Der Plan war, einen Hefeteig anzurühren. Und der ist dann ja auch aufgegangen… also, der Plan… und der Hefeteig.

Die äußerst warmen Witterungsverhältnisse haben diese Entwicklung wohl auch besonders stark begünstigt.
Christian Kohlhof | Rostock, Schwerin
Der Plan war, einen Hefeteig anzurühren. Und der ist dann ja auch aufgegangen… also, der Plan… und der Hefeteig.

Die äußerst warmen Witterungsverhältnisse haben diese Entwicklung wohl auch besonders stark begünstigt.
Gutmütig und geduldig war ich – aber genug ist genug. Microsoft bietet die neueste Version seines Betriebssystems, Windows 7, ab morgen zum Kauf an. Schon seit einiger Zeit gibt es eine Testversion zum Runterladen. Dieser “Release Candidate” läuft in vollem Umfang, ist aber zeitlich begrenzt. Die Software startet nach Angaben der Internetseite von Microsoft alle zwei Stunden neu und lässt sich ab Frühjahr 2010 gar nicht mehr hochfahren. In Ordnung, ist ja nur ne Testversion, die ich auch mal ausprobieren wollte.
Ich werde das nun aber nicht tun, nachdem ich zweimal 2,5 Gigabyte runtergeladen habe und der Java-Downloadmanager von der Microsoft-Seite nach Abschluss der Aktion jeweils meldete, dass die Datei beschädigt sei und man sie nun entweder überschreiben oder gleich löschen könne. Man muss in diesem Zusammenhang bedenken, dass diese Download-Versuche zusammen 12 Stunden gedauert haben.
Ich weiß nicht genau, was der Download-Manager überprüft, ob er also irgendwelche Bytes checkt oder mit der Formulierung “Datei schwer beschädigt” die grundsätzliche Meinung vertritt, dass man lieber Linux eine Chance geben sollte – es ist mir auch egal. Ich finde nur, dass eine serverseitige Überprüfung des riesigen Downloadpakets vor dem Herunterladen die bessere Variante wäre. Aber das ist nur meine Theorie.
Keine Ahnung, wie er das gemacht hat, der Jackson-Michael: Aber dieser Moonwalk, bei dem man rückwärts geht, obwohl es aussieht, als bewege man sich vorwärts, das können nur wenige.

Als Erinnerung an diesen Moonwalk und damit an den King of Pop hat ein Brüsseler Radiosender eternalmoonwalk.com ins Leben gerufen. Tausende Nutzer haben bereits ihre eigenen Moonwalk-Versuche als Video aufgenommen, die nun Teil eines endlosen Moonwalks von rechts nach links sind.

Dazu loopt das Intro von Billy Jean. Per Mouse-Klick kann der geneigte Betrachter noch das eine oder andere Jacko-ähnliche “Dihaaa” oder “Jihiii- tsch.. ah!” einstreuen.

Nebenbei gewähren die maximal zehn Sekunden langen Schnipsel des ewigen Moonwalks auch noch einen interessanten Einblick in die Wohnzimmer, Hausflure, Vorgärten und Großraumbüros dieser Welt.

Über 5000 Videos sind schon eingegangen. Mein Lieblingsvideo ist aus Mexicoa. Es hat die Nummer 4091 (was man über das Suchfeld unten links auf der Seite sozusagen in die Playlist ordern kann).
kohlhof.de ist gut. Das ist das Ergebnis des Webseiten-Analyse-Tools seittest.de. Das online-Angebot prüft eine Internetseite nicht nur nach dem Rang in Suchmaschinen wie google, sondern prüft nach eigenen Angaben auch Dinge wie Lesbarkeit, Sprachniveau und Rechtschreibung sowie Werbungsanteil und interne Linkstruktur.

Nachdem das System das alles binnen weniger Sekunden getan hat, kommt es also zu dem Ergebnis, dass kohlhof.de für dieses Jahr das Qualitäts-Siegel “gut” erhält und vergibt eine glatte 2,0. Während diese Seite, die sie gerade besuchen, also nach Auffassung von seittest.de besonders durch geschliffene Sprache und anspruchsvolle, fehlerfreie Darstellung sowie die faktische Abwesenheit von Werbung und Spam überzeugt, gibt es schlechtere Noten in Sachen Bekanntheitsgrad und Bedienbarkeit. Die detaillierten Testergebnisse, die das Internetangebot, das laut eigenem Logo noch im beta-Stadium läuft, ausgibt, kann der interessierte Surfer auch hier als PDF-Datei abrufen.
Seittest verfolgt laut Impressum keine kommerziellen Interessen und ist das Werk eines Diplom-Psychologen. Wenn man seittest sich selbst analysieren lässt, ist das Ergebnis eine 2,2 inklusive dem Hinweis, dass die Seite noch wenig bekannt, also “anerkannt” ist…. nun ja. Willkommen im Club.
Zur Aussagekraft dieser Testergebnisse kann man nur Vermutungen anstellen. Das alles spielt sich ja vor dem weitgefassten Hintergrund der Suchmaschinenoptimierung ab, also dem Bestreben, Internetseiten mit Hilfe der richtigen Einstellungen möglichst weit oben in die Suchergebnislisten zu bringen. Damit habe ich mich bislang kaum beschäftigt – aber so ein “gut” ist ja schon mal nicht schlecht. Wenn ich jetzt noch Links von irgendeiner Uni bekomme, dann steht vielleicht bald ne 1 vor dem Komma. Aber ist ja eigentlich such mumpe…
PS: Auf Seittest wurde ich bei internetblogger.de aufmerksam.
In Warnemünde dauert diese Woche neun Tage: Von Sonnabend bis nächsten Sonntag treffen sich 2400 Segler und Surfer zur zweitgrößten deutschen Regattawoche – und an Land schlendern hundertausende Besucher. Weil NDR1 Radio MV und das Nordmagazin zu den Medienpartnern zählen, bin ich auch mal wieder als Reporter im Einsatz. Wir haben ein Medienzelt mit Hörfunk-Ü-Wagen und Fernsehkameras auf der Promenade aufgebaut. Die Kollegen von der Ostseezeitung haben dort auch ein gläsernes Büro aufgebaut.

Ich war mit dem Mikrofon unter anderem mit dem Fotografen des Regatta-Büros unterwegs. Der arme musste ganz schön über die Holzstege hetzen, um noch rechtzeitig ein Foto von einer einlaufenden Yacht machen zu können. Ich habe selten derart atemlose O-Töne eingefangen ;-). Die Fotos in diesem Artikel stammen von der Pressestelle der Warnemünder Woche und damit von Pepe Hartmann, den ich im Laufschritt begleitet habe – und dementsprechend ebenfalls japsend auf der Mittelmole stand.
Heute früh war ich zudem für eine kleine Frühstücksreportage bei Raceboarder Kazumara Sugiura aus Japan in seiner Ferienwohnung in Markgrafenheide zu Gast. Die Frage: “Was essen Japaner denn so morgens” lässt sich unter anderem mit “Reis, Soja, Nato und manchmal auch Fisch” beantworten. Die Vorräte aus der Heimat waren aber schon „Ingwer mit Wurst“ weiterlesen

Man sitzt so vor dem Rechner im Büro und wundert sich: Man staunt, dass sich Fenster nur noch in Zeitlupe aufbauen, dass der Drucker nicht mehr reagiert und das Laufband mit Agenturmeldungen vollkommen zum Stillstand gelangt. Man startet den Rechner neu und hofft auf Besserung. Wenn die nicht eintritt, ruft man den Systemservice an. Der lässt Prüfskripte laufen, erneuert Profildateien, spricht schon davon, eventuell die Grafikkarte mal austauschen zu müssen, will nur vorher noch einmal in den Taskmanager gucken. Und siehe da:

Der Prozessor war zu 100 Prozent ausgelastet, die Auslagerungsdatei von Windows schon 1 Gigabyte groß. Also, wer da nicht in die Knie geht… Ursache des Problems: Der Internet-Explorer war aus dem Ruder gelaufen und lief Amok.

Ein Biergarten direkt am Wasser, weiße Segel im Abendwind, laues Lüftchen, Blumen, Blüten, Wellenplätschern – dazu kühles Pils. Mit chilligen Abend-Impressionen und einem Blick aufs Schweriner Schloss vorm Sonnenuntergang punktet Schwerin im knallharten Städtevergleich. Weil man in Rostock nirgendwo eine Stelle finden kann, an der man im Grünen am Wasser sitzen kann, um einen Sommerabend zu genießen, herrscht nun wieder Gleichstand* geht Schwerin in Führung im Rostock-vs.-Schwerin-Town-Battle:
Rostock : Schwerin – 2 : 3
* Hatte mich leider verzählt, bitte entschuldigen Sie dieses für fünf Minuten hier hinausposaunte falsche Ergebnis – dankesehr.
