Teil 5 des Tastenseminars: Suchfunktion nutzen.
STRG+F – Suchfeld einschalten
STRG+G – zur nächsten Fundstelle springen
STRG+SHIFT+G – zur vorherigen Fundstelle springen
Morgen: vor und zurück
Christian Kohlhof | Rostock, Schwerin
Teil 5 des Tastenseminars: Suchfunktion nutzen.
STRG+F – Suchfeld einschalten
STRG+G – zur nächsten Fundstelle springen
STRG+SHIFT+G – zur vorherigen Fundstelle springen
Morgen: vor und zurück
Vor kurzem war hier ein verwirrender Mix aus Sonderzeichen zu lesen. Es handelt sich um das sehr unterhaltsame Gedicht von Jörg Spiller, Gewinner des Poetry Slam der 16. Rostocker Kulturwoche. Die Leser von kohlhof.de haben vor allem im Stillen geraten, wie man diesen Code in verständliche Sprache übersetzt. Hier ist nun die Auflösung:
Komma
Komma! Komma!
Komm, Mathilde!
Komma hoch, komma!
Komma gleich!
Komma und mal an Führungszeichen
Mal Strich unter Strich
Mal Sternchen und Kreuze
Mal mal größer und mal kleiner
Komm, Mathilde!
Komma und mal!
Mal mal Grad
und mal mal schräg
Strich unter Strich
Mal gleich und mal ungleich
Mal proportional und mal nichtproportional
Und mal gleich durch
Und mal Wurzel
Komma!
Mal an Führungszeichen!
An Führungszeichen?
An Führungszeichen…
Copyright, Trademark,
Euro, Dollar Yen und Pfund…
Mal an Führungszeichen!
Und frage Zeichen!
Frage Zeichen!
Frage Zeichen!
Und aus rufe Zeichen!
Mal mal!
Mal mal!
Komma! Komma!
Komm!
Mathilde malet und punktet an Führungszeichen
Komm!
Mathilde ist gleich registriert.
Komma! Komm!
Mathilde ist gleich größer
Viel größer
Und unendlich integral
Komm!
Mathilde ist gleich Nummer 1.
Und weils so schön ist: Hier noch einmal die ahem komprimierte Fassung:
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Willkommensgruß in Rostock. Zur Vorbereitung auf den G8-Gipfel – und um die internationalen Teilnehmer der Delegationen, Gipfelkritiker und Sicherheitskräfte zu begrüßen, hat die Stadtverwaltung große Plakate aufhängen lassen. Die Botschaft der 175 Werbetafeln ist eindeutig und in 21 Sprachen gehalten:
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Aber was ist was? Hier ist die Lösung: Die Sprachen in der Reihenfolge von oben nach unten.
Englisch
Spanisch
Portugiesisch
Italienisch
Hindi (Indien)
Französisch
Suaheli (Ostafrika)
Deutsch
Japanisch
Niederländisch
Türkisch
Schwedisch
Russisch
Vietnamesisch
Polnisch
Arabisch
Norwegisch
Hebräisch
Finnisch
Griechisch
Chinesisch
Wie man des Feuerfuchses Herr wird – heute: Surfe mit der Lupe. Wenn eine Internetseite den Text einfach unglaublich klein darstellt, kann man ihn vergrößern. Das sorgt natürlich bei Surfern mit schwachem Augenlicht für ausgesprochene Heiterkeit. So gehts:
STRG++ – Text vergrößern
STRG+- – Text verkleinern
STRG+0 – Text auf Originalgröße setzen
Morgen: Aus dem Bild springen
Teil 2 der Miniserie über Tastaturbefehle für Firefox – Dieser Internetbrowser hat Karteireiter populär gemacht: Es gibt ein Programmfenster, aber darin lassen sich zig Internetseiten gleichzeitig aufrufen, jede markiert durch einen Karteireiter. Je nachdem, welchen man wählt, wird eine andere Internetseite angezeigt. Ich habe zum Beispiel sieben Seiten als Startseite festgelegt, die gleich automatisch in Karteireitern, auch Tabs genannt, geöffnet werden. Und die mit den Tasten statt mit der Mouse anzusteuern, macht natürlich unglaublich Spaß. Für diese Verlustigung erster Kajüte bediene man sich folgender Kombinationen:
STRG+T – neuen Karteireiter öffnen
STRG+W – gerade aktiven Karteireiter schließen
STRG+Tabulatortaste – von einem Karteireiter zum nächsten weiterschalten
STRG+SHIFT+Tabulatortaste – von einem Karteireiter zum vorherigen zurückschalten
STRG+1 – zum ersten Karteireiter von links springen
STRG+2 – zum zweiten Karteireiter von links springen
usw bis 9
Morgen: Textgröße sorgt für Heiterkeit
Die Allgemeinverfügung der Polizei zum Versammlungsverbot während des G8-Gipfels rund um Heiligendamm hat mich heute auf Trab gehalten. Das war mal wieder richtig schön zeitnah und auch ein bisschen hektisch. Manchmal brauche ich sowas.
Weil die Beiträge als ARD-Sammel-Angebote verbreitet wurden, achten Sie auf Berichte aus Heiligendamm auf allen denkbaren öffentlich-rechtlichen Frequenzen.
Hintergrund: Der Planungsstab der Polizei zum G8-Gipfel hat angekündigt, dass die Versammlungsfreiheit rund um den Tagungsort eingesschränkt wird. Dadurch sind Protestaktionen direkt am Absperrzaun verboten. Die Polizei begründet dies mit dem Schutzbedürfnis der Gipfelteilnehmer. Schließlich seien – auch wenn es keine konkreten Hinweise gibt – terroristische Anschläge denkbar. So will sich, umgangssprachlich und frei übersetzt, die Polizei am Zaun wohl nicht durch normale Demonstrationen ablenken lassen. Außerdem hatte sie schon mehrfach betont, dass sie Blockade-Aktionen auf den Zufahrten nach Heiligendamm nicht dulden werde. Genau das hatte wiederum einige Demonstrantengruppen angekündigt. Die Polizei begründet das Versammlungsverbot deshalb auch mit dem Hinweis, dass dadurch Blockaden verhindert werden sollen.
Die Organisatoren der Anti-G8-Proteste kritisierten das Versammlungsverbot und kündigten inzwischen an, vor Gericht gegen die Allgemeinverfügung vorgehen zu wollen. Sie kritisierten die Polizei, die das Versammlungsgebot erst kurz vor dem Gipfel ausgesprochen habe, so dass den Demonstranten eventuell nicht mehr genug Zeit bleibt, alle juristischen Instanzen zu nutzen.
Außerdem befürchteten Sprecher von Attac und auch Anwälte, die die Gipfelgenger beraten, dass das Versammlungsverbot die Stimmung unter einigen Demonstranten aufheizt.
Am 7. Juni war unter anderem ein Sternmarsch zum Absperrzaun geplant. Die Versammlungsverbote gelten rund um Heiligendamm in zwei Zonen, im Seegebiet vor der Küste und rund um den Flughafen Laage. Im Abstand von 200 Metern zum Absperrzaun sind ab 30. Mai alle Versammlungen verboten. Im weiteren Umkreis sind während der Gipfeltage ebenfalls alle Versammlungen verboten. Der G8-Gipfel, das Treffen der Staats- und Regierungschefs der sieben größten Industrienationen und Russlands, sowie der Europäischen Union und einiger weiterer Schwellen- und Entwicklungsländer findet vom 6. Juni bis 8. Juni 2007 in Heiligendamm statt.
Dagegen bereitet ein breites Bündnis aus Initiativen, Vereinen und anderen Organisatoren seit Monaten Proteste vor. Dazu zählen kirchliche Initiativen, gewerkschaftsnahe Gruppen, anarchistische Vereinigungen, Umweltschutzinitativen, sozialistische Aktivisten und viele mehr. Zu einer Großdemonstration am 2. Juni in Rostock erwarten die Organisatoren 100.000 Teilnehmer. Wie viele tatsächlich in die Stadt kommen, ist noch nicht abzusehen.
Am Polizei-Einsatz vor und während des Gipfels sind 16.000 Beamte aus allen Bundesländern beteiligt.
Feuerfuchs lautet die wörtlich Übersetzung für den Namen des Internetbrowsers, der als Nachfolger von Netscape gilt. Er ist klein, handlich, leicht zu bedienen und überhaupt: Eine Alternative zum immer noch dominierenden Internetexplorer. Auch Firefox lässt sich per Tastatur steuern (wie nahezu jedes gängige Computerprogramm). Da ich die Maus gerne beiseite lege, möchte ich hier einen knappen Kurs starten, wie man die Windows-Version von Firefox auf Knopfdruck steuern kann.
Teil 1: Die Grundlagen
Die Tasten links und rechts unten auf dem Keyboard tragen die Abkürzung “CTRL” oder “STRG”, was soviel bedeutet wie Command oder Steuerung. Man kann damit also den Rechner steuern bzw. herumkommandieren. Das geht aber nur, wenn man diese Taste in Kombination mit einer anderen drückt. Die wohl bekanntesten Beispiele sind: Ausschneiden, Kopieren und Einfügen. Nahezu jede Windowsanwendung kopiert markierte Inhalte mit STRG+C, schneidet aus mit STRG+X und fügt derart Zwischengespeichertes mit STRG+V wieder ein.
Firefox bietet weitere Tastaturbefehle: Zum Beispiel zum Verwalten von Lesezeichen.
STRG+D – die gerade angezeigte Internetseite wird als Lesezeichen im entsprechenden Menü gespeichert
STRG+I – die Liste der gespeicherten LEsezeichen wird am Bildschirmrand eingeblendet bzw. ausgeblendet
STRG+B – ähnlich, wenn ein del-icio.us-Plugin installiert ist, werden die dort gespeicherten Lesenzeichen angezeigt bzw. ausgeblendet
Morgen: Spaß mit Karteireitern
Die geneigten Leser wissen: Ich habe neue Hardware für den Internetzugang. Ein DSL-Modem und einen W-Lan-Router. Die Dokumentation könnte besser sein. So wäre zum Beispiel der Hinweis nicht schlecht, dass man das Modem nicht im PPPoE-Modus, sondern im Bridgemodus betreiben soll, wenn noch ein Router dahinter hängt. Aber den Vogel schießt das Handbuch für den Router selbst ab. Der hat natürlich eine Firewall – und im 100 Seiten starken Userguide auf CD gibt es auch ein Kapitel zu dieser Schutzfunktion. Es ist eine Seite umfangreich, Donnerwetter. Am besten ist aber der letzte Satz. Wir erinnern uns: Es geht um das Handbuch, in dem das alles steht. Das Handbuch. Und der letzte Satz im Kapitel zur Firewall lautet: “Nähere Informationen dazu finden Sie im Handbuch.” Das allein ist ja schon Grund genug, am ernsthaftenm Bemühen der Firma DLink um ihre Kunden zu zweifeln.
Aber: Wenn man deshalb dem Support eine Mail schreiben will, muss man sich auf deren Homepage erst registrieren. Wenn man das getan hat, lässt sich das Kontaktformular zwar ausfüllen, aber nicht abschicken. Unten steht dann Grau auf Weiß: “Manchmal lässt sich die Nachricht nicht senden, löschen Sie dann bitte alle temporären Internetdateien und schließen Sie alle anderen Anwendungen.”
Manchen Leuten gehts echt zu gut. Alles Dilettanten.
Blogs leben vom Mitmachen, indem User sich mit Anmerkungen und Ergänzungen einbringen. Niemand tut das so bienenfleißig wie die geschätzte kohlhof.de-Leser Pierichen48. Sie ist nahezu von Anfang an dabei und hat zu fast allem was zu sagen. Nun ist sie die Erste unter den Usern, die stolz von sich behaupten dürfen, schon eine dreistellige Zahl an Kommentaren hier verfasst zu haben. Pierichen48 hat ihren 100. Kommentar geschrieben. Und damit nicht genug, sie hat bereits einen weiteren hinzugefügt. Damit stammt genau ein Viertel aller Anmerkungen von Pierichen48. Vielen Dank fürs vorbildliche Beleben dieses Blogs!