein – mit anderen Worten: Es telefoniert nach Hause und übermittelt dem Unternehmen, welche Internetseiten eingegeben und besucht wurden.  Außerdem soll es eine eindeuige Nutzernummer geben, wie unter anderem hier berichtet wird und hier ganz genau beschrieben wird. Google erläutert das auch auf einer eigenen Seite zum Datenschutz.

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Platz 13

Das Designtagebuch sieht schon eine neue Ära anbrechen – tatsächlich gibt es einen neuen Verzeichnisdienst für Blogs  im Internet: Blogoscoop. Dort können sich die Autoren genau auflisten lassen, wie beliebt ihre Webtagebücher sind, was andere von den eigenen Texten halten und so weiter. Im Ranking für Mecklenburg-Vorpommern (Analyse der Seitenaufrufe der vergangenen 7 Tage) lag kohlhof.de heute morgen auf Platz 13… „Platz 13“ weiterlesen

Die Torte des Jahres

Bestnoten in Geschmack, Konsistenz, Optik und Zutatenmix machen die Wahl einfach. Die Torte des Jahres ist diese Limettentorte. Die kommt in diesem Jahr bei Kohlhofs fast schon regelmäßig zum Einsatz – allerdings mit vervierfachtem Rezept, um wenigstens ein Großteil der Gäste versorgen zu können…

Miles Davis

Gerade hat es mich gepackt: Endlich mal wieder aufräumen im großen Stil. Den nötigen Schwung dafür gibt mir die Musik von Miles Davis. Der Mann hat so viele Platten aufgenommen, in diesem Fall ist es aber eine Art Mini-Retrospektive: “The Essential”. Sehr schön, ist ja auch Trompeten-Musik. Und es handelt sich sogar um eine Doppel-CD. Wenns reicht, werde ich danach auch mal wieder meinen Rechner pflegen. Ab und zu juckt es einen ja regelrecht in den Fingern, auch digital mal gründlich durchzugreifen.

Umschalten neu geladen

Gerde eben ist die erste Folge der neuen Staffel der wunderbaren Fernsehparodie “Switch reloaded” zu Ende gegangen. Es waren ein paar sensationelle Clips dabei. Vor allem der kurze Einspieler “Mein RTL” mit einem ungepflegten Präkariats-RTL-Zuschauer im typischen RTL-Paternoster – und ganz zum Schluss die Parodie der Börsenmeldungen im Ersten, die es kurz vor der 20-Uhr-Tagesschau zu sehen gibt: „Umschalten neu geladen“ weiterlesen

Besucher-Rekord: 975

So viele Besucher an einem Tag, das gabs hier noch nie: 975 Zugriffe an einem einzigen Tag auf kohlhof.de meldet das Statistik-Plugin für den gestrigen 18. August. Das sind so viele Zugriffe wie sonst in einem halben Monat. Auslöser für den Besucheransturm ist ein Link auf shopblogger.de auf diesen Beitrag hier: Bier für die Punkmassen. Vielen Dank fürs Verlinken!

Shopblogger gehört laut der Liste der deutschen Blogcharts zu den am meisten besuchten deutschsprachigen Internettagebüchern, genauer gesagt zu den Top 100. In dieser Woche liegt shoopblogger.de auf Platz 23.

Doping-Schatten

Ist schon seltsam: Kaum gewinnt bei den Olympischen Sommerspielen in diesen Tagen irgendjemand irgendwas, vielleicht auch mit Rekordergebnis, schon gibt es überall Zweifel an diesen Leistungen. Fast schon automatisch stellt sich die Frage nach verbotener und unfairer Leistungssteigerung. Vollkommen zu Recht, wie ich finde. Es gab einfach schon viel zu viele Dopingfälle in der jüngsten Vergangenheitg.

Ganz im Ernst: Der Leistungs-Sport, egal ob nun bei Amateuren oder bei Profi-Wettbewerben, steht vor einer erschütternden Vertrauens-Krise. Das ist schlecht für die ehrlichen Sportler, die nicht dopen und trotzdem mit dem Nimbus des vermeintlichen Dopings leben müssen – und alle, die eiskalt schummeln, werden hoffentlich bald überführt und nach allen Regeln der Kunst bestraft.