Der Plan war, einen Hefeteig anzurühren. Und der ist dann ja auch aufgegangen… also, der Plan… und der Hefeteig.

Die äußerst warmen Witterungsverhältnisse haben diese Entwicklung wohl auch besonders stark begünstigt.
Christian Kohlhof | Rostock, Schwerin
Wesentliches Neues aus aller Welt
Der Plan war, einen Hefeteig anzurühren. Und der ist dann ja auch aufgegangen… also, der Plan… und der Hefeteig.

Die äußerst warmen Witterungsverhältnisse haben diese Entwicklung wohl auch besonders stark begünstigt.
Keine Ahnung, wie er das gemacht hat, der Jackson-Michael: Aber dieser Moonwalk, bei dem man rückwärts geht, obwohl es aussieht, als bewege man sich vorwärts, das können nur wenige.

Als Erinnerung an diesen Moonwalk und damit an den King of Pop hat ein Brüsseler Radiosender eternalmoonwalk.com ins Leben gerufen. Tausende Nutzer haben bereits ihre eigenen Moonwalk-Versuche als Video aufgenommen, die nun Teil eines endlosen Moonwalks von rechts nach links sind.

Dazu loopt das Intro von Billy Jean. Per Mouse-Klick kann der geneigte Betrachter noch das eine oder andere Jacko-ähnliche “Dihaaa” oder “Jihiii- tsch.. ah!” einstreuen.

Nebenbei gewähren die maximal zehn Sekunden langen Schnipsel des ewigen Moonwalks auch noch einen interessanten Einblick in die Wohnzimmer, Hausflure, Vorgärten und Großraumbüros dieser Welt.

Über 5000 Videos sind schon eingegangen. Mein Lieblingsvideo ist aus Mexicoa. Es hat die Nummer 4091 (was man über das Suchfeld unten links auf der Seite sozusagen in die Playlist ordern kann).
kohlhof.de ist gut. Das ist das Ergebnis des Webseiten-Analyse-Tools seittest.de. Das online-Angebot prüft eine Internetseite nicht nur nach dem Rang in Suchmaschinen wie google, sondern prüft nach eigenen Angaben auch Dinge wie Lesbarkeit, Sprachniveau und Rechtschreibung sowie Werbungsanteil und interne Linkstruktur.

Nachdem das System das alles binnen weniger Sekunden getan hat, kommt es also zu dem Ergebnis, dass kohlhof.de für dieses Jahr das Qualitäts-Siegel “gut” erhält und vergibt eine glatte 2,0. Während diese Seite, die sie gerade besuchen, also nach Auffassung von seittest.de besonders durch geschliffene Sprache und anspruchsvolle, fehlerfreie Darstellung sowie die faktische Abwesenheit von Werbung und Spam überzeugt, gibt es schlechtere Noten in Sachen Bekanntheitsgrad und Bedienbarkeit. Die detaillierten Testergebnisse, die das Internetangebot, das laut eigenem Logo noch im beta-Stadium läuft, ausgibt, kann der interessierte Surfer auch hier als PDF-Datei abrufen.
Seittest verfolgt laut Impressum keine kommerziellen Interessen und ist das Werk eines Diplom-Psychologen. Wenn man seittest sich selbst analysieren lässt, ist das Ergebnis eine 2,2 inklusive dem Hinweis, dass die Seite noch wenig bekannt, also “anerkannt” ist…. nun ja. Willkommen im Club.
Zur Aussagekraft dieser Testergebnisse kann man nur Vermutungen anstellen. Das alles spielt sich ja vor dem weitgefassten Hintergrund der Suchmaschinenoptimierung ab, also dem Bestreben, Internetseiten mit Hilfe der richtigen Einstellungen möglichst weit oben in die Suchergebnislisten zu bringen. Damit habe ich mich bislang kaum beschäftigt – aber so ein “gut” ist ja schon mal nicht schlecht. Wenn ich jetzt noch Links von irgendeiner Uni bekomme, dann steht vielleicht bald ne 1 vor dem Komma. Aber ist ja eigentlich such mumpe…
PS: Auf Seittest wurde ich bei internetblogger.de aufmerksam.


Bei Twitter sind in der vergangenen Minute 16303 neue Einträge über Michael Jackson hinzugekommen. Die Nachricht vom Tod des “King of Pop” verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Die Los Angeles Times hatte als eine der ersten Quellen vom Tod Jacksons berichtet – demnach seien Mediziner in ein Haus Jacksons gerufen worden.
Der Vater von drei Kindern habe nicht mehr geatmet. Die Mediziner hätten ihn in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Jackson habe in einem tiefen Koma gelegen und sei kurz darauf gestorben. Die genauen Umstände – und ob es Ärzten zwischenzeitlich noch gelungen war, Jackson wiederzubeleben, sind nicht klar.
Obwohl es zunächst keine Anzeichen für einen unnatürlichen Tod Jacksons gebe, habe die Polizei Ermittlungen aufgenommen und befrage nun unter anderem Familie und Freunde. Inzwischen soll ein Gerichtsmediziner den Tod bestätigt haben.
Bei Twitter schwanken die Meldungen der Nutzer zwischen ungläubigem Staunen und festen Bekenntnissen zum “King of Pop”.
Nutzer “Allitastic” meldet: “Matt und ein anderer Typ haben jeder zehn Dollar in die Jukebox gesteckt und alle Jackson-Songs gespielt”. Zur gleichen Zeit fragt “eden_Zafrica” noch: “Michael Jackson ist gestorben?” – und eine Ruth fasst diverse Todesfälle zusammen. “Mein Opa Abwooli, Mars’ Tante, Farah Fawcett, Michael Jackson … möget ihr alle in Frieden ruhen.”

Nutzerin “24Kizzle” ahnt schon, welche Diskussion und welcher Hype um den Tod des weltbekannten Musikers nun losbrechen wird: “Tut bloß nicht so, als wärt ihr plötzlich doch alle seine Fans. Vorher war er für Euch doch bloß ein Pädophiler!” Und “Komusiconline” fasst zusammen: “Ich habe heute geweint, denn Michael Jackson war ein Vater, den wir alle verloren haben”, um dann noch hinzuzufügen: “Und fickt euch alle, die ihr den King nicht respektiert.” Michael Jackson war 2005 voneinem Gericht in Kalifornien vom Vorwurf des Kindesmissbrauchs freigesprochen worden.
Und inzwischen steht auch in der wikipedia, dass Michael Jackson am 25. Juni 2009 gestorben ist.
[wpsleep end=”27.06.2009 02:00“]
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Als nette kleine Feierabend-Tour auf zwei Rädern sehr zu empfehlen: Rund um den Schweriner See. Echt gute 30 Kilometer.
Nahezu überall Fahrradwege, links und rechts Getreidefelder, immer wieder der Blick auf die Kirchtürme von Schwerin, nur manchmal ein paar Steigungen, die dann aber auch etwas langgezogen.

Na, heute an alle wichtigen Dinge gedacht, die zu erledigen sind? Ich habe es jahrelang geschafft, ohne penibel geführten Terminkalender auszukommen. Ich habe mir Termine und Dienstpläne in der Regel einfach so gemerkt – oder irgendwo mal schnell notiert. Im Grunde genommen ist es wahnsinniges Glück, dass dabei kein gigantisches Missgeschick passiert ist. Inzwischen nimmt die Fülle der Termine allerdings überhand (oder meine geistigen Fähigkeiten schwinden…)

Deshalb habe ich nun einen digitalen Kalender eingeführt, in den ich ganz bequem von nahezu überall reinblättern kann. Es ist eine Kombination aus Thunderbird, dem Google-Kalender und dem Organizer in meinem Handy – das alles verbunden durch ein paar frei verfügbare Plugins. Weil das überaus praktisch ist, hier eine kleine Anleitung. „Termin-Jonglage“ weiterlesen
Da bin ich ja wohl gerade noch mal an der digitalen Katastrophe vorbeigeschrammt, wie es scheint. Es geht um WordPress, also die frei verfügbare Software, die hier im Hintergrund die Fäden zusammenhält. Seit der Version 2.7 bietet sie auch die niedliche Funktion, sicht selbst auf den neuesten Stand zu bringen, wenn man das System mit einem Klick darum bittet. Zuvor war immer manuelles Hochladen aller neuen Dateien angesagt. Damit ist nun also Schluss. Vor ein paar Tagen habe ich also den Schritt gewagt von 2.7.1 auf die gerade veröffentlichte 2.8. Probleme sind bislang nicht bekannt geworden… bei mir nicht.
Andere haben da größere Sorgen, wie ich gerade lese (nachdem ich dort darauf aufmerksam wurde): So kann das automatische Update auf WordPress 2.8 im schlimmsten Fall die ganze Installation zerschießen und die Software ins Nirvana schicken. Die Datenbank und damit alle Artikel sind davon zwar nicht betroffen – aber von Hand alles wieder hochladen und einrichten ist auch nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig (um hier ausnahmwsweise mal Herrn Stoiber zu zitieren). Hintergrund für den Crash ist wohl ein Problem, wenn das automatisierte Update wegen fehlender Schreibrechte Dateien nicht ersetzen kann. Dann versucht die Update-Funktion, alles wieder rückgängig zu machen und löscht dann sozusagen aus Versehen ein paar Dateien zu viel.
Hier ist das zum Glück nichts passiert – aber aus oben beschriebenem Grund veröffentlichen die WordPress-Programmierer wohl schon bald Version 2.8.1. Mal sehen, ob ich dann die Auto-Update-Funktion nutze… ich bin da irgendwie skeptisch ;-)
Was lehrt uns diese erschütternde Episode? Ganz klar: Machen Sie ein Backup – und zwar regelmäßig von Dateien und Datenbank.